Posts mit dem Label Globalisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Globalisierung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

26 November 2018

Im Merzen der Blackrock die Rösslein ...


am Besten bei Blackrock vom neuen CDU-Obermacher Merz mitmachen - kein Umlageverfahren mehr sondern gleich 6.000 Milliarden Dollar durch Profitsteigerungen verzinsen lassen und die Leute weltweit für die Menschen die in privaten Rentenfonds veranlagt sind arbeiten lassen. So kann man sicherstellen, dass man Leute weltweit für die eigene Altersvorsorge hackeln lässt. Diese Deutsche zahlen den alten Mitbürgern ihre Alterspension - voll sozialistisch. Die Privaten werden das schon richten. Von den vielen Armen zu den wenigen Reichen.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 25.11.2018
Analyst

17 März 2018

Aufrüstungs-Kriegshetzer



Rechtzeitig zum Gedenkjahr 2018, bei dem irgendwie alle das Ende des ersten Weltkriegs vergessen, spielt das untergehende ehemalige Weltreich GB die Tschauner-Stehgreif-Version von Sarajevo. Zwar ohne Thronfolgerpaar, aber sonst mit Ultimatum und allem was dazugehört. Nächster Schritt ist, dass die EU-Entente 2.0 den Wirtschaftskrieg gegen den Iran wieder intensivieren um ihn dazu zu pressen, das Atomabkommen selbst zu kündigen. Gleichzeitig dreht man wieder den Stellvertreterkrieg in Syrien voll auf, nachdem das mit der Macht in Deutschland geklärt ist. Der dritte Weltkrieg wird wohl dort beginnen wo die NATO-Staaten seit Jahren ein Drittel (!) der Weltwaffen- und Rüstung hinschicken. Seit 2008, also in nur 10 Jahren hat es das "heilige römische Reich" der NATO Weltherren geschafft aus einer Partnerschaft für den Frieden eine veritabel explosive Aufmarschsituation zu produzieren, wo bald schon der kleinste Funke zur Explosion reicht. Gerade von Machteliten, die den Gift-Schmäh schon ein paar Mal angewendet haben. Zur Erinnerung: vor ein paar Jahren saß ein US-Außenminister in der UNO-Vollversammlung und glaubte angeblich wirklich ein Fläschchen mit chemischen Kampfstoffen dort in Händen zu halten. Niemand fand es auch fragwürdig, wie die USA in den Besitz von angeblich irakischen C-Kampfstoffen gekommen sein will. Und die Troika aus EUNATO schickt dann den Baby-Face Kurz um dem Kremelchef klar zu machen, dass die USA gerne auch die NATO zu den Verteidigungswaffen greifen lassen wird, um die Öl- und Gasprofite heim ins Weltreich zu holen. (Man kann das immer daran erkennen, dass sich Herr Putin offensichtlich zum 2. Mal in seinen Amtszeiten genötigt sieht darauf hinzuweisen, dass Russland doch auch Waffen hätte, die dem Westen treffen könnten (Überschall-Raketen, Atom-Topedos..) - das macht man nur wenn eine Attacke wahrscheinlich ist)

Das US-Regime braucht diese "echten" Tributzahlungen wie einen Bissen Brot und stellt schon auf Kriegswirtschaft (Stahl- und Aluminiumproduktion) und NATO-Kriegspropaganda um. Jedenfalls erklären die westlichen Tribunen der Macht dem Volke warum man Kriege aller Art so dringend braucht - natürlich nur um den Wohlstand des kleinen Mannes gegen die aggressiven Russen/Iraner/Syrer/Kurden/Palästinenser/Iraker/Libyer/Afghanen/Ukrainer soweit sie Russen sind/Koreaner/Chinesen verteidigen. Also allen, die sich nicht dem Dollar-Globalisierungsregime vollkommen unterwerfen wollen/können. (Im Gegensatz zum Euro, der die 500.- Euro-Scheine einstellen musste, damit er im Bargeldhandel nicht den Dollar aussticht) Die Globalisierung stellt sich langsam nur als Stilmittel des Weltmachtanspruchs des westlichen Geldsystems heraus. Jedenfalls steht nicht "der Mensch" im Mittelpunkt. Die Globalisierung als subversives Gegenkonzept zur Aufklärung! Die strategische Frage die es zu lösen galt: Wie bekommt man den "freien Menschen" dazu sich für Wachstum und Profit anderer sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen!?

Noch dazu von einem Außenminister Johnson, der schon in der Brexit-Frage gezeigt hat, dass er seine Überzeugungen der politischen Opportunität und dem persönlichen Machtgewinn schneller opfert als er in einer Affenschauckel hängen kann. Genau solche Menschen braucht es um EU-Austritte und Kriege zu entfachen. (vergl. Nord-Irland und Gibraltar) – aber die Mainstreammedien schaffen das sicher auch noch den Russen umzuhängen.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 17.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


06 Juli 2017

Was kostet die Welt?


