26 April 2016

Handykontrolle


Motte Allerechtevorbehalten Wie ist das zu verstehen? Ist in Ägypten jetzt eine gute oder schlechte Regierung aus Sicht des Westens am Werken? Die haben doch die bösen Muslimbrüder alle beseitigt? Eine ganze Regierung voller Terroristen, oder? Außerdem finde ich das persönlicher, wenn die Staatspolizei direkt am Handy nachsachaut anstatt es im Geheimen zu tun. Da weiß man viel besser, dass es nicht wurscht ist, wenn der Staat alles überwacht. Es ist leider so, dass für Maschinen und Werkzeuge keine Gesetze gelten. Das hier ist eine tolle Aufnahme einer Interaktion zwischen Staatsmacht und Individuum. Das fühlt sich für jeden freien Bürger einfach nicht gut an. Aber wenn es in unseren westlichen Demokratien irgendwelche Organisationen mit irgendwelchen Maschinen und Werkzeugen vollkommen anonymisiert und geheim machen, dann spürt der freie Bürger die Machtausübung des Staates über das Individuum (den eigentlichen Souverän „wink“-Emoticon hahaha) nicht. "Von mir können sie alles wissen!" sagen dann diejenigen, die sich von der Einschätzung ihrer Person, ihrer Daten und Informationen und ihres Verhaltens von genau so einem Typen wie der da mit der braunen Jacke abhängig machen. Nur, dass der dann hinter einem Computer sitzt und man nicht einmal einschätzen kann, was dieses geheim agierende Exekutivorgan entscheidet - vielleicht ist es ja auch nur ein Berater eines Exekutivorganes, der rechtlich wirksame Entscheidungen trifft. Jetzt können die Daten- und Informationsverarbeitungsspezialisten nicht einmal Wahlen auf Grund der ermittelden Daten vorhersagen und die Informationsverarbeitung innerhalb dieser Organisationen sind immer noch so "beamtisch" und national strukturiert, dass es oft den Anschein bekommt, dass hier staatliche Strukturen einen A380 zulegen um dann auf dem Sportflughafen Beamtenruh zu landen. Informationsüberwachung und -sammlung ist das eine - Erkenntnis daraus zu gewinnen und vor allem diese Erkenntnis (Wissen) weiterzugeben ist meistens Fehlanzeige (siehe Bildungsproblematik) Also die direkte Perlustrierung des Handys wie da im Bild gezeigt ist sicherlich effizienter, kostengünstiger und wahrscheinlich viel weniger bürgerfeindlich als die Systeme die (auch) im Westen etabliert werden.
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Herbert Eisele Ich war letzte Woche als Tourist in Ägypten.Und mein Eindruck ist eindeutig:Ägypten ist eine Militärdiktatur.Das läßt sich schon an der Überheblichkeit der Wachorgane ablesen.Widerlich ! Ich weiss nicht was schlimmer ist:Die Muslimbrüder oder die Militärschergen von Al-Sissi.
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Überheblichkeit resultiert aus der Macht. Erprobtes Gegenmittel: Freiheit und Demokratie (also echte - nicht gemanagedte Freiheit und regulierte Demokratie) Da heißt es wachsam sein.
DI Mathias Gruböck                                                    Nondorf, 26.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

25 April 2016

Alle ohne SPÖ und Grüne sind Nazis?




Motte Allerechtevorbehalten Na servas, das nenn ich aber Vertrauen in die Demokratie, die Verfassung und den Rechtsstaat!? Kann man VdB nicht einfach wählen ohne, dass man mit der Nazikeule alles rechts von ihm niederknüppelt? Warum kann man nicht einfach die Wahl zwischen zwei Kandidaten als eine solche belassen ohne gleich in den Untergrund und den Widerstand abtauchen zu müssen? Meines Wissens wurde Hitler auch nicht an dei Macht gewählt, sonder kam nie über 33% hinaus und wurde von RP Hindenburg ernannt um die Überzahl an Sozialisten und Kommunisten zu verhindern und irgendwie wurde da auch der Reichstag angezündet, oder? Dieses hetzerische Geschreibsel ist genauso sinnvoll als ob man Herrn Prof. Van der Bellen als Wegbereiter des interantionalen Terrorismus und der Islamisierung Österreichs bezichtigen würde. Ein bisschen den Ball flach halten, oder sollen wir nach einer Wahl von Herrn Hofer zum BP dann zum bewaffneten Widerstand und Sabotage übergehen? Wäre ja die logische Schlussfolgerung aus dem oben geschriebenen.
DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 25.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Polarisierung durch das Establishment




Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten bist du gar nicht auf den letzten CV Ball gegangen? Sollte man konsequenter Weise auch boykottieren, seit MKV und CV nicht mehr alleinige ÖVP Domaine sind! Demonstration auch gleich gegen CV Netzwerke und deren Einfluß in Österreich. Warum macht ihr nicht für einen Präsidenten VDB mobil, in einer Demokratie gegen die (rel.) Mehrheitsentscheidung zu protestieren ist genauso fragwürdig, da es in den Raum stellt, daß man das Finale Votum nicht akzeptieren wird. So wie sich die 20℅ Mittelparteien an die absolute Macht Klammern zeigen sie, daß sie nichts gelernt haben. Die Leute wählen nicht FPÖ (also die meisten glaub ich jedenfalls) sondern ALLES außer dem erstarrenden Dauerfilz. Noch dazu wo doch dir FPÖ traditionell viele ehemalige SPÖ Stammwähler wählen!? Jetzt sind das auf einmal alles Vollidioten und Rechtsextreme? Was ist der nächste Schritt dieser Schutzbündler gegen Rechts, die um ihre Budgets fürchten? Machts doch lieber eine Wahlkampfveranstaltung für VDB oder ein Bündnis für Links. Demonstriert nicht gegen Menschen sondern FÜR Ideen und Überzeugungen! Vielleicht könnte man endlich einmal aus den Fehlern lernen und die einzige Regierungsideologie (Anti FPÖ) endlich einmal durch eigene Inhalte und Reformen ablösen. Aber die Machthaber in der Mitte haben ja laufend gezeigt, daß sie für ihren Machterhalt auch Österreich schädigen würden (Hypo - da fällt auch keinem Analysten ein, dass die Regierungsparteien bei der letzten Bundeswahl die Wähler beinhart angelogen und betrogen haben). Sie würden auch Österreich isolieren, diskreditieren und polarisieren bis zur Spaltung nur um nicht von der absoluten Machtentfaltung verjagt zu werden! Das nennt man nämlich Demokratie, wenn die Macht friedlich wechselt!
DI Mathias Gruböck                                                     Nondorf, 25.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Wofür?


Das heißt also, dass es ein nationales Interesse der USA darstellt, wenn US-Militär in einem souveränen Staat Söldner einer religösen und ethnischen Minderheit anwerben um für einen kurdischen Staat zu kämpfen. Turkmenische sunnitische Syrer werden wohl eher weiter für die Angliederung an die Türkei kämpfen und gegen die Kurden. Erdogan wird da auch nicht einfach zuschauen können, wenn die USA die Kurden weiter stärken und die Russen (in letzter Zeit vergessen alle immer auf den Iran) Assads Stellung wieder ausbauen. Sunnitische Araber sind wahrscheinlich eher von der saudischen Seite, die wahrscheinlich ihr Geld wie üblich auf allen Seiten einsetzen. Erdogan ist sowieso schon lange zum Abschuss von den USA freigegeben. Seitdem er das türkische Militär entmachtet hat, hat sich sein Image auf wundesame Weise um 180 Grad gedreht. Also spätestens belastendeTelefonmitschnitte kurz vor Wahlentscheidungen einzuspielen ist ganz klar das Muster der Big Data-Weltherrn (FIFA, Firtasch, Brasilien, Ukraine, .... "Stell dir vor es gibt freie Meinungsäußerung und nur du kannst das kontrollieren!") Abgesehen von diesen Spitzfindigkeiten: Was sind die militärischen Ziele der USA in Syrien? Wissen die wirklich was sie da tun, wenn sie weiter Öl ins Feuer gießen? Oder ist das einfach die Beschäftigungstherapie für die US-Militärs? Weil ja viele Waffen einfach viel Krieg bedeutet - und da US-Truppen hauptsächlich im Ausland agieren um das Heimatland vor den kriegerischen Überfällen der Welt zu schützen muß man sie auch beschäftigen. Außer millionenfacher Mord und Totschlag ist dabei noch nicht rausgekommen. Sicherer ist dadurch auch NICHTS geworden. Daher Aufrüstung und mehr Überwachung, weil das ja bisher soo erfolgreich war.

