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23 Juli 2020

Nachrichten aus der Kolonie


Also jetzt ist es amtlich: ein ambitionierter Jurist aus Österreich kann mehr gegen die willfährige Duldung der wirtschaftlichen, kulturellen und digitalen Ausbeutung Europas durch die USA erreichen als die gefährlich unfähige Kommission mit ihrer Quoten-Wünsch-Dir-Was Kommissarin Uschi. Die steckt so tief in den transatlantischen Beziehungen drinnen, dass sie, wie der Herr Baroso wahrscheinlich schon mehr Verdienstmöglichkeiten bei den amerikanischen Geldhäusern wittert als durch ihre pro-forma Aufgabe.

Es läuft immer nach dem gleichen Muster, wenn die EU einmal aus der Reihe tanzt – meist eh nur über das vollkommen irrelevante EU-Parlament (da man ja nach Wahlen eh wieder die Lieblingskandidatin der US-Klüngel als planwirtschaftliche zentralistische Kolonial-Konsulin der eroberten Gebiete in „Overseas“ vor die Nase gesetzt bekommt).

Da gehts dann gleich los: Die will als erstes US-Gerichten und Polizeibehörden die gleichen Hoheitsrechte wie sie die europäischen nicht einmal untereinander haben, einräumen. Wenn Boeing zu Strafzahlungen verknackt wird, dann wird einfach nie die Zahlung ausverhandelt, bei Airbus fließt sofort das Geld Richtung USA. Überhaupt cashen die USA ganz schön ab. Paribas, weil sie gegen US-Sanktionen im Ausland verstoßen hätten, VW, weil der deutsche Marktführer die US-Industrieherrschaft über alle Kernbranchen untergraben hat, Sanktionen gegen Nordstream II und und und. Was macht die Kommission – sie nimmt die Drohungen aus den USA bezüglich einer ordentlichen Besteuerung ihrer Konzerne (z.B.: Apple, Amazon,...) ernst und klagt so, dass der EUGH gar nicht anders kann als alles als rechtskonform zu bestätigen. Ist ab jetzt Steuersparen in Steuerparadiesen wieder rechtskonform – auch für die kleinen Privaten? Ah, soweit geht's dann doch nicht.

So wird das nichts mit Europa. Da kämpfen die Günstlinge des neokapitalistischen Turbofinanzmarktes dafür weniger Staatsgelder in die Reste der europäischen Wirtschaft zu stecken um gleichzeitig die Alternativen (russisches und chinesisches Geld) zu unterbinden, damit auch noch die Reste Europas an transatlantische Finanzspekulanten und von der EZB überschwemmte Fonds geht. Die anderen stecken eher mit den Währungsspekulanten auf der volkswirtschaftlichen Seite zusammen. Eines ist sicher: Es geht nicht um Europa. Da zahlen sich die Investitionen in diverse neue „Bewegungen“ in lustigen Trendfarben aus. Wie beim Brexit – wo auch keine Abwehrreaktion der EU erkennbar war und ist.

Wie kann man diese Kommission abwählen? Gar nicht. Die agiert immer nach dem selben Muster: Wenn die USA angreifen, dann mal ruhig halten. Wenn sie ihre Gesetze (oder im Ausland eher Nicht-Gesetze) über die der „Partner“ (Hahahaha) stellen, dann nichts machen. Wenn es dann doch irgendwelche Aktivitäten (meist aus dem EU-Parlament) gibt, dann mal nichts tun, liegen lassen, verwässern. Wenn sich dann doch das eine oder andere Gesetz auftut, dann einfach nicht einklagen, damit man nicht Schimpfe von den Kolonialherren bekommt. Und wenn es dann doch irgendwann einmal derart zum Himmel stinkt, dann wird so geklagt, dass man halt verlieren muss. (Vergleiche EU-Kommission gegen Apple) Wenn die USA laufend Menschen- und Völkerrecht mit Füßen treten, wenn sie sogar drohen falls einmal der internationale Strafgerichtshof (dessen sie sich immer wieder gerne gegen ihre Widersacher bedienen) ihre eigenen Verbrechen so im Sinne von Gleichheit und Rechtssicherheit aufarbeiten will, sie gegen diese Richter und Ermittler PERSÖNLICH vorgehen würden (in manchen Rechtsstaaten ist das eine gefährliche Drohung - speziell bei Guantanamo, Assange, Firtasch, Snowden, Aaron Shwartz, Gareth Williams u.v.a.m), dann sagen die Herrn und Damen von der Kolonialführung wieder einmal NICHTS. Sind halt so unsere guten Freunde von der anderen Seite. Ja, führen sich auf wie die letzten Faschisten – vielleicht weil sie einfach welche sind? Und die Flinten-Uschi ist nichts anderes als ein verlässlicher Erfüllungsgehilfe. (braucht man nicht gendern – wird nicht besser)

DI Mathias Gruböck                                                              Baden, 23.07.2020
Analyst

31 Dezember 2019

Das stärkste Treibhausgas ist Wasserdampf


Es wird also doch eine dritte Start/Landebahn am Flughafen Wien geben. Hatte der Herr Kickl doch Recht, das Recht folgt der Politik. Als der Verwaltungsgerichtshof gegen die Landebahn entschied, weil sie die Klimavereinbarungen des österreichischen Staates korrumpieren würde, gingen ebendiese Politiker, die diese Vereinbarungen vollmundig unterschrieben hatten gegen diesen Entscheid vor. Von anonymen Anzeigen gegen Verwaltungsrichter bis zur Aufhebung der Entscheidung durch den OGH, der in letzter Zeit immer mehr politischen Interessen und Interessensgruppen zu folgen scheint, als objektive Rechtssprechung zu leisten. Das geht von SPÖ-OGH-Richter Schnizer, der eine äußerst unglückliche Politagenda in der Causa Wahlanfechtung aufzeigte (eher in Richtung der ihn entsendenden Partei), über Aufhebungen von erstinstanzlichen Entscheidungen gegen ehemalige FPÖ-Politiker, die nicht dem politischen Mainstream gefielen bis hin eine eindeutig politisch getragene Entscheidung gegen eine Empfehlung der Generalprokuratur die Causa Firtasch als politisch motiviert festzustellen. Und eben die Entscheidung der Verwaltungsrichter aufzuheben, zurückzuweisen und ihnen klarzumachen, dass sie eben noch einmal neu „richtig“ sich für eine dritte Startbahn entscheiden können. Wahrscheinlich hat man auch das Gremium im Verwaltungsgericht ein bischen „getuned“ und schon geht alles wie geschmiert.

Wenn man sich jetzt den Klimawandel so anschaut, dann gibt es offenbar auch in der Wissenschaft die Versuche Modelle für die sich ändernden Messdaten zu finden. Jetzt ist das ein Ding der Unmöglichkeit das EINE Erklärungsmodell für eine multikausal beeinflusste, jahrhunderte lange Messreihe zu geben. Da haben sich zwischenzeitlich Messmethoden geändert, neue Technologien bringen neue Einflussgrößen ins System ein und so weiter. Wenn man sich qualtitativ die Temperaturveränderungskurven anschaut, deutet sich ein Knick Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts an. Anfang der 90er kann man sich dann noch an die ersten Berichte der eher neuen Wissenschaftsrichtung Klimaforschung über den „El Ninio“-Effekt erinnern – neben dem Ozonloch, dem gerade abgeklungenen Waldsterben und der FCKW-Diskussion. Wenn man sich überlegt was sich in den 80ern so sprunghaft geändert hat, dann fällt einem eigentlich nur die Ausbreitung der Digitalisierung ein. Das Zweite wäre der massive Ausbau von düsengetriebenen Verkehrsflugzeugen oder besser, des Flugzeugs als Massenverkehrsmittel.