Ein Schritt zurück: Kann irgendwer erklären warum eine Armee, die rein zur Verteidigung des Staatsgebietes verpflichtet ist überhaupt Kampfdrohnen benötigt? Vielleicht reduziert die Reduktuion an irgendwelchen Kriegen sich zu beteiligen direkt proportional die Gefahr von Menschen, die dort bombardiert wurden ebenfalls angegriffen zu werden. Diese Drohnen haben sich speziell daher als so wichtig für Vorwärtsverteidigungskriege herausgestellt, da sie endlose Weiten von ölreichen Gebieten remote kontrollierbar machen. Schaut man sich die Schneise die jetzt die tillerson-ex-exxon "Verteidigungsminister" jetzt von der IS in Syrien "zurückerobert" haben ganz genau an, dann deutet die Form dieses vollkommen wüsten Gebietes sehr stark auf eine Pipeline-Trasse hin. Da müssen die Deutschen natürlich den globalisierten Exxonisten den Rest von diesen destabilisierten Einreiseverbotlern vom Hals halten. Oder eben aufnehmen. Noch einmal: Wo genau steht, dass Deutschland in Nordafrika Verantwortung trägt, wo genau steht, dass Deutschland in Afghanistan die geostrategischen Entsatz-Truppen mit Drohnenankauf für die USA spielen sollen? Was sagt da ein Grundgesetz dazu. Ahh - das ist der Trick: die Globalisierung stellt die Weltherrschaft des Geldes her, da sie sich durch internationale Sonderrechtsformen (Geheimgerichte, Steuerdeals) über nationale Gesetze stellt. Dieses wiederum kann die Globalisierung im Gegenteil für ihre Macht nutzen, da sie jedweden Widerstand durch die lobby-synchronisierten nationalen Rechtssysteme untergräbt. Einzelne nationale Regierungen und Bewegungen, die die Hegemonie der Globalisierung kappen wollen, werden in konzertierten Aktionen isoliert. Jede Schutzgelderpressung fängt mit einer Destabilisierung des Sicherheitsniveaus an um dann sofort die Versicherungs-Lösungen anbieten zu können. Die meisten ehemaligen Soldaten und Söldner der westlichen "Friedensschafferheere" sind nach ihrem Kontrakt dann Risiko-, Motivations- oder Sicherheitsberater. Also zuerst gehen sie irgendwo hin und bringen Menschen in fremden Ländern um, um dann in der, dadurch destabilisierten Lage die Menschen in Sicherheitsfragen zu braten - im allgemeinen wiederum meist durch "Ausschalten des Feindes". Und die Bundeswehr fliegt dann auch irgendwo dort herum um wie genau Deutschland zu verteidigen? Wozu braucht ein deutscher Militär eine US-Kampfdrohne? Weil Deutschland nicht weiß wie es sonst auf die 2% vom BIP-Schutzgelder an die US-Waffenlobby zahlen kann?

Kann jemand von diesen Risikomanagern klar darlegen warum in einer globalisierten Welt der nukleare Overkill als Sicherheitsparadigma des kalten Krieges nicht mehr gilt? Weil es überhaupt nicht mehr um die Menschen geht? Weil Steueroasen-Karibik-Inseln gemeinhin nicht zu nahe an Sprengkopfzielen liegen? Weil das die Globalisierung beherrschende Geld die Selbstwahrnehmung hat unsterblich zu sein? Menschen können ja bekanntlich Geld nicht essen, aber Geld ernährt sich schon längst über abstruse mathematische Konstrukte und superschnelle Supercomputer, die nicht einmal das Militär besitzt, von sich selbst.

DI Mathias Gruböck                                                                                      Baden, 06.07.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

29 Juni 2017

Eine runde Sache

Roudup ist der direkte Nachfolger von Agent Orange. Es ist ein Entlaubungsmittel. Es tötet zumidest jedes pflanzliches Leben. Für die tausenden Opfer von Agent Orange in Vietnam gibt es nach wie vor keine Entschädigungszahlungen. Schwer verstümmelte Kinder. Hohe Sterblichkeitsrate. Hohe Krebsraten. Auch die panzerbrechenden Urangeschoße der USA auf ihren Kriegsschauplätzen rund um die Welt tötet noch Jahre nach den Kriegshandlungen Menschen, zumeist Kinder. Krebszahlen ohne Ende - hat natürlich nichts mit den strahlenden Überresten der US-Kriegsmaschinerie zu tun. Das dreckige Dutzend an Pestiziden war noch bis zur Jahrtausendwend Teil der Nahrungsmittelproduktion. Jetzt sind die Reste plötzlich gefährlicher Sondermüll. In Südamerika reichern sich in den intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten das Glyphosat im Urin der Menschen massiv an. Fehlbildungen bei Kindern, Krebsraten alles steigt parallel massiv an. 

Jetzt gibt es Fachleute (?) die schreiben Studien, die von Monsanto oder einer ihrer Giftausbringungslobbys finanziert werden. Auftragsgutachten - diese schreiben sie natürlich im Geheimen, da man ja nur das Gift öffentlich ausbringen will. Da wird herumgerechnet wieviele Tote es mehr durch den Stickstoffausstoß von Autos gegeben hat - aber keiner findet etwas dabei, wenn man Tonnen von Entlaubungsmittel, dass sich nachweislich im Wasser anreichert für den Profit einer einzigen Firma (oder in der Folge einer Branche) ausbringt. Derzeit sitzt ein VW-Manager in den USA im Gefängnis. Weil er angeblich eine Motorsteuerungssoftware für minimalen Verbrauch am Teststand mitverantwortet. Wo gibt es die Verfahren gegen die Brunnenvergifter von Monsanto und Co? Wer hat dieser, demokratisch NULL legitimierten EU-Kommission die Entscheidungsgrundlage aufbereitet um das Glyphosat-Gift weiterhin gewinnbringend in die Umwelt ausbringen zu dürfen? Haften diese Kommissionsmitglieder für ihre Entscheidung, falls in 10 Jahren dann herauskommt, dass das dreckige Dutzend von Giften um ein  paar weitere aufgestockt werden muss. Tote können ja Gott sei Dank niemanden klagen. Warum werden dann nicht auch alle Drogen mit dem gleichen Recht freigegeben? Weil sie dem Bürger mehr Spaß machen alls Glyphosat im Urin? Weil man die Gifte der Bürger kriminalisieren muss um die Bürger im Griff zu halten, während man sich von den Profiten der Entlaubungsgift-Mischer fürstlich lobbyieren lässt. Der Graf Lobby ;-) 