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 25.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Regelsystem

Die Demokratie ist ein sehr einfaches Regelsystem. Es fragt die Grundgesamtheit der Bevölkerung nach ihrer Einschätzung ab. Gewinnt man bei Wahlen (die heutzutage durchaus elektronisiert und höherfrequent stattfinden könnten) die Mehrzahl an Stimmen, dann entspricht das dem mehrheitlichen Willen der Gemeinschaft. Verliert man, dann ist man falsch gelegen. Dieses einfache System hilft eine Lernkurve zu installieren. Wenn man lernfähig ist.

SPÖ und ÖVP sind das anscheinend nicht. Seit Jahren verlieren sie eine Wahl nach der anderen prozentuell ohne wirklich daraus Schlüsse zu ziehen oder gar ihr Verhalten zu ändern. Wer nicht hören will muss fühlen – jetzt gibt es eine voll auf die Mütze. Und allem Anschein nach verstehen die beiden Parteien es noch immer nicht. Da werden die Pfründe verteidigt und politische Intrigen gesponnen, dass es eine Freude ist. Da werden zwei Kandidaten den Bürgern zur Wahl gestellt, die zum hunderttausendsten Mal irgendwelchen parteiinternen Ränkespielen dienen und kein Mensch kommt darauf, dass man doch schon einen Kandidaten nehmen sollte, der vom Sympathisanten wählbar ist. Es entsteht der Eindruck, dass die beiden ehemaligen großen Volksparteien sich in ihrer eigenen hermetischen Systematik befinden, bei der der Bürger nur stört. Und diejenigen die andere wählen, werden als Vollidioten oder rechtes Pack denunziert. Nur sind das die gleichen Vollidioten, die zuvor hochgeschätzte SPÖVP-Wähler waren.

Refokussierung, Restrukturierung, Neustart, alles Worthülsen, die keiner mehr glaubt, gepaart mit einem Hofberichterstattungsjournalismus, dessen größte Angst es ist, dass sich irgendetwas verändern könnte. Ist das gleiche wie bei Windows-Mobile, irgendwann ist es aus. Die Jubelbotschaft: das nennt man Demokratie. Die braucht man nicht, wenn man 70 Jahre an der Macht ist. Jetzt wird man auf einmal die Freunde und Netzwerker dieses jahrzehntealten modrigen Filzes dabei erkennen wie sie die sinkenden Schiffe verlassen, orientierungslos zum nächsten kriechen oder bis zur letzten Sekunde ihre Partei-Stellung verteidigen werden. Dadurch, dass ein derart athrotisches System nicht schmerzfrei abtritt wird es zum Teil zu einer Art Bürgerkrieg ohne Waffen kommen. Wenn diese Regierung wirklich Verantwortung für Österreich tragen würde, dann müsste sie zurücktretet. Aber offenbar setzt sich die Durchhalteparole durch, einfach weiter gegen die Bevölkerung zu regieren. Nur da wird nichts anderes dabei herauskommen, als das, was sich jetzt offenbar überholt hat. Vielleicht würde eine Rückbesinnung der SPÖ auf wirkliche sozialistische Ideen und Konzepte guttun – ein SPÖ-Kandidat der sich hauptsächlich für österreichischen Nationalismus eintritt anstatt für die Internationale ist kaum einzuordnen. Da wird schon etwas gehen, mehr jedenfalls als bei der ÖVP. Diese Bündestruktur mit dem Regionalmultiplikator ist sowas von schlagseitig, dass zum Schluss nur noch eine laue Beamtenpartei überbleibt. Überhaupt sollten sich die beiden ehemaligen großen Parteien überlegen ob sie sich auf Bundesebene nicht selbst abmontiert haben, da die reale Macht derzeit wohl in den Ländern beheimatet ist. Die Regierung sollte sich vielleicht einmal ihr Pouvoir zurückholen, außer einer Dachmarke ist da nämlich nicht viel mehr über. Österreichs Kernländer, also Niederösterreich und Wien bestimmen in diesem Land. Nicht zuletzt gesehen bei der Priorität der Personalrochade der ehemaligen Innenministerin von der Bundesregierung in die Landesregierung. Der machtvolle Karriereaufstieg vom Bund zum Land. Wen interessiert eigentlich noch eine österreichische Bundesregierung? Was lernt sie aus dem Ganzen? Nur durchhalten ist zu wenig!