Jedenfalls ist das Klima kein linearisierbares System mit eher sehr komplex rückgekoppelten Einflussfaktoren. So gilt Wasserdampf in Bodennähe als abkühlend, während er in höheren Sphären als massiv erwärmend in die Rechnungen eingeht (ein Effekt den man im Winter und sternenklarer Nacht noch immer ganz gut spüren kann). Und das 2 – 3 mal mehr als CO². Jetzt stellt sich die Frage ob dieser differenzierte Effekt auch für CO² gilt, da ja dann die Ausbringung von CO² in höheren Sphärenschichten massiv zur Erderwärmung beitragen würde und die Entstehung in Bodennähe eher einen gegenteiligen Effekt hätte. Weil, bodennahe Verbrennungsprozesse hat es immer schon gegeben – relativ neu ist, dass täglich 30.000 Flüge mit bis zu 40 Tonnen Kerosinverbrennung auf 10.000 m Höhe stattfinden. Und das schwerpunktmäßig auf der Nordhalbkugel. Jetzt wissen wir ja, dass das Grönlandeis besonders schnell verschwindet – eine Route über die der gesamte transatlantische Flugverkehr geht. Kann natürlich einen gewissen Zusammenhang haben – muss aber nicht. Nur, wenn man von Menschenhand besonders schnell Milliarden Tonnen von CO² auf 10.000 Meter Höhe ausbringen wollen würde, dann müsste man wohl Flugmaschinen erfinden, die einen fossilen Brennstoff dort oben in der eh schon niedrigeren Sauerstoffkonzentration verbrennen. Aber jede Wette – auch wenn sich diese Theorie bewahrheiten würde, würde weiterhin die Verbrennung von Kerosin in 10.000 Metern Höhe steuerlich gefördert und der Flugverkehr sich in den nächsten Jahren verdoppeln (!). Deshalb braucht es ja auch eine dritte Landebahn nach dem Willen unserer aufopfernden türkisen Klimapolitiker mit den grünen Wohlfühlkollegen.

DI Mathias Gruböck                                                                    Baden, 31.12.2019
Analyste

25 Oktober 2019

Wer sich betroffen fühlt ist betroffen


Ich find das ja so lustig mit dem Trump-Amtsenthebungsdingens - der Biden war da dabei wie die Soros-Demokraten die Ukraine mit 5 Milliarden Kosten annektiert haben - plötzlich sitzt dem sein Sohn im Aufssichtsrat in einer ukrainischen Gas-Handelsfirma - wahrscheinlich dort wo sie aktuell den Firtasch versuchen mittels ihrer Politjustiz ausliefern zu lassen. Genau so wie die US-Truppen aus dem Nordirak abziehen - bis auch die die dafür sorgen sollen, dass das Öl dort nicht in syrische Hände fällt. Und bei uns laufen die Bauxis los und machen Nachbar in Not! Die einen holen sich das Öl und bei uns machen sich alle ins Hoserl wegen Demokratie und dem "Schlächter von Damaskus"-Assad, das nenn ich mal gutes Marketing. Die einen sind die Guten und plündern ein Öl-Land nach dem anderen und wir machen uns solche Sorgen um die Demokratie und das Völkerrecht..

Was mich stört ist, dass der Trump dem Biden schaden hätte sollen, wenn er den Nepotismus der korrupten Demokratenriegen aufzeigt - natürlich hätte er auch dem Dick Cheany schaden können, wenn er seine korrupten Geschäfte aufgezeigt hätte - dann wärs ein Rep gewesen..

In Mali dürfen die Europäer alleine herumhupfen - da gibts nur Sand.

DI Mathias Gruböck                                                             Baden, 23.10.2019
Analyst

17 März 2017

Scheinheilig



Ah, diese russischen Agenten haben erstaunlicher Weise spioniert. Machen US-Agenten natürlich nur für die staatliche Sicherheit. Wenn die das Handy von Merkel abhören ist das aus "Mangel an Beweisen" nicht in Deutschland verfolgbar.Normaler Weise bieten Blackhat-Hacker die erbeuteten Daten auf gewissen Sites an. 500 Millionen Datensätze abgreifen sind auch eher ein full-take als eine Auftragsarbeit. Schwachsinn. Oder werden jetzt alle CIA, FBI, NSA, MOSSAD und GCHQ-Agenten rechtstaatlich belangbar? Sonst sind das nur interne Ränkespiele der imperialen Machtausübung

Warum stellen wir nicht ganz andere Fragen, auf die die Medien dann nicht immer die vorgegebenen Antworten geben könnten? Warum gibt es immer mehr TV-Formate zur Primetime, die wie eine Kriegs(vorbereitungs)berichterstattung „Wir gegen die Russen“ klingen. Pro7 zum Beispiel sendet in Echt um 19.00 Uhr einen Bericht von der russischen Grenze (vulgo Front) wo 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges die deutsche Luftwaffe sich auserkoren fühlt russische Kampfflieger vollbewaffnet unter dem Beitragstitel „Deutschland gegen Russland“ heroisierend abzufangen. Da wird über einsatzbereite Waffensysteme gefeixt als ob das ein Kindergeburtstag wäre. Von den „mutigen Kampfpiloten“ ist da die Rede und ganz nebenbei wird der Bericht mit Flugsicherungsmaßnahmen in Folge von 9/11 vermengt. Russen und andere Terroristenflieger sozusagen.

Oder die Frage warum immer nur nichtamerikanische Weltmarktführer sooo schlimme Sachen machen? Da wird gegen IKEA, Samsung und VW mit den erspionierten internen Betriebsinformationen vorgegangen. Airbus bekommt da auch sein Fett ab, damit die US-britische Flugzeug-Rüstungsindustrie auch ja nicht zu sehr Marktanteile abtreten muss. Der große Geschichtenentwurf heißt da, Terror und Russen müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Dafür muss speziell Europa mehr BIP in Waffenkäufe umwandeln. Weltmarktführer in der Waffenproduktion ist und bleibt die USA, die damit ihre Wirtschaft ankurbelt um den angeschlagenen Doller wieder besser gegenüber dem EURO in Szene zu setzen. Begleitende Maßnahmen sind dabei, dass man gegen den Euro spekulieren könnte (Soros) und so auch noch ein Körberlgeld von ein paar Milliarden abgreifen kann. Dazu muss man verhindern, dass der Euro als Reserveweltwährung zu wichtig wird (also zum Beispiel große Banknoten abschaffen (500 und 200) damit Bargeldgeschäfte nicht mehr einfacher in Euro platziert werden können) EU-Banken schwächen wo es geht (Deutsch Bank, BNP Paribas, italienisches Bankensystem). Warum darf man eigentlich nicht das russische Mafia-System auf die westlichen Organisationen umlegen. Da gäbe es dann auch die „Diebe im Gesetz“ und die „normalen Diebe“. Jetzt waren lange Jahre die „Diebe im Gesetz“ am Ruder und haben Milliarden voll legal abgegriffen und die nächsten Milliardenumleitungen schon eingestillt. Alles voll legal. Jetzt sind für diese Gruppen leider die falschen Vertreter ans Ruder gekommen – wie es aussieht spielt sich in den USA derzeit ein eklatanter Machtkampf zwischen „Dieben im Gesetz“-Gruppen und „normalen Dieben“-Vertreten ab. Auf internationaler Ebene halten diese aber noch immer zusammen wenn es um die Ausschaltung der Konkurrenz geht (vergl. z.B. Dimitri Firtasch, Panamapapers, Odebrecht, Ghadaffi, Erdogan, Chinesen u.v.a.m)

Irgendwie haben seit dem Ende des Kalten Krieges alle vergessen, dass die Russen doch noch ein ordentliches Atomarsenal haben und ich nicht mit ihnen Krieg führen will, was offenbar ein Haufen Leute gar nicht so arg fänden. Da ist seit ca. 2009 Russland von einem nachbarlichen Partner unmerklich zu einer absoluten Bedrohung mutiert worden. Jetzt wollen plötzlich so viele Leute „Kante“ zeigen!? Immer schön die eigenen Werte in anderen Ländern vertreten und im eigenen Land sukzessive abbauen. Wir erinnern uns – weil die Russen rudelbumsende Rowdy-Punker a la Pussy Riot wegen Gesetzesverstößen eingesperrt haben, ausländisch finanzierte Lobbyorganisationen reguliert haben und weil sie ein Gesetz gegen die Propagierung von homosexuellen Handlungen vor Minderjährigen erlassen haben wurden sie vom Westen boykottiert. Als sich die NATO dann noch den russischen Marinestützpunkt Sewastropol krallen wollte was zur Wiedereingliederung der Krim in die russische Föderation führte wurde sofort mit einem Wirtschaftskrieg gegen Russland durch den Westen geantwortet. Weiters wurden den Russen in allen internationalen Organisationen ausgeschlossen, das Stimmrecht entzogen, angeklagt, kriminalisiert oder sonstwie gedisst.