Schädigungsfreiheit ist eine Mindestanforderung an jedes, noch so primitive Staatswesen. In westlichen Staaten wird jedoch zunehmend der Versuch unternommen die Schädigungsfreiheit in Geheimgerichten mit Geheimgutachten über geheiem Vereinbarungen entgegen den ursächlichsten Interessen des Staatsbürgers mittels Aushebelung von Grundgesetzen zu umgehen. Es bildet sich zunehmend ein internationales Machtsystem, dass sich den Rechtstaat unterwirft - ähnlich wie die Strategie der Staatstrojaner. Man bootet das ganze System mit seiner Steuerungssoftware, damit kontrolliert man alle Systemparameter. L'etat ce moi! rufen die Machteliten. Eine technologische Oligarchie der ungetrennten Gewalten. Der politisch-wirtschaftliche Komplex als ultimative Beseitigung der Gewaltentrennung. Auflösung der Rechtstaatlichkeit in der Globalisierung der "Wer das Gold hat, hat die Macht"-Gewalt. Wer zahlt schafft an - weltweit und uneingeschränkt. Demokratie ist, wenn jeder selbst für die Menge an Glyphosat-Gift in seinem Urin verantwortlich ist. Jedes Land bekommt eine gewisse Menge an Gift und die wird möglichst gleich verteilt - alle zahlen dafür, weil sie sich die Kosten für giftfreie Nahrung nicht leisten können. Danke liebe EU-Kommission. Kommissare und Kommissarinnen aus dem geheimen und unfreien Teil der "freien Marktwirtschaft". Die sehen auch nicht die Verpflichtung ihre Entscheidung zu begründen oder zu belegen, da sie eh von niemanden gewählt werden - die sind kundenorientiert, die machen nur das was ihre Ernenner wollen. Das ist unsere Sicherheit - Lebensmittelsicherheit! Alle Ecken werden rund gemacht - roudup!

DI Mathias Gruböck                                                                                         Baden, 29.06.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Dezember 2016

Strategie

Warum ich die US-Politik immer so scharf kritisiere? Weil in einer monohegemonialen Weltordnung in der sich die USA wähnen meist an der Kritik des Hegemonen mangelt. Eine Zentralgewalt kann ihre eigenen Handlungen nicht selbst auch noch reflektieren – sie bedarf der äußeren Kritik. Erst wenn diese Zentralgewalt wieder Allianzen schmieden muss, wird sie flexibler gegenüber der Machtpartizipation oder zumindest der Mitsprache anderer Interessengruppen.

Wenn man jetzt als Teil dieser westlichen Wertegemeinschaft in verschiedenen Teilen Asiens und Afrikas versucht bei lokalen Machtgruppen Zugeständnisse zu erwirken, dann sollte man nicht unbedingt die Positionen des westlichen Hegemoniestrebens vertreten. Es ist unabdingbar eine absolute Neutralität erkennbar darzulegen um nicht augenblicklich als Teil des Ganzen verstanden zu werden.

Erster Schritt hierbei ist, diejenigen Positionen des Westens die Lobbyinteressen darstellen als diese zu entlarven und versuchen die Wahrheit zu erkennen und auszusprechen. Sobald man die Wahrheit erkannt hat oder eben glaubt sie zu erkennen, kann man viele Einstellungen und Reaktionen auf diese interesseninduzierten Narrative ebenfalls wertschätzen und respektieren. Mangelnde Wahrhaftigkeit ist meist die Ursache für die tiefen Verletzungen der davon betroffenen Menschen. Ohne Respekt kann man mit Menschen nicht verhandeln oder sie um eine Gunst bitten. Wenn man Menschen wertschätzt werden sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch jedem anderen zubilligen seine Werte zu respektieren. Hier folgt dem Prinzip der Neutralität das Prinzip der Reziprozität. Oder der Gleichwertigkeit. Ohne eine Schaffung einer Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit kann es nicht zum Abtausch oder zum Ausgleich der Interessen kommen, da die jeweiligen Interessen ja nicht gleich bewertet werden. Ohne Gleichwertigkeit kann es zu keinem Ausgleich kommen. Wahrer Ausgleich kann nur in einem Win-Win für alle Beteiligten liegen, da es sonst zu sozio-ökonomischen Schieflagen kommt, die, je nach Potential und Divergenz nur durch zusätzliche Kräfte (militärische, ökonomische, finanziell, kulturelle, politische Macht) daran gehindert werden sich von selbst auszugleichen.