DI Mathias Gruböck                                                                                            Nondorf, 25.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater


20 April 2016

Verordnete Depression


Wo bitte lieber orf.at steht das? Tun wir wieder einmal kreditschädigende Negativstimmung verbreiten? Gibt es einen Link zu den Fakten des Artikels. Noch im Februar 2016 veröffentlicht GfK u.a.: 

Ergebnisse des GfK Konsumklima Europa für das vierte Quartal 2015

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Die Flüchtlingskrise, die Anschläge von Paris, vor allem aber die zunehmend guten wirtschaftlichen Rahmendaten in fast allen europäischen Ländern sowie die weiterhin extrem niedrigen Energiekosten haben die Diskussionen der Verbraucher und in den Medien im vierten Quartal beeinflusst. Das Konsumklima für die Europäische Union ist von September bis Dezember 2015 um 1,9 Punkte auf 12,2 Zähler gestiegen. (http://www.gfk.com/…/Feb16_PM_GfK-Konsumklima-Europa_long-v…)

Jetzt einen Artikel mit genau den gleichen Argumenten zu versehen, die zuvor noch einen Anstieg um 1,9 Punkte nicht verhindern konnten, ist fragwürdig. Wenn man sich diese Studie im Einzelnen über die europäischen Länder anschaut, dann erkennt man, dass die Menschen Ende des Jahres 2015 europaweit eine große Hoffnung auf eine maßgebliche Einkommensteigerung hatten. Dies würde auch erklären, dass sie für ein positiveres Konsumklima votierten. Offenbar wurden diese Einkommenssteigerungen nicht erzielt und daher geht das Konsumklima zurück. 

Warum muss der orf.at unbedingt politische Themen hier anführen, dies noch dazu gegen die eindeutige Faktenlage? Meinungsbildung vor der Wahl? Weil ihr unsere Kandidaten und damit unsere Regierung offenbar schon in der ersten Wahlrunde abstraft, wird alles schlechter? Wie wäre es wenn das Staatsmedium sich endlich einmal ein bisschen zurücknimmt und einfach seinen Informationsauftrag ohne irgendwelches Gemauschel erfüllt?

DI Mathias Gruböck                                                    Nondorf, 20.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

Nur sieben Prozent





Motte Allerechtevorbehalten Wie wertet man die Bildung der Eltern aus? Wie schaut es mit Stiefeltern oder Patchwork aus? Bei "Akademikereltern" machen mehr als die Hälfte der Kinder einen Bildungsabstieg. (fast 3 % nur Pflichtschulabschluss) wohingegen über 75% mit "Pflichtschuleltern" einen Bildungsaufstieg erzielen. Den größten Einfluss auf Bildungsentwicklung hat offenbar die gesprochene Umgangssprache. Zusätzlich sind Analysen von statistischen Befragungen mit einem Bildungsideal einer 100% Akademikerquote einer Gesellschaft mehr als polemisch. Alleine die angegebenen Daten widerlegen, wie immer fragwürdig, die, anscheinend weltanschauliche Privatmeinung des Herrn Redakteur Wolf, die (Aus)Bildung der Eltern wird signifikant nicht weitervererbt. Dies ansteigend mit steigendem Bildungsniveau der Eltern.

"Nur" sieben Prozent der ehemaligen Kinder (heute 25-44 jährigen - die also in den 70er bis den 90er-Jahren in die (Pflicht-)Schule gingen) mit Eltern die (beide?) "nur" Pflichtschulabschlüsse hatten (oder sind es nur die staatlich geförderten alleinerziehenden Mütter - oder die 50%-60% Scheidungskinder?) haben einen akademischen Abschluss geschafft! Wenn man dieser Zahl von 7% eine damalige Akademikerquote in Österreich von ungefähr 8% der Bevölkerung entgegenhält, dann ist das faste ein Gütesiegel für die Schulausbildung und Chancengleichheit. Es würde bedeuten, dass ein akademischer Abschluss unabhängig von der sozialen Herkunft fast gleichwahrscheinlich ist (war)! Bravo Österreich - bravo österreichisches Schulsystem!

Jetzt gibt es aber neue Benchmarks für die Akademikerquote im Ländervergleich. Grundkonzept ist: Akademiker verdienen mehr Geld als alle anderen. Geld macht glücklich. Alle sollen glücklich sein = alle sollen Akademiker werden. Sogesehen löste das (offenbar erfolgreiche) Schulsystem zwei exogene Problemstellungen nicht mehr: Die Anhebung der Akademikerquote jenseits der eingeschwungenen Werte und die Integration von, vor allem sprachlich anders sozialisierten Kindern. Gemessen an diesen beiden Werten versagt ein, an sich über die Jahre nicht unerfolgreiches Schulsystem. 

Die Sandkastenlösungsansätze der Verantwortungsträger hierfür: Jede Kindergartenschule wird zu einem Hochschulabschluss aufgewertet und alle in die nächsthöhere Schulstufe aufsteigen zu lassen. Dies ist Schulpolitik für die Statistik - dann muss man nur noch die Statistiken so hindeichseln, dass man seinen eigenen Bildungserfolg bejubeln kann. Bildungspolitik für Papierdrescher - das hat NICHTS mit Wissensgesellschaft zu tun, das ist virtuelle Politik zum Quadrat. Des Kaisers neue Kleider für die geistigen Nackerbatzeln der Zukunft. 

Die Folge aus diesem Herumfuhrwerken: Ein Zweiklassenschulsystem so wie in anderen Bereichen auch (Medizin, Justiz usw.) Die Amerikanisierung der Ausbildung - ob dann auch immer noch 7 Prozent den Bildungsaufstieg ganz nach oben schaffen werden?

DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 20.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater 


Armin Wolf
Armin Wolf Die Aussage, die Bildung der Eltern werde "nicht signifikant weitervererbt" ist angesichts der Daten kühn. Und ein "Bildungsaufstieg" ist bei Akademikerkindern eher schwierig, deshalb haben Sie recht: es gibt in Familien von Pflichtschulabsolventen tatsächlich mehr Bildungsaufsteiger als in Akademikerfamilien. (Das stellt jetzt natürlich alles in Frage...)
Motte Allerechtevorbehalten
Motte Allerechtevorbehalten Was genau wird da vererbt, wenn die Mutter AHS-Absolventin und der Vater Akademiker ist? Oder der Vater ist BHS-Absolvent und die Mutter hat die Pflichtschule absolviert? Wer hat dann was vererbt? Was wurde vererbt wenn in einem Doppelakademikerhaushalt ein Kind auch wieder Akademiker geworden ist und das andere Kind die Pflichtschule absolviert hat.Was wahrscheinlich signifikant über die Jahrhunderte ist, ist, dass elterliche Berufsbilder prägen. Jeder der ein mehrjäjriges Studium absolviert benötigt klare Berufsbilder um sich für den oft frustrierenden Studienalltag hinreichend zu motivieren. Vererbungslehre hat damit nichts zu tun. Mit Bildungsprägung wäre hier wohl stimmiger. Danke jedenfalls für die prompte Replik.