Manchmal ist der Westen so gut, dass es schon weh tut. Und so scheinheilig – aber das wenigstens mit christlich-jüdischen Werten.

DI Mathias Gruböck                                                                                                            17.03.2017
Unternehmens- und Organisationsberater




27 April 2016

US-Monopoly

http://orf.at/stories/2336777/

Ist ja super, aber was soll man damit anfangen wenn österreichische Beamte zwischen 2008 und 2011 bestochen worden sein sollen um eine Auslieferung in die USA zu verhindern, die erst 2014 stattfinden sollte? Außerdem wurde klar, dass die USA keinerlei Beweismittel gesendet hatten, was dem Gericht (und wegen des Auslieferungsverfahrens hätte man schon einen Richter schmieren müssen) zu wenig war. Wozu sollte das Schmieren von Deutschen Polizisten bei einer österreichischen Auslieferung gut sein? Klingt alles sehr konstruiert und nach CIA-lanciert über die Außenstelle BND.

Was läuft wirklich? Also offenbar fasst Herr Firtasch wieder Fuß in der ukrainischen Politik und steckt hinter dem Abschuß des US-Lakaien Jazenjuk und der beiden natualisierten US-Minister. Was natürlich den Amis Angst macht, dass ihnen ein Ukrainer in der Ukraine die Butter von der Regime-Change-Beute holt. Das klingt jedenfalls plausiebler als die verkorkste Geschichte. Jetzt werden plötzlich die beiden Protagonisten (Poroschenko via Panama-Files und der Hypo Vlbg via der Soros-Sozialisten-Achse) und Firtasch (irgendwas mit Deutschland-Indien-Österreich) wieder weichgeschossen, damit sie gefälligst das tun was die US-Weltherren durch die SWIFT-Daten-Abhör-Konstrukte einstillen wollen. Die sollen sich aus ihrer eigenen Landespolitik gefälligst heraushalten. Jetzt da Präsident Obama den Europäern erzählt hat wo es in Lybien weitergehen soll und wie man die US-Position gegen die Russen mit mehr Anstrengungen aus Europa vorantreiben soll.

Also eines ist gebongt: der Herr Soros mag den Herrn Firtasch einfach nicht. Der hatte zuviele Firmen in Ungarn und das gehört alleine zum Einflussbereich des Herrn Soros. Nach Ansicht der US-Republikaner hält sich ja der Herr Soros einen farbigen Pressesprecher in präsidialer Funktion. Da wird doch ein bisschen was gehen auf der CIA-NSA-BND-Intrigenachse. Stell dir vor du bist der weltgrößte Spekulant und kannst auf den weltgrößten Geheimdienst zurückgreifen. Da macht Wirtschaftspolitik erst so richtig Spaß!

DI Mathias Gruböck                                                   Nondorf, 27.04.2016
Untenehmens- und Organisationsberater

01 Oktober 2015

Killing fields der Verfassungsschützer

 
.... und die Telekom Austria wollte die OTE übernehmen „smile“-Emoticon Gott sei dank leben fast alle noch von den Deals am Balkan - bei der Telekom Italia gabs ja auch so Probleme mit dem blöden Abhören von Politikern. Gott sei Dank ist Österreich da vollkommen anders....


Motte MeierMüller-Thurgau Da gabs aber 2007 noch eine AS400 mit nur einem Kunden drauf, den keiner kannte und wo niemand wusste was das Service eigentlich war....so eine Systemliste ist schon blöd - da denkt man man schreibt einfach alle Systeme der Reihe nach auf und auch wofür sie da sind. (btw - ich habe und hatte nie vor mich in irgendeiner Art zu strangulieren oder sonstwie selbst zu schädigen, desgleichen mit anderen - nur für den Fall, dass irgendwem das mit der Wahrheit langsam auf den Wecker geht ...)

Killing fields der Überwachung und der totalen Kontrolle
Schon im Jahr 2011 konnte man diese Geschichten nachlesen - wenn man nicht selbst involviert war. Leider kannte jeder in der Branche irgendwen der offensichtlich mehr in die Applikation von staatlichen Abhörsuiten involviert war aber plötzlich seinen Lebenswillen verloren hatte. Jetzt machen auch Techniker diesen elektronischen Schei... auch nur weil sie gerne ein ordentliches Gehalt beziehen und sind als Berufsgruppe auch nicht wirklich bekannt, dass sie besonders mutig oder idealistisch sich gegen faschistoide Organisationen stellen, die ihnen dann ihr Wohlwollen entziehen und sie irgendwo auspendeln lassen.
Im Jahre 2011 ging man noch immer von bewusst gesteuerten Abhör und Überwachungsprozessen des subjektiven Bürgers aus - man konnte sich einfach nicht vorstellen, dass die Stasi voll die Amateurliga gegen die Weltherrenmenschen waren. 
Nochmal: Ich fahre Autos mit deutscher Bosch-Motorsteuerung ausschließlich den Verkehrsvorschriften entsprechend, besitze keinerlei Waffen durch die ich auch nicht vorhabe mich selbst zum verstummen zu bringen. Auch möchte ich mich nicht an einem Heizungsstrang im Sitzen erhängen oder sonstwie strangulieren. In Memoriam Mr. Aaron Schwartz, Mr. Garreth Williams, Mr. Ben Allen (Ben Zygier), Mr. Rahchat Alijev, Mr. Costas Tsalikidis und v. a. deren Namen aus schutz ihrer Witwen und Angehörigen nicht genannt werden. 








DI Mathias Gruböck 
Unternehmens- und Organisationsberater
Baden, 01.10.2015

14 August 2015

Investitionsschutzabkommen

Auszug aus Wikipedi: https://de.wikipedia.org/wiki/Dmytro_Firtasch
 
Zurückweisung des Auslieferungsersuchens am 30. April 2015
Am 30. April 2015 entschied das Wiener Landesgericht, dass Firtasch nicht an die USA ausgeliefert wird, da bestimmte Unterlagen von den USA nicht übermittelt worden seien und das Auslieferungsbegehren der USA gegen ihn „auch politisch motiviert sei“. Die US-amerikanische Staatsanwaltschaft legte über die österreichische vertretende Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen diese Entscheidung ein.[34][35] In der Verhandlung wurden zum politischen Hintergrund der Vorwürfe auch Leonid Krawtschuk, Serhij Ljowotschkin und Jurij Bojko als Zeugen gehört. Zu den Verteidigern gehörte Ex-Justizminister Dieter Böhmdorfer. Der Richter führte in seiner Urteilsbegründung aus: “Amerika betrachtete Firtasch offensichtlich als jemanden, der ihre wirtschaftlichen Interessen bedrohte". Es habe aber auch an Beweismitteln gefehlt, was sogar die vertretende Staatsanwaltschaft einräumte. Der Richter bezweifelte bei den von der US-Justizbehörde übermittelten schriftlichen Zeugenaussagen gegen Firtasch, dass diese Zeugen möglicherweise gar nicht existierten, weil die Justizbehörde mehrfach die erbetene Auskunft[36] zu ihrer Identität verweigert habe.[37] Die Zeugenaussagen waren anonym und unvollständig und die amerikanischen Behörden hatten sich geweigert, die Zeugenaussagen vollständig zu übermitteln und Zeugenaussagen vor Gericht zu ermöglichen.[38] Die New York Times beurteilte das Verfahren als "vernichtende Rüge der Justiz-und Staatsbehörden", die sogar aus der Sicht eines europäischen Verbündeten die verminderte Glaubwürdigkeit der Behörden der Vereinigten Staaten deutlich mache.[39]

Herr Firtasch hätte ja jetzt nach den Zielen von TTIP die Chance gehabt bei einem der Geheimgerichte (Sitz in den USA und geführt von US-Law-Firms oder deren ausländischen Adlaten) den Schutz seiner Investitionen vor mutwilligen Schädigung durch US-Polit-Justiz-Machenschaften einzuklagen. Das wäre zwar nicht im Sinne des Erfinders, da diese Geheimgerichte offenbar eher in der umgekehrten Richtung gedacht sind, für die "Großinvestoren". 