Wenn man nun sehr persönliche Wünsche in Gegenden außerhalb der westlichen-Werte-Gegenden hat, sollte man sich auch tunlichst nicht irgendwelchen, durchaus machtvollen Organisationen des Westens anschließen, da man sich sonst von deren Fähigkeit zur Machtausübung in diesen Gegenden abhängig macht und selbst keinerlei zusätzlichen Beitrag liefern kann. Man würde sich maximal auf ein sehr großes und umfangreiches Spiel einlassen unter der Bedingung der absoluten Abhängigkeit von beiden Seiten.

Oder man versucht es alleine: Unabhängig, flexibel, transparent und autonom. Geringerer Aufwand und schnellere Reaktionszeit stehen hier auch noch zu Buche. Maximale Flexibilität. Man muss eine USP einnehmen und daher seine Schwächen zu Stärken machen versuchen. Oder seine Stärken gegen die Schwächen der großen Strukturen einsetzen. Transparenz, Ehrlichkeit, Einschätzbarkeit, Nachvollziehbarkeit – alles mit dem Komplexitätsfaktor 1. Jede Organisation hat den Faktor der Anzahl der Verbindungen zwischen den einzelnen Organisationsteilnehmern im Innen und im Außen. Durch das exponentielle Wachstum der Faktoren die Macht bestimmen fluten sich diese Systeme selbst durch ihre Zuwächse. Die Überlegenheit des Einzelnen gegenüber den hypertrophen Strukturen gibt es derzeit leider nur zu oft in negativen Beispielen. Aber es geht auch positiv. (Mutter Theresa, Helmut Gmeiner, Albert Schweizer, Edward Snowden, Aaron Swartz, Wassili Archipow, Stanislaw Petrow…) Ohne Gewalt. Mit der Suche nach und dem Festhalten an der Wahrheit!

Also wenn ich jetzt zum Beispiel eine Begnadigung in Indonesien, den Philippinen oder in Thailand erreichen wollte, dann würde ich es eher mit dem individuellen Pull-Prinzip versuchen. Oder eben Malaysien. Oder aber irgendwelche geheimbündlerischen Organisationen im afrikanischen Raum. Individuell anbohren wo es nur geht, bis sich jemand findet der mehr zu verlieren hätte wenn er auf seiner Position verharren würde anstatt mir einen kleinen Gefallen zu tun. Probieren geht über studieren. Einziger Nachteil dieser Strategie – man hat immer zu wenig Informationen. Analyse und Antizipation sind die einzigen Kompensationsmöglichkeiten.

DI Mathias Gruböck                                                                                                  Baden, 25.12.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 November 2016

CETA-Gegner sind geistige Nackerbatzln



Motte Allerechtevorbehalten Genau - Freihandel bringt nämlich Wohlstand, das weiß doch jedes Kind! Also, wenn man nicht Freihandel mit China und Russland macht natürlich. Weil die so schlechte Standards haben. Die Gentechnologie in Kanada ist viel besser als alle denken. Gott sei Dank dürfen die jetzt ihre Standards behalten und wir unsere auch. Und die Schiedsgerichte für den Freihandel, also eigentlich für die Investoren. Und die Dienstleistungsfreiheit - warum soll Nestle nicht auch in Österreich die Wasserversorgung von verschuldeten Gemeinden übernehmen können? Und der gemeinsame Leitungsrat, der die Inhalte des Freihandels und des Investments noch freier beschließen kann. Das bringt Gott sei Dank so einen Wirtschaftsaufschwung wie in den USA. Dort haben leider auch diese ungebildeten wirtschaftskundlichen Nackerbatzerln nicht verstanden, dass sie voll im Wohlstand leben. Da haben die Wähler rechts und links (weniger, weil eben nicht Sanders) rebelliert. Die verstehen einfach nicht mehr die einfachsten Sachen: wenn jemand sagt, dass Freihandel Wohlstand bringt, dann stimmt das einfach. Das ist so - weil es einfach so ist. Das weiß doch jeder. Also es wird überall wiederholt. Ist es so? Warum gibt es jetzt dann plötzlich so viele Globalisierungsverlierer? So viele, dass sie offenbar schon die Mehrheit bei diversen Wahlen und Abstimmungen entscheiden. Also, Freihandel bringt Globalisierung. Globalisierung heißt nichts anderes, dass sich das Kapital die Gegebenheiten weltweit aussuchen kann wo es am meisten Profite erzielt. Dadurch werden lokale Standards (Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards) gegeneinander verglichen und treten dadurch in einen Wettbewerb. Wie wirtschaftliche Nichtnackerbatzln ja wissen, ist das durchschnittliche Monatseinkommen in 4/5 der Welt ca. 200.- Euro und weniger. Wie das genau Wohlstand in den Hochlohnländern abseits von Investmentbanken und Fondsgesellschaften bringen soll - würde jetzt einfach zu lange dauern, das ist einfach so. Investoren investieren in Hochlohnländern genau wegen Steuergeschenken (Irland, Luxemburg, Österreich - Gruppenbesteuerung), Förderungen (Geldgeschenken - Quersubventionierungen) und Fixrenditenzusagen. 
 
Leider vergessen alle Freetrader INNERHALB der EU, dass hier noch jede Menge an Märktebefreiung zu leisten wäre - in der EU gibts aber eh nur 80% der Handelsumsätze zwischen den Staaten. Da muss man sich um Wichtigeres kümmern, wie zum Beispiel um die 2-3% mit Kanada!!?? Das weiß ja jedes wirtschaftlich ungebildete Kleinkind, dass man bei einer Verdoppelung des Handelsvolumens 2% auf 4% mit Kanada viel mehr erreicht, als eine 10%ige Steigerung des Binnenhandels - aber hier hatten die Lobbyisten und EU-Beamten strategisch vorausschauend 7 Jahre alle ihre Energie reingesteckt um einen einfachen Vertrag (laut Rechtsreferat der EU-Kommission) von 2000 Seiten auszuarbeiten. Das ist wirklich mutig und so weitblickend, wie diese Lobbys sich um unser aller Wohlstand sorgen und kümmern. Danke. Danke Danke. Hoffentlich schaffen wir auch noch TTIP! Dann müssen wir uns bald alle Sorgen machen wohin wir mit all dem Wohlstand sollen.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                                 Baden, 11.11.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

25 Oktober 2016

Manche dürfen alles tun



Motte Allerechtevorbehalten Stefan Uttenthaler Ja sicher - weil entweder ändert sich gar nichts oder jeder darf machen was er will (also auf diplomatisch heißt das dann: Jeder darf seine Standards behalten) Das ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben wurde - weil das Theater würde nicht gemacht wenn alles so bliebe wie es ist. Die 5 relevanten Zölle die es noch zwischen Kanada und der EU gibt hätte man auch auf 2 A4 seiten abschaffen können. Wozu die restlichen 1998 Seiten sind weiß keiner außer die Lobbys die ihre geschäftlichen Schmankerln da hineingeschrieben haben.
 
DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 25.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Oktober 2016

Frei Handeln

Frei Handeln bedingt Freie Kommunikation

Es ist erschreckend wie willfährig unsere Politiker (also diese Partie in der EU, die da die Wünsche aus Übersee in Gesetze und Regelungen für uns umsetzt) sogenannte „Freihandelsabkommen“ unterschreiben.

Hier wird vollkommene Amnesie betrieben. Echelon – vergessen wir gleich wieder, Geheime Foltergefängnisse der USA in Europa, vergessen wir sofort wieder, Drohnenkills über ein besetztes Land, vergessen wir gleich wieder, Abhören von Telefonen von „befreundeten“ Ländern (und Regierungschefs) mit denen man ja sooo gerne frei handeln würde, vergessen wir gleich wieder, Abhören JEDER elektronischen Kommunikation und JEDES Geschäftsgeheimnisses in den Ländern mit denen man angeblich „freien Handel“ treiben wird, vergessen wir vollkommen, das bald wieder 2 Länder von außerhalb der EU Truppen in Deutschland stationiert haben, vollkommene Ignoranz. 1 Land von außerhalb der EU, dass in mehr als 7 EU-Staaten relevante Truppen und Gerät (bis hin zu Atombomen) stationiert hat und alleine über deren Einsatz entscheiden kann, Funkstille.

Für Freihandel benötigt man zu allererst eines: Freiheit. Freiheit ist die Abwesenheit von Hegemonie. Das kann man im Falle der EU nicht behaupten. Freiheit im Handel und im Handeln bedingt eine Freiheit in der Kommunikation. Die gibt es in einem progressiv steigenden Maße nicht. Nämlich derart nicht, dass man all diese Dinge der elektronischen Welt eigentlich nicht mehr als juristisch verwertbar ansehen kann. Warum gibt es noch immer keine Gerichtsverfahren mit den nicht getöteten Terroristen aus Paris? Wär doch ein einfacher Fall, oder? Ja, zum Beispiel der, den die belgische Polizei 13 mal laufen hat lassen.

Noch eine Facette der Illusionsshow die keiner in Betracht zieht: Es gibt mittlerweile eher 100.000+ Geheimdienstmitarbeiter in der westlichen Hemisphäre. Das ist eine Mitarbeiterzahl eines riesigen Konzernes. Alle tun immer so, als ob diese Mengen an Menschen, die in einem System leben, das vollkommen vom Rest der Menschheit abgekoppelt ist (technisch, legistisch, militärisch, juristisch, medial, moralisch) nicht aktiv massiv Einfluss auf das reale Leben nehmen würden. Die beschäftigen sich hauptsächlich damit „Feinde“ ohne irgendwelche Restriktionen zu beseitigen. Dabei geht die kollektive Paranoia schon so weit, dass selbst die Gemeinde der Geheimen sich selbst überwacht und belauert (vergleiche Fall Snowden). Eine geheime Organisation vertraut nichts und niemanden. Nicht einmal sich selbst. Und schon gar nicht ihren Auftraggebern, wenn sie überhaupt noch solche besitzt. Beauftragt wurden diese Strukturen durch eine Ideologie, eine Religion: die NS (nationale Sicherheit) und durch eine Illusion, der Illusion, dass man alles und jeden nur genügend kontrollieren müsse um die Kontrolle zu behalten. Unrechtsstaat nennt man die letzten Versuche in diese Richtung, die gescheitert sind, großspurig im Westen. Unmerklich erklimmt die westliche Welt die nächste Ebene der Selbsthemmung – NS wächst mit den „globalen Interessen“ zusammen indem man nationale Sicherheit einfach durch GS (also globale Sicherheit) und GI (globale Interessen) ident ersetzt. Menschen die sich gegen die neo-nationale Sicherheit (also NeoNS), die jetzt als globale Sicherheit vermarktet wird zur Wehr setzen werden als Retro-Nationalisten diffamiert und verschärft überwacht und gerechtsstaatet. Systemabweichler nannte man das früher. Illegale Freiheitsideologen, also eigentlich illegale Gefährder fast schon wie illegale Kombattanten (also diejenigen die sich gegen die globale Staatsgewalt wehren, weil eben nicht Teil dieses globalisiertern Hegemons, also eigentlich überhaupt nicht legal geschützt – also illegal) sind das heute. Weiter abseits wird ihnen gedrohnt, bei uns im Westen wird einfach die klassische Mafiamethode angewendet: Wenn du nicht kooperierst, brennt leider dein Laden ab. Einfach so. Der Herr BK Kern hat wirklich Mut. Ich hoffe für ihn persönlich, dass er auch weiterhin die Kontrolle über seine Fahrsicherheitssysteme behält (…) und, dass nicht plötzlich bei einem beschrankten Bahnübergang urplötzlich die Steuerung versagt. Mit der Prosperität österreichischen Banken kann man ihn Gott sei Dank ja relativ wenig erpressen, weil die schon alle hin sind oder schon denen gehören, die sich nicht ins eigene Fleisch schneiden werden. Außer RI. Aber auch bei denen kann man ihm wohl kein sonderliches Naheverhältnis nachsagen. Die müssen da selbst schauen wie sie überleben wollen, wenn sie weiterhin gegen die „globalen Interessen“ im EEC und vor allem in Russland agieren. Aber CETA und TTIP, das brauchen die Menschen, weil sie von den globalen Interessen ja leben!? Auf jeden Fall am Computer, in den Medien und am Händi immer so tun als ob man dafür ist – in aller Freiheit. Und immer dran denken beim Meeting: Händi abschalten und nicht im Raum lassen. Wegen der freien Kommunikation. Und dann alles in die Klaut.