(sieht man bei Meinl-Fund-Klagen gegen Österreich, da die Polit-Hetz-Falange wirklich nichts ausläßt. Jaja - alle müssen den "kleinen Sparer" schützen - der in Meinl-Fonds investiert hat (!?) - da haben die österreichischen Proporzbeamten ganz blöd aus der Wäsche geschaut und mußten durch die FMA ein riesige mögliche Steuerschuld in die Bilanz schreiben lassen, damit man Druck gegen die Investitionsschutzklage machen kann - wenn man je Angst um den Bankenplatz Österreich haben musste, dann durch diese vollkommen unprofessionellen und willkürlichen Machenschaften der österreichischen Bürokratie, die speziell im Bankwesen laufend ihre vollkommene furchterregende Unfähigkeit darlegt - der Kampf bis zum letzten schwarzen oder roten Ärmelschoner vertreibt das Geld schneller als jedes gesenkte Moody's Rating. Am Ende landen alle Banken sowieso bei US-Investment-Fonds (BAWAG, HAAB-Balkan, Ukraine-Banken der Österreicher) - da können sich dann die Beamten der Bankenaufsicht auf die Schulter klopfen) 

Das machen die Amis so gerne - einfach einen wirtschaftlichen Kontrahenden mittels irgendeines Verfahrens anpatzen und dann "unfriendly" übernehmen. Schriftliche Zeugenaussagen - wenn man da einem ordentlichen österreichischen Gericht damit daherkommt, rühren die nicht einmal mit einem Ohrwaschl. Wer konnte da einen Haftbefehl erlassen? Wie geht das? Ich schicke irgendwohin einen Brief und der Herr Trump wird zum Beispiel wegen Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Organisation festgenommen? Das würde mich aber sehr wundern, da doch die amerikanischen Gerichtsfilme immer so ein Theater über die zu schützenden Zeugen machen, da, wenn die nicht mündlich vor einem Gericht aussagen können, jeder Fall niedergelegt wird. Also hat ein amerikanischer Richter einen Haftbefehl in den USA erlassen weil irgendwer geschrieben hat, dass ein ukrainisch/österreichischer Staatsbürger in Indien jemanden vergeblich geschmiert haben soll, da dieses angebliche Angebot nie den Zuschlag erhalten hat? Zuständigkeit der USA soll sich ergeben haben, weil die Schmiergeldtransaktion über einen US-Server gelaufen sein soll!? Wahrscheinlich läuft jede IBAN-Zahlung in Europa über einen US-Server, da die Homeland-Security sich den IBAN-Server sowieso schon lange gekrallt hatte um sich das Vorgehen später vom EU-Parlament absegnen zu lassen. Seit wann schmiert man per Überweisungsauftrag? Wie sehr lassen wir uns eigentlich auf unserem eigenen Kontinent verarschen? Sehen wir jede Transaktion in den USA auch? Lassen wir auch nur noch US-Bürger ins Land, die einen biometrischen Ausweis haben? Bekommen wir alle Polizeidaten der USA auch ausgeliefert?

Wie lange noch sind die Europäer an Doktorspielen mit den USA interessiert, wo nur die Europäer die Hosen runterlassen? Ist das so freundschaftlich wenn die Amis immer erst dann ihren rausholen, wenn sie genau vorher nachgemessen haben, dass er auch gesichert länger ist?

DI Mathias Gruböck                                                                           Baden, 14.08.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

15 Juni 2015

Die Ex-Mafia


http://orf.at/m/stories/2284135/2284137/

Ist schon lustig... Absolute Macht, Geheimdienste ohne Ende, Geld in rauen Mengen, politische und wirtschaftliche Seilschaften und vor allem viel Öl - aber der Mafiot ist immer der Tote!? Ex-Innenminister von Deutschland arbeiten sicher nur anwaltlich und sorgen sogar nach eigenen Angaben für die Strafverfolgung der gegnerischen Seite!? Wieviele "ehemalige" Staatsanwälte, SC, Innen- und Bundeskanzler, noch BMI-Oberkommissare da für die Durchsetzung der "Position" eines wirklich absolutistisch regierenden Clanführers aus einer Ex-Sowjetrepublik im Geheimen werkeln, sprengt alle Grenzen mehrerer Rechtsstaaten. Als FIFA-Verantwortliche wären die alle schon vom FBI wegen irgendwas verhaftet worden. Aber da Kasachstan gefügig gegenüber dem Westen sein Öl hergibt und ein bisschen brav ist (Assoziiert usw) gehören die zu den Guten, da sie im Kriegsspiel maximal neutral bleiben - oder der NATO sogar Aufmarschräume zugestehen werden.
Nur Freiheit verhindert Krieg, da Krieg immer als ultima ratio zur Beseitigung von Restriktionen angewendet wird. Ohne Gerechtigkeit kann es keine Freiheit geben, da Ungerechtigkeit die Summe der Restriktionen einseitiger Machtausübung darstellt. Kontrolle stellt damit den Versuch dar die Freiheiten zu beseitigen um Macht durch Bestimmung von Restriktionen
Ist schon lustig... Absolute Macht, Geheimdienste ohne Ende, Geld in rauen Mengen, politische und wirtschaftliche Seilschaften und vor allem viel Öl - aber der Mafiot ist immer der Tote!? Ex-Innenminister von Deutschland arbeiten sicher nur anwaltlich und sorgen sogar nach eigenen Angaben für die Strafverfolgung der gegnerischen Seite!? Wieviele "ehemalige" Staatsanwälte, SC, Innen- und Bundeskanzler, noch BMI-Oberkommissare da für die Durchsetzung der "Position" eines wirklich absolutistisch regierenden Clanführers aus einer Ex-Sowjetrepublik im Geheimen werkeln, sprengt alle Grenzen mehrerer Rechtsstaaten. Als FIFA-Verantwortliche wären die alle schon vom FBI wegen irgendwas verhaftet worden. Aber da Kasachstan gefügig gegenüber dem Westen sein Öl hergibt und ein bisschen brav ist (Assoziiert usw) gehören die zu den Guten, da sie im Kriegsspiel maximal neutral bleiben - oder der NATO sogar Aufmarschräume zugestehen werden.
Nur Freiheit verhindert Krieg, da Krieg immer als ultima ratio zur Beseitigung von Restriktionen angewendet wird. Ohne Gerechtigkeit kann es keine Freiheit geben, da Ungerechtigkeit die Summe der Restriktionen einseitiger Machtausübung darstellt. Kontrolle stellt damit den Versuch dar die Freiheiten zu beseitigen um Macht durch Bestimmung von Restriktionen auszuüben. Ausweitung von Kontrollmaßnahmen steigern demnach tendenziell die Wahrscheinlichkeit von gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die meisten Tötungen von unbewaffneten schwarzen US-Bürgern (schwarzen israelischen Soldaten/palästinensischen Flüchtlingskindern) durch die Polizei wurden durch Kontrollen ausgelöst.
Es gibt wahrscheinlich ein Äquivalent zwischen der Menge des informellen (virtuellen) Geldes und der Menge an informeller Macht – diese Macht ist nicht demokratisch legitimiert und in jeder organisierten Form schwer kriminell, da sie dafür beansprucht wird, Dinge zu bewerkstelligen, die über „normale“ Machtstrukturen nicht erreicht werden können. Letztendlich kommt es dadurch zu einer Trennung zwischen „pro forma“ und faktischer Macht. Auch Anwälten von grisham's Firma konnte man wohl keine Mitgliedschaft in der organisierten Kriminalität nachsagen. Und ob die Hinterbliebenenanwälte auch über diese Millionenbeträge verfügen könnten, wenn der Präsident auf Lebenszeit Nasabaijev wegen der Ermordung der Bankdirektoren angeklagt wäre, darf man wohl schon bezweifeln. Wenn man gegenüber dem Herrn Dr. Lansky genauso skeptisch wäre wie gegenüber FIFA-Funktionären müsste man annehmen, dass das FBI auch gegen ihn wegen Geldwäsche (woher stammt das viele Geld), Korruption (Anstiftung zum Amtsmissbrauch (und Ex-Amtsmissbrauch) und Einflussnahme auf Justizbehörden) und Bildung einer kriminellen Organisation ermittelt. Aber nein – die Weltpolizei übt ihre (legale?) Kontrolle ja nur dort aus, wo die Freiheit unkontrolliert für unerwünschte Dinge genutzt wird.