DI Mathias Gruböck                                                                                              Baden, 11.10.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

24 Mai 2016

Der Mensch an sich


Was ist das Zeichen, das uns die Flüchtlingsthematik deuten will? Warum ist das im Prinzip anscheinend so unlösbar? Warum müssen da Werte, Gesetze, internationale Vereinbarungen und sonstiges herangezogen werden um ein allgemeines Unwohlsein oder Störgefühl in der Bevölkerung zu bekämpfen?

Wenn man etwas genauer hinschaut, dann kommen die Störgefühle offenbar nicht von alleine vom Flüchtlingsthema sondern es tut sich ein gesamter Strauß von Themen auf, die irgendwie nicht mehr so ganz reibungslos „funktionieren“. Es sind allesamt Themen die mit der Gemeinschaft, der Gruppe, dem menschlichen Zusammenleben in Gruppen zu tun haben und hier mit der zunehmenden Verstädterung des Menschen.

Die Gruppenbildung, eigentlich die Kleingruppenbildung des Menschen funktioniert seit Jahrmillionen auf die gleiche Art, dass die Interaktion mit anderen Gruppenmitgliedern jedem Einzelnen in der Gruppe in Summe über alle Werte einen höheren Gewinn bringt als er als Einzelner dauerhaft erzielen könnte. Auch sind alle Verhaltensweisen und Eigenschaften dahingehend prädestiniert sich in Kleingruppen aufzuhalten und darin zu existieren. Ein sehr wichtiges Kriterium dieser „archaischen“ Kleingruppen ist die qualitative Bindung der einzelnen Mitglieder, die eine einfache Austauschbarkeit sowohl des Individuums und damit auch der Gruppe nicht trivial gestalten lassen.

Im Zuge der Verstädterung und auch der profitorientierten Substitution von Gruppenfunktionen wurden sehr viele dieser ursprünglichen „Mehrwerte“ einer Kleingruppe von wirtschafts- oder verwaltungsorientierten Organisationen übernommen, die Teilfunktionen in einem institutionellen oder industriellen Maßstab bereitstellen. Diese Institutionen und Organisationen treten damit an die Stelle der ursprünglichen Gruppe, dies aber immer nur für spezielle Bereiche und lösen diese darin ab. An einem spezifischen Punkt kommt die Entscheidung, die „archaischen“ autonomen und nachhaltigen Gruppen aufzugeben und sich in die individuelle Abhängigkeit von diesen Großsystemen zu begeben. Dies erfolgt unter dem impliziten Versprechen: „WIR geben DIR alles was DU brauchst!“. Dieses Versprechen gibt auch schon erste Indizien dafür, dass diese Systeme und Organisationen für ihr gedeihliches Wachstum immer mehr Verbraucher benötigen. Und hier zeigt sich auch schon der erste große Unterschied zu den Kleingruppen – eine Kleingruppe ist abhängig von ihren spezifischen Gruppenmitgliedern, die Systeme und Organisationen benötigen eine Menge an Verbrauchern aber das Individuum ist ihnen unbekannt. Dahingehend sind jetzt auch Appelle an die „Solidarität“ der Menschen in der Flüchtlingsfrage eher eine Verstärkung des Problems. Solidarität ist ein Wert für den Zusammenhalt und die Leistungsbereitschaft eines Individuums mit der Gemeinschaft. Vorraussetzung für Solidarität ist, dass die Gemeinschaft dem Individuum klar zeigt, dass es sie ebenfalls den Zusammenhalt mit dem Individuum sicherstellt und dafür auch leistungsbereit ist. Eine Gemeinschaft, die diese Versprechen aber jedem gibt, zeigt dem Individuum, dass es ihr nicht um die Person an sich geht sondern eben wiederum nur um Menschen als statistische Größe.

Die Teilnahme der Menschen an den diversen Wirtschafts- und Sozialsystemen hängt zunehmend vom individuellen Gewinn des jeweiligen Einzelnen ab. Dieser Gewinn hängt aber auch von nichtmonetären Parametern ab. Eine Gesellschaft die sich um das Individuum an sich kümmert wird jede Menge an Individuen nicht erreichen. Diese werden sich kaum bis gar nicht von irgendwelchen „Werten“ von Eliten, die nach wie vor die Systeme zu ihren Gunsten managen können, davon überzeugen lassen, dass diese ihnen ebenfalls nutzen würden. Eine rein monetäre Betrachtungsweise von Solidarität oder Gemeinschaft als wirtschaftliches und ökonomisches Problem wird eine Entsolidarisierung von Menschen durch Entidentifikation weiter vorantreiben. Die alleinige Verteufelung von Versuchen sich in Gruppen zusammenzufinden, die dem Individuum ein Gefühl der persönlichen Identifikation und Zusammengehörigkeit geben, löst das Problem der anonymen Singularität von Menschen in den Großsystemen nicht. Vielmehr kommt es zunehmend zu Glaubenskriegen zwischen den Anhängern des abhängigen Individualismus, der sich selbst als Krone der Gesellschafts- und Sozialentwicklung inszeniert und den analogen Retrogemeinschaftswesen Vertretern. In diesem Glaubenskrieg stirbt die Wahrheit wie immer zu erst. Hier gibt es die breitflächigen Narrative von den Militärs, die Frieden und Freiheit bringen, von Investoren, die Wohlstand und Glückseligkeit unter die Menschen bringen wollten und über Händler, die nicht auf Profitsteigerung aus seien. Als Zwickmühlenschreckgespenster werden dann entweder der Antichrist-Terrorist mit dem Triefauge oder alle vergasende Nazihorden benutzt um die Leute einfach dazu zu bringen weiter zu machen. Vorwärts ohne Ziel, weil nur von Ängsten getrieben ist vielleicht nicht die ideale Politik, da vorne durchaus auch der Abgrund auf die dahintrabende Herde warten kann. Selbstfahrende Autos als ultimative Symbolik. Das System lenkt von ganz alleine. Freie Fahrt für freie Bürger nur solange sie Ziele und Parteien aus dem vorgegeben Werteraum auswählen. Alle fünf bis sechs Jahre interessiert das System plötzlich das Individuum. Davor und danach gibt es Gremien, Experten und Kommissionen, die ganz genau wissen was die Bürger-Menschen wirklich wollen. Vor allem immer mehr Gesetze, die das Zusammenleben zwischen dem System und den Bürgern regeln. Systemkontrolle, sowohl im Sinne der Steuerung als auch der effektiven Kontroll-(Macht) ist keine Ansporn zur Solidarität. Der Terminus der „Bürgerbeteiligung“ definiert das sehr schön. Klingt als ob aus einem absolutgesetzten System heraus Randgruppen Mitspracherechte eingeräumt werden sollen. „L'état ce sont nous!“ hört man die „Sonnengott“-Eliten nicht sagen. Außer Herrn Trump, der spricht es einfach aus. Für diese Eliten (kann man ganz locker sagen, ohne, dass irgendwer stutzt) ist Solidarität nur ein anderer Ausdruck für Leistungen die das Individuum für ihre Profite und Wachstumsraten erbringen soll. Solidarität im Sinne eines Zusammenschlusses zu Interessensgemeinschaften ist damit nicht gemeint. Das stellt recht schnell irgendeinen Tatbestand dar. Aufruhr, Populismus, Sozialismus, Radikalismus, Idealismus, Nationalismus, Terrorismus, Rassismus – irgendwie wird man die Interessenlagen außerhalb der kontrollierten Herde schon bezeichnen können. Damit greifen dann die Repressionsmaßnahmen mit denen sich das System gegen gesellschaftliche Strömungen und Interessenbildungen wehrt. Die Ideologie, dass die Menschen nur für die Wirtschaft (und da vor allem nur entweder als Verbraucher oder Lohnsklaven) da seien hat uns ein nicht enden wollendes Wachstum an Verbräuchen gebracht. Viele leben auch schon nur noch von den Spekulationen auf diese Verbräuche und meinen, dass weitentfernte Lohnsklaven doch dankbar seien sollten die Dinge zu produzieren, die dann auf Grund von kapitalistischen Grundgesetzmäigkeiten immer wertloser werden müssen. Eine zentrale Frage wurde im österreichischen BP-Wahlkampf gestellt: Was sind unsere Werte? Alle reden davon – keiner kennt sie. Herr BPVdB versuchte sich irgendwie mit dem Ansatz, Wert ist alles das wofür es einen Investor gibt. Das stellt zwar die politische Realität dar, war aber als Vision etwas zu real existierender Kapitalismus, der vielleicht bald draufkommt, dass vieles wertlos ist. Die Gefahr von Rechts ist ein lindes Mailüftchen gegen die Gefahr durch eine westliche Werteblase. Was Geld bringt ist was wert. Wenn's keine Geld bringt ist es nichts wert. Schlag nach bei den Geburtenraten. Der Mensch an sich ist nur Kostenfaktor. Und genausogut wie jeder andere Mensch auf dieser Welt. Nur österreichische Männer haben eine gesetzlich verankerte Wehrpflicht und keinen Anspruch auf Sorgerecht bei ihren Kindern. Aber sonst sind sie von staatswegen schon den Flüchtlingen gleichgestellt.