DI Mathias Gruböck                                                         Baden, 15.06.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

auszuüben. Ausweitung von Kontrollmaßnahmen steigern demnach tendenziell die Wahrscheinlichkeit von gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die meisten Tötungen von unbewaffneten schwarzen US-Bürgern (schwarzen israelischen Soldaten/palästinensischen Flüchtlingskindern) durch die Polizei wurden durch Kontrollen ausgelöst.
Es gibt wahrscheinlich ein Äquivalent zwischen der Menge des informellen (virtuellen) Geldes und der Menge an informeller Macht – diese Macht ist nicht demokratisch legitimiert und in jeder organisierten Form schwer kriminell, da sie dafür beansprucht wird, Dinge zu bewerkstelligen, die über „normale“ Machtstrukturen nicht erreicht werden können. Letztendlich kommt es dadurch zu einer Trennung zwischen „pro forma“ und faktischer Macht. Auch Anwälten von grisham's Firma konnte man wohl keine Mitgliedschaft in der organisierten Kriminalität nachsagen. Und ob die Hinterbliebenenanwälte auch über diese Millionenbeträge verfügen könnten, wenn der Präsident auf Lebenszeit Nasabaijev wegen der Ermordung der Bankdirektoren angeklagt wäre, darf man wohl schon bezweifeln. Wenn man gegenüber dem Herrn Dr. Lansky genauso skeptisch wäre wie gegenüber FIFA-Funktionären müsste man annehmen, dass das FBI auch gegen ihn wegen Geldwäsche (woher stammt das viele Geld), Korruption (Anstiftung zum Amtsmissbrauch (und Ex-Amtsmissbrauch) und Einflussnahme auf Justizbehörden) und Bildung einer kriminellen Organisation ermittelt. Aber nein – die Weltpolizei übt ihre (legale?) Kontrolle ja nur dort aus, wo die Freiheit unkontrolliert für unerwünschte Dinge genutzt wird.

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 15.06.2015
Unternehmens- und Organisationsberater


05 Mai 2015

Selbstbeschäftigung in Europa bis zum bitteren Ende

Offenbar gibt es im BND auch bereits einige, die sich nicht mehr ganz Wohl fühlen bei den Aktivitäten die da so getrieben werden. Speziell der Graubereich zwischen den Geheimdiensten und organisierter Kriminalität (eine ähnliche situativ-operative Zusammenarbeit wir mit fremdländischen Geheimdiensten - speziell für die Operationen "Agent provokateuer" und "Potjiemkin-Terroristen") wird zunehmend zur Belastung für die Moral der Staatssicherheitstruppe. (Ansonsten hätte die Opposition in Deutschland sowas von gar nichts an Unterlagen bekommen) Aber das sind natürlich die, von der STASI übernommenen Kollegen, die hier ihre alte antifaschistische Grundausbildung auch im BND (Organisation Gehlen) nicht verleugnen können. Also - der CIA hat sich die Stapo- und SS-Ost-Geheimdienstler nach dem WKII reingezogen und der BND, natürlicher Weise, hat sich die Ost-Expertise der ehemaligen STASI geholt.

In Italien ist das wiederum ganz anders gelaufen, Da war der schwache Zentralstaat auf die Mithilfe durch diverse rechtsfaschistische Logen und deren lokalen Vorfeldorganisationen angewiesen. Mit diesen Rechtsfaschisten haben die US-Geheimdienste wiederum gemeinsame Sache gemacht um die "kommunistische Gefahr" im Griff zu bekommen. (vergleiche Gladio und in Deutschland "Stay behind Truppen") Auch die Sozialisten sind da wahrscheinlich noch immer zu Links für ordentliche Bundesbehörden und deren Tea-Lobbies aus dem Hintergrund. Auch helfen den USA kalabrische und sizilianische Organisationen gerne gegen den gemeinsamen Feind - die Gefährdung des transatlantischen Gewaltmonopols durch die bösen Russen. Dass sich die italienischen südlichen Traditionsvereine durch die massiv hereindrängenden russischen Gelder (und damit auch Strukturen) geschäftlich bedroht sehen, ist offenkundig. 

Diese Scharmützel nutzen nun die Chinesen mit einem Gesetz von Sunzi. Die Zwietracht zwischen den Ost- und Westeuropäern um alles kampflos zu gewinnen.
Wetten - eben :-)

01 Mai 2015

Goldgräberstimmung in der Rüstungsindustrie

Gott sei Dank haben die Amis jetzt in der #Ukraine endlich für Ordnung gesorgt. Wie in einer richtigen westlichen Demokratie bekommen jetzt die Richtigen die Verfügungsgewalt über den Gastransit, Titanschürfrechte usw. Die amerikanische Flugzeug- und Rüstungsindustrie kann doch nicht die ukrainischen Ressourcen so dahergelaufenen Ukrainern/Russen über lassen. 

Gleichzeitig kann man so die Spannungen zwischen Ost und West wieder erhöhen, damit alle neue Waffen ordern können. Waffengeschäfte sind sooo einfach: Man marschiert laufend in andere Länder ein (oder bombardiert sie zumindest), nimmt den Ländern dann gaaanz freiwillig als Kompensation für die "Befreiung" ihre Ressourcen ab und wenn welche dagegen aufbegehren, dann erklärt man sich durch Muslime oder Russen (seltener Chinesen - die haben zu viele Dollar-Schuldverschreibungen) angegriffen. Dadurch öffnen sich die, zuletzt spärlichen Budgets in den NATO/Westen/Wohltäterländern für neue Waffen/Gesetze/Truppen.(sogar dt. Sturmgewehre könnte man austauschen - gegen Amiwaffen? Die werden nach mehreren HUNDERT Schuß nicht heiß) 

Eine Maschinerie zur Geldvermehrung und zum Machterhalt. So kann man zum Beispiel diese neuen Cybertruppen gegenseitig dazu einsetzen politischen und wirtschaftlichen "Mitbewerb" auszuschalten und zu diskreditieren. (Dank Edward Snowden kann man diese demokratie- und wirtschaftspolitisch so wertvollen Machenschaften des GCHQ ganz genau nachlesen - Ehrabschneidung im staatlichen Auftrag (Edathy läßt grüßen)) Als offiziell geheime Cybertruppe ist man doch speziell in Wahlkampfzeiten aufgerufen, für Ordnung in den Machtverhältnissen zu Sorgen - man ist ja den immer gleichen Machtzirkeln um die Regierung verpflichtet). Was hat der CIA mit Titan für Boeing/BAE zu tun und Baroso/NSA mit Abstimmungsverhalten in Schottland? Jaja-UNSERE Werte!

Jetzt treibt doch die allen Ernstes die EU-Kommission ein TTIP-Abkommen mit einem Land voran gegen dessen Geheimdienste einer der größten Konzerne in Europa (Airbus) gerade wegen Wirtschaftsspionage Anzeige erstattet?! Wie genau verhandelt man ein Wirtschaftsabkommen mit einem Land, dass genau die Verhandler in Brüssel ausspioniert? Daher also die Geheimverhandlungen - nur die USA sollen die Internas kennen - die EU-Bürger brauchen das nicht zu diskutieren, das würde nur die Spionagefilter im Internet verstopfen! Warum demontiert sich die EU durch ihre Verantwortlichen derart selbst? Warum macht man es den EU-Bürgern gar so schwer für die EU zu sein. Muss man sich, um EU-Integrationsbefürworter zu sein derart auf den Kopf machen lassen? Fremdgelenkte Demokratien, fremdgelenkte Volksabstimmungen, fremdgelenkte Konflikte, fremdgelenktes Recht, fremdgelenkte Vorschriften - sind wir alle dumme Schafe, die sich beim Hirten gegenseitig verpfeifen um sich primitiv anzubiedern?

Die USA ziehen derweil fröhlich gegen Osten (Nah - Fern - Mittel - und überhaupt) und vertreiben die "Eingeborenen" und Stämme wie dazumal bei den Rothäuten um ihren Goldrausch auszuleben. Was der gute Adolf schon im Sinn hatte wird jetzt endlich richtig angegangen. Ukraine und Kaukasus sind die neuen Gebiete im Osten - Bodenschätze ohne Ende. Mit dem Pathfinder zu den Schürfrechten. Meeeeiiin Schatz! ... und die depperten Europäer zahlen noch die Aufschließungskosten.

Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater

02 Juli 2014

Geschäftsübernahme

Betreff: [EinNetzen] Geschäftsübernahme
Datum: Wed, 02 Jul 2014 16:55:01 +0000
Von: Blogger <no-reply@blogger.com>
An: m.gruboeck@gmx.at



Irgendwie wirkt die Übernahme der Ukraine durch den Westen wie ein unfriendly takeover der frühen 90er Jahre. Da wurden Führungskräfte die zu sehr auf den eigenen Profit geschaut haben durch Führungskräfte ersetzt die auch auf den Profit der neuen Besitzer schauen. Da wurden bewusst Teile der Firmen, die als nicht mehr gewinnbringend erachtet wurden abgespalten oder verramscht. Da wurden neue Finanzierungen eingesetzt um das Tafelsilber des Übernahmeobjektes ordentlich aufzupolieren. Am besten wenn gar noch die benachrangten Miteigentümer an den Investitionskosten beteiligt wurden um dann bei den Profitmargen von den Übernehmern ausgebootet zu werden.

Dieses Bild kann man gerne auf die Ukraine anwenden. Der Westen setzt hier seine althergebrachten Kolonialmethoden ein. Der Bevölkerung in den Heimatländern wird ein gutes Werk oder die Verteidigung von irgendeinem ganz wichtigen ideellen Gut versprochen um Gelder locker zu machen, die dann wieder die eigenen Auftragsbücher füllen. Speziell die Auftragsbücher der Waffen- und Energielobby. Man kann der „Übergangsregierug“ der Ukraine alles mögliche vorwerfen, nur nicht, dass sie besonders ausgleichend zu wirken trachtet oder das Land unbedingt vor einem wirtschaftlichen Kollaps bewahren wollte. Eine besondere Kalmierung von wirtschaftlichen Problemstellungen kann man bei Investments in Bürgerkriege oder Dauerrevolutionsgebärden nicht wirklich finden. Hier wurden alle Techniken die der Westen und hier wiederum speziell die USA über die Jahre entwickelt haben (PsyOps, iPropaganda, Social Netcrowd manipulation usw.) erstmalig auf europäischem Gebiet eingesetzt. Der Herr Erdogan ist kein Retro-Maschinenstürmer wenn er Facebook oder Youtube verbieten lässt, sondern versucht nur die Technologiearme der iArmeen kurzfristig zu brechen. Das Pentagon forscht schon längst nicht nur mehr über virtuelle Drohnenkriege – nein es versucht die Mechanismen von guten alten Bot-Netzen mit den sozialen Verstärkungsmechanismen rückgekoppelter Social Media's zu kombinieren. Reale, remote induzierte „Zombie“-Armeen. Nicht Pussy-Riot sondern Shitstorm-Riots. Soziale Brandbeschleuniger in initiale Konflikte gefeuert. Alles wird medial dazu genutzt um die emotionalen Spannungen anzuheizen um gleichzeitig die eigenen Schieflagen zu überdecken oder in Vergessenheit geraten zu lassen. (Von der Aufklärung der dubiosen Schüsse auf beide Seiten im Maidankonflikt und den Odessa-Rechte-Horden-Gewerkschaftshausanzündern hört man gar nichts mehr – dafür werden die russischen Geheimtruppen in der Ostukraine bis zur Gehirnerweichung wiederholt – obwohl die seit Monaten noch niemand gesehen hat und witziger Weise die Gefallenen Russen beim Begräbnis von Freunden und Familie begleitet werden)

Russland zeigt auch einfach zu wenig Deeskalation wenn eine, demokratisch seit Monaten nicht legitimierte Regierung wieder einmal eine ausgehandelte Deeskalation kippt. Wer hat diese Jazenjuk's und Timoschenkos da an die Macht geputscht? Also die Timoschenko war halt so blöd und hat sich einer Wahl gestellt. Wobei der Jazenjuk ist normaler Weise bei den Wählern noch unbeliebter als die Zöpfchenfee. Wichtig ist jetzt schon zum 2. Mal wenn Deutschland, Russland, Frankreich mit den lokalen Machthabern einen Deeskalationslösung zu finden drohen, sofort wieder zu den Waffen zu greifen. Gerüchtehalber ist ja Poroschenko schon damals am Maidan bei der Gruppe um Parubij in den Abstimmungsmeetings der US-Botschaft für die Renditenerzielung ihres 5 Milliarden Dollar Invests dabeigewesen, als dann die Profis mit den schwarzen länglichen Koffern ausschwärmten um dieser einschlafenden Bewegung etwas Zunder unterm Hintern zu machen. Jetzt ist es ja um vieles leichter, da man jetzt einfach wieder den „Auf die Russen schießen“ - Button puschen muss, wenn sich diese Retro-Europäer anschicken eine Feuerpause mit OSZE und solchen vollkommen unnotwendigen Dingens zu vereinbaren. Dies sollen lieber zahlen für den „Ruhm der Ukraine“ - vielleicht sollte sich die NDP auch diesem Logo der Swoboda-Partei anschließen. Ruhm und Heil – danke EU für dieses Friedensprojekt. Schon viel zu lange keine junge Generation mehr verheizt. Immer weiter die geostrategischen Interessen von anderen vertreten. Auf zu den Waffen Europäer – Russland greift das Friedenswerk Europa an – los, los an die Front, die Reihen fest geschlossen mit diesen aufrechten arischen Ukrainer, den Verteidigern des Abendlandes gegen den Russen! Endlich wieder Frontkameraden mit den rechten Freunden. Damit unsere Jugend nicht zu sehr verweichlicht. Reicht schon wenn sie Frauenkleidern Sängerwettstreite gewinnen. Gebt Thommy Neuwirth endlich ein Sturmgewehr in die Hand, singen kann dann Concita Wurst in den Gefechtspausen. Vielleicht gibt es auch ein schickes Tarnfarbenoutfit für Concita Neuwirth speziell für die -Partie. Wie dement ist dieser Westen/Europa – gedenkt 100 Jahre Ausbruch des ersten Weltkrieges und denkt nicht im Heute. Wenn ich mich zu klein, zu minderwertig, nicht in der Lage sehe im Haifischbecken mitzubestimmen, dann bitte, bitte liebe Europa-Verantwortlichen, geht zurück in eure Wahlkreise und werdet wieder Präsidentin des Kleingartenvereins. Das ist big business bei dem brutal gepokert wird. Die die weiter weg herkommen müssen dabei auf nichts Rücksicht nehmen als auf ihren Gewinn. Verlieren tun immer nur die lokalen Menschen – bei Geschäftsübernahmen waren es die Arbeiter und Angestellten, bei dieser abgewandelten Art der „Geschäftsübernahmen“ sind es immer gleich die gesamten lokalen Bevölkerungen, die aufgerieben werden.






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Von Blogger am 7/02/2014 09:55:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt

30 Juni 2014

Das die dabei nicht rot werden

Betreff: [EinNetzen] Das die dabei nicht rot werden...
Datum: Mon, 30 Jun 2014 07:55:08 +0000
Von: Blogger <no-reply@blogger.com>
An: m.gruboeck@gmx.at


Das die dabei nicht rot werden

Jetzt ist es wieder einmal soweit – jetzt wird endlich wieder ein Ultimatum gesetzt. An Russland. Wegen der Ukraine. Ultimaten setzen doch sonst nur Erpresser und Entführer? Russland habe Gesetze gebrochen. Oh wie verdammnenswert – ja, sie haben sich die Krim unter der Zustimmung der dortingen Bevölkerung einverleibt – habern niemanden dabei getütet, haben niemanden dabei seines Landes beraubt, haben niemanden dabei seiner Minimalrechte beraubt, haben niemanden dabei ausradieren oder als Terroristen brandgemarkt.

Demokratiepolitisch bastelt der Westen dafür in der Ukraine eine Stilblüte nach der anderen, nur um die strategischen Vorgaben der „wir haben 5 Milliarden Dollar da reingesteckt – jetzt haben wir das Sagen“ abzustützen. Da gibt es eine Rada, die vor noch nicht allzulanger Zeit die falsche Wahl gemacht hat, dass Assoziierungsabkommen nicht zu beschließen. Natürlich wegen den bösen Russsen und dem bösen Janukowitsch und wegen den bösen Oligarchen. Im österreichischen Fernsehen heißt das dann: Janukowitsch hat das auf Geheiß aus dem autoritären Moskau verhindert. Wie locker hier mit demokratischen Wertungen umgegangen wird ist ja schon fast fahrlässig. Alle die anderer Meinung sind sind einfach faschistisch, autorirär. Kaum hat der Westen seinen Kandidaten durchgesetzt und ein paar unliebsame Oligarchen ausgeschaltet, schon funktioniert das demokratische Verständnis der Rada besser. Da muss man nur noch bei heiklen Abstimmungen die kommunistische Fraktion ausschließen und schon bekommt man alle Ergebnisse wie sie sein solen. So muss Demokratie. Wenn dann die gleiche Parlaments-Rada, die zuvor dagegen war weil Russland seinen so bösartigen Einfluss so erpresserisch eingesetzt haben soll plötzlich für ein Assoziierungsabkommen stimmt, dann sicherlich nicht weil es einen, nennen wir ihn „westlich-nationalistischen Umschwung“ unter Zuhilfenahme physischer Verhaltensbeschleuniger gegeben hat. Sobald die Rada also wieder richtig funktioniert und das macht was die 5-Milliarden Dollar Investoren beabsichtigen und endlich dieses Fuck-the-EU-Assi Abkommen abschließen ist alles in Ordnung. Was genau helfen einem Land angebliche Wirtschaftabkommen wenn eine nationalistische, eingesetzte Übergangsregierung (die noch immer unlegitimiert regiert) einer ganzen (Schwerindustrie) Region den Vernichtungskampf ansagt. Die Strategie des Herrn Janukowitsch sowohl ein Assoziierungsabkommen mit der EU als auch eine Zollunion mit der RF anzustreben war da eindeutig viel intelligenter für eine geeinte Ukraine. Ging deswegen nicht weil das der Westen und vor allem der Kanonenbootkommisionspräsident Baroso untersagten. Entweder oder – ist ja bekanntlich immer ein super Ansatz für einen Kompromiss oder eine Brückenfunktion.

Die Strategie die Russland zu schwächen wo es nur geht und es überall hinauszuwerfen und diskreditiern ist ja nur zu offensichtlich. Da wird im Westen gefeixt wenn man es schafft den Rubel zur Abwertung zu bringen – weil ja der Putin so böse ist und 144 Millionen Russen gerne in ein orthodox-kommu-faschistisches Eck stellen lassen. Da gibt es ein kleines Land am Mittelmeer, dass seit Jahrzehnten das Völkerrecht im Doppelpack und angesagt bricht und der Westen applaudiert noch dazu, oder muss einen doppelten Rittberger-Diplomatie-Knix machen wenn er zögernd die schlimmsten Verstöße gegen Genfer Konvention und das Völkerrecht moniert. Da schicken die USA einfach Militär nach Lybien und entführen einen Verdächtigen aus dem Land. Stellen ihn vor ein US-Gericht. Aha. Niemand sagt was. Weil die dürfen das. Die dürfen auch im Irak mit Drohnen herumfliegen, nachdem sie dort dem Land ja auch so toll die Demokratie mittels Angriffskrieges gebracht haben. Die dürfen auch Ausbildner zu syrischen „illegalen Kämpfern“ - Terroristen – Oppositionskräften schicken (immer abhängig von der Definition der G1 – G7) Aber für die Amis sind das alles eigentlich nur Indianer. Es gibt nur gute Indianer, wenn sie ihnen helfen die Spuren zu den bösen Indianern zu finden. Und in der Ost-Ukraine gibt es keinen guten Indianer. Deswegen läuft da auch keiner rot an – in den Indianerkriegen einfach ein No-Go.


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Von Blogger am 6/30/2014 12:55:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt

13 Juni 2014

Auffälliges Missverhältnis

Betreff: [EinNetzen] Auffälliges Missverhältnis
Datum: Fri, 13 Jun 2014 20:00:23 +0000
Von: Blogger <no-reply@blogger.com>
An: m.gruboeck@gmx.at



Nun gibt es erstmals Belege dafür, dass die Manipulatoren auch gezielt das Publikum von Nachrichtenportalen und sozialen Netzwerken jenseits des russischen Sprachraums ins Visier genommen haben. Den Verdacht gibt es spätestens, seit sich Redaktionen im Zuge der Ukraine-Krise mit einer Flut von Kommentaren konfrontiert sahen, die - ganz auf der Linie des Kreml - die Maidan-Proteste als Werk amerikanischer Geheimdienste und die Regierung in Kiew als Nazi-Junta zu diskreditieren suchten.
Zwar sind zweifellos auch Menschen im Westen aufrichtig dieser Meinung. Allerdings sind sie allen seriösen Umfragen nach in der Minderheit: Laut Allensbach-Institut bekennen gerade einmal acht Prozent der Deutschen, sie hätten "eine gute Meinung von Putin" (das entspricht etwa dem Ergebnis der Linkspartei bei der jüngsten Bundestagswahl). Laut Emnid haben 70 Prozent kein Verständnis für den russischen Präsidenten. Infratest dimap ermittelte, dass zwei Drittel der Bundesbürger Wirtschaftshilfen für Kiew befürworten und fast ebenso viele den politischen Druck der USA und der EU auf Moskau für sinnvoll halten. Die Kommentarflut, egal ob auf Spiegel oder Zeit Online, Süddeutsche.de oder bei der ARD, aber erweckt den Eindruck, man stehe mit seiner Meinung alleine da, wenn man die Annexion der Krim als solche verurteilt - ein auffälliges Missverhältnis.(Süddeutsche.de vom 13.06.2014)
Gott sei Dank finden sich jetzt langsam langsam in den Umfragen Zeichen, dass sich das Volk endlich in seiner Meinung den Vorgaben weitestgehend anschließt. Propaganda machen ja bekanntlich immer nur die Russen – weil die ja PR (Public Relations) erfunden haben. Da gibt es sogar eine Firma die von kremelnahen Figuren bezahlt wird, die die USA ganz schlecht darstellt in Youtube Videos. Jetzt ist aber wirklich Schluss mit Lustig. Westliche Medien haben ja immer so frank und frei berichtet wie zum Beispiel deutsche Soldaten in der Ostukraine auf Aufforderung der Kiewer „fastdemokratischen“ Regierung auskundschafteten. Da wurde alles ganz exakt mit dem OSZE-Emblem versehen. Oder wer da jetzt wen in Odessa angezündet hat. Oder wie die ukrainische Armee (mit starker Stützung durch volksbeseelte Kurzhaarfliegerstiefel-Ukrainer und ausländische „Berater“) gegen vollkommen unukrainisch russischsprechende Menschen vorgehen. Da es jetzt ja bereits seit über 20 Jahren eine Grenze zwischen Russland und der Ukraine besteht ist ja auch vollkommen klar, dass Russen in Russland keinerlei Beziehungen mehr zu russischsprechenden Menschen in der Ukraine haben können (sei es familiäre, wirtschaftliche oder abstammungsgeschichtliche), außer eben der zerstörerische Abspaltungswille der zentral aus Moskau gesteuert wird. In Syrien und dem Irak zeigt sich ja auch, dass die Amerikaner eindeutig für die Handlungen der „Seperatisten“ dort verantwortlich sind.
„Zwar sind zweifellos auch Menschen im Westen aufrichtig dieser Meinung. Allerdings...“ Das ist wirklich Qualtitätsjournalismus vom Feinsten. Jeder der eine andere Meinung hat als der Mainstream ist Teil der russischen Propaganda – könnte man ja auch gleich schreiben. Das hat ja so gar nichts Manipulatives.
Wo sind die Medien, die vielleicht ein Wort darüber verlieren, wie wenig die Europäer Herr im eigenen Haus sind? Ein Herr Rasmussen sagt was abgeht in Europa – also seine Supermächte die ihn beschäftigen. Ein Herr Cameron sagt wer Kommissionspräsident wird in der EU und vor allem wer es nicht wird an allen demokratischen Versprechen vorbei. Die Heuschreckendompteure sind gerade wieder einmal ganz groß am Werken im europäischen Osten. Da macht der EU-Steigbügelhalterverein weiter als ob es keine Abstrafung durch den Souverän gegeben hätte bei der letzten Wahl. Wo sind da die mutigen Qualtitätsjournalisten, da muss man nicht irgendwelche PR-Mauschlerein aus St. Petersburg aufdecken. Da würde es vollkommen reichen wenn man etwas aus der journailischen Schuhlöffelrolle für die geldgeilen Stiefschwestern von Aschenputtel heraussteigen würde, nur weil diese Stiefschwestern immer so schöne Anzeigen schalten und die besseren Zugänge zu den Reichen und Mächtigen haben. Journalismus der das schreibt was angesagt ist, ist so wirkungsvoll und aufregend, wie ein Schmetterlingsflügelschlag während eines Orkans.


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Von Blogger am 6/13/2014 01:00:00 nachm. unter EinNetzen eingestellt

16 Mai 2014

Die Firtasch-Nummer

Der Herr Firtasch ist ein mächtiger Mann in der Ukraine – gewesen. Er hatte viel Einfluss auf die Geschicke des Landes. Er hat eine Firmenzentrale in Wien – die hat er noch. Diese hat durchaus auch etwas mit Gas- und Öl zu tun. Der Herr Firtasch hat gelernt, die Schätze die unsere Mutter Erde hervorbringt in sein Vermögen umzuwandeln. Solange der Herr Firtasch in der Ukraine etwas zu sagen hatte gab es keinen Mord und Totschlag. Also jedenfalls nicht in der Menge. Wie jeder Geschäftsmann hat er sich wahrscheinlich alle Seiten warmgehalten. Es geht ja bekanntlich nur ums Geld.

Jetzt sitzt er in U-Haft – oder er darf sich von zu Hause aus melden. Weil die Amerikaner plötzlich, vollkommen unabhängig von deren Ukraine-Einschaltung irgendwelche Korruptionsvorwürfe gegen den Herrn Firtasch bei den Schürflizenzen eines Titan-Bergwerkes in Indien ahnden müssen. Und überhaupt Mafia, schon auf den der Presse zugespielten Off-Shore-Festplatten, die sicher nicht von NSA-Weltüberwachern politisch vollkommen ungezielt in deren Postkästchen in Amerika geworfen worden waren, fand man den Namen Firtasch in Verbindung mit mauritianischen Off-Shore-Firmen. Jetzt kennt jeder Afrikafreund ungefähr die dicken indischen Verbindungen auf Mauritius und dass diese Insel gerne ein Gateway für so manchen korrupten indischen Politiker darstellt sein Geld Richtung Westen zu reinigen.


Newmont ist unter den weltweiten Top-Zwei Goldproduzenten der Welt – unter anderem schürfen die Amerikaner in Indonesien und Ghana und machten damit 2012 1,85 Milliarden Dollar Gewinn. Solche Unternehmen gehören zu den Top 500 des Aktienindexes von Standard&Poor. Irgendwie gab es dann doch auch Probleme mit den indonesischen Partnern oder dem indonesischen Parlament, die irgendwie mehr für Indonesien wollten oder eben für die Partner. Es geht halt immer um's Geld, speziell beim Gold. Gegen Einwurf kleinerer oder größerer Scheine kann man alle Beteiligten wieder ruhigstellen, es geht doch immer darum eine Win-Win-Situation für alle Seiten zu schaffen. Das macht man in dieser Gegend der Welt eher über Singapore. Jetzt kann man schon verstehen, dass man als amerikanischer Finanzfahnder sicherlich nicht die glänzenste Karriere macht wenn man hier allzusehr nachfragen würde. Warum auch, da doch die Gewinne gute westliche Shareholder treffen. Was Ratinganalysten passiert, die die nationale amerikanische Sache herabstufen versucht die Fama von der Strafversetzung des S&P-AA+-Ver-Raters nach vollzogener Tat zu belegen. Wenn's nicht wahr ist, dann ist es sehr wahr erfunden.

Jedenfalls findet man in den USA in allen Gruppen sicherlich eine demokratisch qualifizierte Mehrheit, die sich darauf einigen kann, dass Herr Firtasch nicht wirklich den amerkanischen Wirtschaftsinteressen dient. Daher ist es auch nicht sonderlich zu hinterfragen, was die USA genau ein Titanabbau in Indien durch eine von einem Ukrainer gehaltenen Firma, mit Zentrale in Wien angeht. Und wie die USA einen persönlichen Haftbefehl gegen den Inhaber einer Firma die angeblich jemanden in Indien geschmiert hat argumentiert. Dass dieser Herr Firtasch wahrscheinlich gegen konkurrenzierende amerikanische Interessen sich den Zuschlag geholt hat? Als seine Firma. Oder hat die NSA ein Foto wo der Herr Firtasch irgendeinem Kongresspartei-Korruptionisten die Zukunft vergoldet? Blöd ist halt immer, dass die USA per Definition Nicht-Amerikaner anders behandelt wie Amerikaner – juristisch vollkommen legal. Nur ist das in einer internationalen Wettbewerbssituation einfach sehr sehr verzerrend. Der eine muss Wirtschaft treiben, dass Franz von Assisi daneben korrupt ausschaut und die anderen haben alle möglichen Verfassungsgesetze zum Schutz ihrer Freiheiten. Und dazu noch Lobbies. Ein Ausdruck für Einflussnahme durch Vorteilsversprechen. Oder Nachteilsdrohungen. Diese Art der Schaffung von entsprechenden Rahmenbedingungen wurde auf Sizilen im 19. Jahrhundert erfunden. Geistiges Eigentum aus Europa urheberrechtsverletzend weiterentwickelt in den USA. Man erwirbt kein unglaubliches Vermögen weil man ein Gutmensch ist und die Nachfolge von Mutter Theresa antreten könnte. Das gilt aber im sowohl im Westen alsauch im Osten. Auch wenn es noch immer böse, böse Oligarchen gibt, die einfach nicht samt ihrem ganzen Geld in London leben und auf Putin spucken wollen.

DI Mathias Gruböck                                                           Baden, 16.05.2014
Unternehmens- und Organisationsberater