DI Mathias Gruböck                                                                                          Baden, 24.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

14 Mai 2016

Die Windelparie


Jö - da wird sich die Frau Malström aber freuen, wenn endlich in Europa auch großindustrielle Menschenfutterproduzenten auch gleich die neuen Arbeitsbedingungen vorgeben. Das Gackerl ins Sackerl - haha, das sind dann wohl die neuen Arbeitsplätze von denen ursprünglich gefaselt wurde. Man sollte diese Arbeitsvorschrift einmal für die Sitzungen der Kommissare und -innen anwenden. Dann können sich das wie gewohnt gleich in den Sitzungen erledigen. Wenns nicht zum Weinen wäre müsste man ja wirklich lachen. Mit jeder absolut schrägen Finte wird den Chinesen der Status einer Marktwirtschaft nicht zuerkannt, damit man sich nicht an die Freihandelsvereinbarungen im Rahmen der WTO halten muss. Auf der anderen Seite wird alles planiert, was sich der wirtschaftspolitischen Gleichschaltung der EU an die wirtschaftlichen US-Machtansprüche entgegenstellt. Was sind denn das für so tolle neue Standards, die da angeblich entwickelt werden? Im Prinzip kommt es bei allen Standards zu einem Sowohl-Alsauch. Damit muss niemand seinen Standard aufgeben und der billigere Standard wird dann durchgesetzt. Strategie für Hirnamputierte. "Kein Standard wird herabgesetzt" - geh, kauft's euch endlich Windeln und lasst das dort drinnen was ihr uns da dauernd durch die EU-Wahrheits-Propaganda-Medienstelle reidrücken wollt.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 14.05.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

08 April 2016

Monokulti





Wozu? Deutsch ist in Sinne der Globalisierung ein aussterbende Dialekt der angelsächsischen Sprache. Wozu den Migranten mühevoll und kostenintensiv Deutsch beibringen? Dafür werden jetzt die Volksschulen zu Sprachfördereinrichtungen umgestaltet, das als Reaktion darauf, dass jetzt bereits ca. ein Sechstel der Volksschulabsolventen funktionale Analphabeten sind! Österreichische Dialekte sind am Rückzug, vieles klingt nur noch wie Deutsch-Rap mit Migrationshintergrund - Hey Digger (wobei nie klar ist ob mehr Menschen in den deutschen Sprachraum migrieren oder ob Deutsch in die globale Leitkultur migriert wird. Unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Sprachen sind der Feind der Globalisierung, da diese über den Zwischenschritt "Multikulti" eine marktoptimierte, virtualisierte "Monokulti" einkocht. Klar muss man das Repetieren abschaffen um die Kinder nicht unnötig lange von Facebook und Youtube fernzuhalten.

Kulturen, Sprachen und sogar die Soziallehren der diversen Religionen sind Anpassungen an lokale oder regionale Gegebenheiten um das autarke Überleben und eine nachhaltige Existenz der Menschen zu ermöglichen. Dies führt zur Bindung lokaler Gesellschaften – zu einer Gemeinsamkeit. Wir und Uns. Die Globalisierung zielt auf die profitmaximierte Versorgung von bedürftigen Kunden ab. Kunden sind im Allgemeinen nicht mehr in der Lage sich selbst zu Versorgen und müssen ihre Bedürfnisse durch Wirtschaftsorganisationen befriedigen lassen. Dies wird durch Zentralisierung (Verstädterung) und durch Versorgungsabhängigkeiten erzielt.

Autarkie und Nachhaltigkeit (Nicht-Abhängigkeit) werden dadurch per se zu Gegenkonzepten für den Wachstumszwang der zentralisierenden Abhängigkeitswirtschaft. Diese bietet den Teilnehmern solange Vorteile gegenüber der Autarkie und der Unabhängigkeit, solange sie die geweckten Bedarfe decken kann. Bedarfdeckungssicherung als oberstes Sicherheitsziel. Indem kulturelle, sprachliche oder religiös-ehtische Bedürfnisse vereinheitlicht werden, wird die Variantenvielfalt reduziert und die Versorgung der Märkte gesichert. Gleichzeitig steigt aber die Abhängigkeit der Teilnehmer an diesen Monokultursystemen. Befriedigung oder sogar Glück wird immer mehr von den vom System bereitgestellten Möglichkeiten abhängig. Das Verhältnis der Menschen, die sich weltweit selbst versorgen können zu denjenigen, die sich Zentralversorgungssystemen anschließen verändert sich laufend zu Gunsten der urbanen Zentralknoten und deren Synergieleistungen.

Möglicher Weise ist die Schaffung einer Monokultur, so das gelingt, ein Beitrag zur mittelfristigen Überlebenssicherung der Menschheit. Zuvor müsste aber die nachhaltige Energiebereitstellung dieser, derzeit nicht nachhaltigen Systeme gelöst werden. Dies bezieht sich speziell auf die Nahrungsmittelgewinnung. Derzeit ist es jedenfalls so, dass ein Großteil der Menschheit nicht in nachhaltigen Systemen lebt. Im Gegenteil besteht bei einer wirtschaftlichen Wachstumskurve über dem Bevölkerungswachstum der Verdacht der steigend negativen Energiebilanz. Große Züge der Monokultur tragen Anzeichen davon, diese systematische Schwäche zu ignorieren oder gar zu vertuschen. 

DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 08.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater