Posts mit dem Label Faymann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Faymann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

23 Mai 2019

Nächte langer Messer


https://www.facebook.com/thomas.gyoeroeg/posts/10214308560247949




Motte Allerechtevorbehalten Du wirst nie erfahren wer Kennedy ermordet hat, wer 9/11 gefördert hat und wer welche Regierung destabilisiert - also Regimechange nennt man das - kommt gerne in Lateinamerika und Nordafrika vor - manchmal in Asien seltener in Europa. Österreich ist da wohl der Testfall, weil es so schön zwischen Ost und West aufgestellt ist. Ich geh einfach einmal davon aus, dass die Gleichen, die einen kleinen Putsch gegen die Türkei angezettelt haben auch die Millionen für einen Regimechange in Österreich übrig hatten. Das sind wohl auch Verbündete derer die so gerne die EU ficken und 5 Milliarden Dollar in einen Regimechange in der Ukraine gesteckt haben. Möchte gerne wissen wo die "Experten" für ihr Expertenwissen schon bezahlt wurden. Und wo sie irgendwann mal Versorgungsjobs und -Projekte bekommen. Wenn man sich denkt wie lange das sonst dauert die richtigen Minister auszuwählen - und plötzlich gibts da Experten - wahrscheinlich ist der eine der Ex-Gutachter aus den Faymann-Ermittlungen zu seinen ASFINAG/ÖBB-Transaktionen an die Krone. :-) Der war halt Bundeskanzler und nicht Vize musst nicht zurücktreten und hat jetzt auch noch jede Menge an Versorgungsjobs. Ist halt "gewünscht" - so wie sein Durchwinken 2015. Da geht sich natürlich jede Menge an Verschwörungstheorien aus - nur leider ist es bei Verschwörungstheorien genauso wie mit den Theorien unserer Experten - es werden nicht alle stimmen - aber es können auch nicht ALLE falsch sein. Auch wenn es die "Mächte die uns lenken" allen gerne immer wieder erklären. Auffallend dabei ist vor allem, dass es in diesen Machtzirkeln offenbar keinerlei Korruption, Verschwörung, Nötigung etc. gibt - immer nur in rechten und linken Rändern (Extremisten) die offenbar nur auf Bereicherung aus sind. Ich würde ja dieses "Ibiza-Video" eher als Insider-Zeugenaussage nehmen wie es ALLE machen. Aber den Überbringer der ehrlichen Wahrheit köpft man halt immer gerne. Oder glaubt irgendjemand wirklich, dass dieser ganze Regimechange in Österreicher aus Sorge um das Wohl der Österreicher und - innen durchgeführt wurde - genau der Herr Böhmermann ist immer nur an der Demokratiepflege interessiert. Möchte gerne einmal wissen woher dieser Agitator gerne seine Tantiemen bezieht. Ich glaub der ist doch bei einem Staatsfernsehen angestellt oder wird jedenfalls davon bezahlt - ich glaub sogar vom ZDF, dem man nachsagt, dass es von der SPD kontrolliert wird im Gegensatz zum schwarzen ARD.
 
Kurz wurde m. E. von den Bilderbergern unterstützt. Die haben sich nach der Steuerung des "tiefen Staates" während des kalten Krieges erst neu definieren müssen. Hierbei dürfte es zu einer Spaltung in 2 Fraktionen gekommen sein. Den Globalisten und den Kanonenboot-Isolationalisten. Wobei diese Spaltung erst durch den Regimewechsel in Washington durch Trump entstanden sein dürfte. Erstmals seit über 100 Jahren hatte ein Kandidat außerhalb der tiefliegenden Machtnetze die US-Präsidentschaft gewonnen. Was man seit diesem Zeitpunkt sehr gut erkennen kann ist wie eingespielt die tiefen Netze gegenüber Volksentscheiden sind und wie es ihnen gelingt a la longue die Kontrolle zurückzugewinnen. Schon beim Türkei-Putsch war BK Kurz in die strategischen Aktivitäten involviert und nicht zuletzt sein, für einen BK eines kleinen europäischen und vor allem neutralen Landes ist er etwas zu massiv in die Regimechange-Aktivitäten der USA in Venezuela eingebunden. Und offenbar hat er sich da einen ganz guten Namen in diesen Klüngeln gemacht. 

Aktueller Auslöser für den Abschuss des Ex-Vizekanzlers Strache dürften Synergieeffekte zwischen den Globalisten (denen eben auch der Ex-BK Gusenbauer und seine Geschäftspartner nahestehen) und den christlichen Abendland-Verteidigern gewesen sein, da die aufkommende Nähe von HC Strache und Viktor Orban die Vollkontrolle der Globalisten und der Abendland-Verteidiger (vulgo Sozialisten und Konservativen) über die EU gefährdet hätte. Amtsträger zu beseitigen ist da schon etwas komplizierter (vergl. Haider) als Oppositionspolitiker (daher auch die Anwendung des Videos aus dem Parlamentswahlkampf 2017 - ein Oppositionsführer muss wahrscheinlich nicht zurücktreten, wenn er darstellt wie er genau die gleichen Methoden anwenden wird um dorthin zu kommen wo die anderen schon seit 70 Jahren sind). Der Verlust der britischen Konservativen UND der FIDES hätte die konservative Allmacht in Europa gefährdet. Jetzt bleibt nur noch Salvini zu beseitigen. Stell dir vor du hast ein tiefes Netzwerk und das wäre plötzlich nicht mehr allmächtig!? Leider haben die Intriganten etwas vergessen - eigentlich war diese Art der Regierungschanges und Intrige maximal auf untere und unterste Chargen bisher beschränkt. Ab jetzt ist aber die Tür geöffnet für jede Schweinerei zu jedem Zeitpunkt. Ab jetzt übernehmen die Geheimdienste vollkommen das Sagen über diese tiefen Strukturen. Man muss sich nur vorstellen wie viele 7-Stunden-Fallen-Videos im Besitz der Geheimdienste über jeden und alle sind. Die Richilieux's 2.0. Das wird echte Brutalität. Vielleicht werden die Österreicher in nicht allzulanger Zeit der Wohlfühlpackung Sozialpartner doch noch nachweinen. Die Nacht der langen Messer wird langsam zu ganzen Jahreszeiten mutieren. 

DI Mathias Gruböck                                                                  Baden, 23.05.2019
Analyst

08 November 2018

Staatsverwaltung verweigern


Interessant, wie schnell sich unsere Beamten bedroht und genötigt fühlen, wenn manche Menschen nicht an das Dogma der Unfehlbarkeit, der Unbestechlichkeit, der absoluten Dienstbeflissenheit der Beamten zum Wohle der Bevölkerung und der daraus abgeleiteten Dienstleistung nur für den Bürger glauben. Dieser Kriminelle wirft Beamten gar Fehler und Defekte vor - das ist wirklich unglaublich, das ist Majestätsbeleidigung, wo doch unsere Beamten unfehlbar, vollkommen unparteiisch sind und immer im Geiste des Gesetzes dienen. Dafür bekommen sie ja auch dann die tollen Pensionen und Versicherungen vom Staat. Lustiger Weise spielt sich das parallel zu einem BvT-Untersuchungsausschuß ab, wo Politiker keinerlei Hemmung durch die Gewaltentrennung zeigen und es eine selbstverständliche Grundannahme dieses Ausschußes, der in laufende Justizvorgänge eingreift, ist, dass Politiker und Minister die Justiz für ihre Machtziele instrumentalisieren können.

Getragen wird dieses Selbstverständnis vor allem von der SPÖ, die selbst über 70 Jahre in ihrer Machthemisphäre genau das getan hat. Ein Herr Ostermayer zusammen mit einem Bundeskanzler zum Beispiel, die sich Geld aus Aktiengesellschaften nehmen um dann den Verantwortlichen mit der Vernichtung zu drohen, sind natürlich keine "Staatsverweigerer" oder zeigen kein "szenetypisches Verhalten" (!?). Aber ein Elektrotechnikmeister aus dem Mostviertel fährt mit einer Kopie seines Führerscheines herum - das ist Staatsverweigerung, vor allem wenn er dann die Exekution zu boykottieren versucht. Jetzt muss sich aber auch der gemeine Beamte mit dem Entzug der Gewerbeberechtigung gegen so viel Widerstand gegen den Obrigkeitsstaat wehren. Drohen tut der Untertane auch noch, weil er die mittlerweile vollkommen ausufernden beamteten Mehrkosten bei einem in das auch in Wien ansässige „Internal Revenue Service“ (IRS), einer international tätigen US-Steuerbehörde eintragen lassen will. Dass ist Bestimmung zum Amtsmissbrauch, das ist Nötigung. (???)

Man lernt, es gibt in Österreich eine vom Gericht als offenbar rechtswirksam anerkannte US-Steuerbehörde, vor der die Beamten offenbar Angst bekommen und schon die "Drohung" mit einer Eintragung (wie genau geht das rechtswirksam?) eine Nötigung eines Beamten darstellt. Da sitzt man dann offenbar flugs im Häfen, gleich mal 2 Jahre. Also wegen einer Führerscheinkopie mit anschließendem bürgerlichem Ungehorsam gegenüber der Obrigkeit - ganz schön viel Schmalz. Und der Herr Richter kennt sich auch gleich aus - mit der Feststellung von "szenetypischem Verhalten" (offenbar Ungehorsam gegenüber dem wirklichen Souverän) droht er ja konkludent gleich mit einem Verfahren nach §278 (Bildung einer kriminellen Organisation). Erkennen jetzt österreichische Gerichte konkludent die Rechtswirksamkeit von US-Steuerbehörden in Österreich an? Dann wäre auch klar warum diese Midterm-Wahlen offenbar das wichtigste politische Ereignis aktuell sind. Aber verweigern österreichische Gerichte indem sie US-Steuerbehörden rechtlich anerkennen nicht ebenfalls dem Staat seine Hoheitsverwaltung?

Der freie Staatsbürger ist solange frei, wie er in dem eng ausgepflockten Bereich der Verwaltung seine Freiheit sucht. Sonst wird er beamtsbehandelt. Wenn die österreichische Verwaltung ein Problem mit einem Bürger hat, dann findet sie sicherlich keine Wege und Mittel ihm Mores zu lehren. Das wäre ja rechtskonforme Rechtswidrigkeit. Wir haben doch die Gewaltentrennung. Und wenn ein Gericht nicht richtig entscheidet (3. Startbahn, Westenthaler) oder gar Staatsanwälte weiterermitteln oder nicht opportun einstellen (Faymann, Ostermayer), dann muss man eben so lange neue Gerichtsentscheidungen produzieren bis es passend ist. Schlag nach beim spanischen Oberstgericht, dass offenbar innerhalb von 14 Tagen sich von den Banken zu einer besseren Entscheidung bringen hat lassen. Jaja, unabhängige Gerichte und Staatsanwälte. Ist jetzt unser ganzes Parlament zu den Staatsverweigerern übergewechselt, weil sie ja nachweisbar nicht daran glauben!?

Es geht ja nur um Sicherheit und Ordnung - stellt dir vor, da fährt ein Elektriker mit einem kopierten Führerschein herum. Das ist wahre Brutalität und dafür brauchen wir 4000 neue Beamte in Form von Polizisten. Damit dann Radfahrer, die um 3 in der Nacht es wagen bei Rot über die ausgestorbene Kreuzung zu fahren bis in die Morgenstunden festgehalten werden - vom Urintest über Drogentest über halbnackt im Handstand tanzen und gleichzeitig den Finger auf die Nase halten. Der Beamte ist ja nur zu unserem Schutz dienstbeflissen. Und so brutalen Elektrikern muss man schon den Gewerbeschein (Existenz?) entziehen - weil, da könnt ja jeder kommen. Und dann verweigert er noch anzuerkennen, dass die Verwaltung allmächtig ist, also eigentlich der Staat. Also Staatsverweigerer. Das ist Hochverrat! Hängt ihn!

DI Mathias Gruböck                                                                                            Baden, 08.11.2018
Analyst

21 März 2018

Gedenkjahr


1938-2018 und 1918-2018 sind zwei denkwürdige Datümer. 80 Jahre ist es her, dass deutsche Truppen in Österreich einmarschierten. Und 100 Jahre ist das Ende des 1. Weltkrieges, des ersten industriell geführten Krieges her. Nur 20 Jahre lagen zwischen dem Ende des ersten Weltkrieges und dem Beginn des nächsten.

Österreich-Ungarn hatte 1,5 Millionen gefallene Soldaten und im 2. Weltkrieg starben 240.000 „Ost-Märker“ als Soldaten für Deutschland und 65.000 österreichische Juden und 50.000 Sinti/Roma, Euthanasieopfer, Politische, Homosexuelle, Widerstandskämpfer (…) wurden ermordet. 76.000 Soldaten gelten zudem als vermisst. Das sind in Summe während des 2. Weltkrieges an die 500.000 Österreicher die ums Leben kamen. Betrachtet man das ursprüngliche Gebiet von Österreich-Ungarn kommt man für beide Kriege über 3.000.000 Millionen Menschen, für das Gebiet des heutigen Österreich geschätzte 750.000 Menschen.

Zeitgleich zu österreichischen Gedenkveranstaltungen läuft im deutschen Bundestag eine Sitzung zum Thema Bundeswehr. Hier hört man eigentümliche Töne: Man benötige Ziele für die Truppe bei Kampfeinsätzen im Ausland, Aufrüstung, da Truppenteile an der russischen Grenze stationiert seien und auch in anderen Ländern würden die Menge an Rüstungsgüter in Deutschland knapp. Man beauftrage die Soldatinnen und Soldaten bei einem Auslandseinsatz auch dezidiert Menschen zu töten. Man müsse schauen wie weit man mit der Bundeswehr komme. Bündnistreue – geänderte Gefährdungslage – Einsatzbereitschaft.

Das stört in Österreich niemanden. Wie stehen die offenkundigen Aufmarschpläne der Troika England-Frankreich-Deutschland als Stellvertreter der geostrategischen Führungsmacht USA in Widerspruch zur IMMERWÄHRENDEN (!) Neutralität Österreichs? Wenn es eine Lehre zum Gedenkjahr 2018 gibt, dann dass Österreich seit den Türkenkriegen nie (NIE) einen Krieg gewonnen hat. Wo ist das Bekenntnis zu einer Territorialverteidigung und zur Beibehaltung der Neutralität. Alles nur noch Fake? So wie bei den Deutschen, die sich in die Verfassung geschrieben haben, dass von deutschem Boden NIE wieder Krieg ausgehen soll. Okay – nennt man es eben „resolute support“ wenn man die Mutter aller Bomben im Freilufttestgebiet der US-Rüstungsentwicklung zündet.

Alle gedenken daran wie einfach Österreich sich dem Druck und der Annektion durch Deutschland hingab. Und wie sehr man aufpassen sollte, dass dies nie wieder passiert. 2015 schon sagte der unverdächtige Herr Chordokowski über seine Einschätzung der Lage zwischen den USA und Russland: „Leider habe er bei Gesprächen in den USA den Eindruck gewonnen, dort seien viele bereit für einen Waffengang.“ (im noch unverdächtigeren www.spiegel.de)

Österreich! Geh-Denken! Wir können nichts, aber auch gar nichts dabei gewinnen, wenn wir da mitmachen, weil es eben der unproblematischste Weg ist. Alle Zeichen laufen auf Krieg hinaus. Wie schon mal 2016. An die österreichischen Machteliten und Klüngel: nicht mitmachen! Nicht mitstimmen, keine Kompromisse, die irgendwie alle auf das gleiche Ziel hinauslaufen. Österreich hat im Ausland keine Interessen anderer Big-Player wahrzunehmen oder zu vertreten. Wir sind neutral – in alle Richtungen. Wir sollten nicht in einer Partnerschaft für einen angeblichen Frieden mitmachen, die den wichtigsten Partner ausschließt und bekämpft. Wenn man ein kleines Land ist, dann darf man nicht auf jeden Bauertölpelschmäh reinfallen. Das kostet dann wieder – siehe oben! Nur weil unsere Großväter schon so lange tot sind, sollten auch ihre Urenkel nicht unbedingt es wieder einmal mit dem Abschlachten anderer probieren. Noch dazu, wo wir doch eh so wenige davon haben bei unserer überalternden Gesellschaft. Haben wir wirklich nur darauf warten müssen bis die letzten, die einen Krieg am eigenen Leib erlebt haben aus den Entscheidungsfunktionen ausgeschieden sind, damit die leicht wohlstandsverwahrlosten Nachfolger exakt die gleichen Fehler machen, die wir großmundig und mit dem Schaum der Entrüstung vorm Mund unseren Vorfahren vorwerfen?

Dieses Rangeln um die Polizei, das offensichtliche Misstrauen ehemaliger Dauermachtparteien gegenüber der Unabhängigkeit der Justiz (und der Bruch der Gewaltentrennung, da hier offenbar Parlamentsausschüsse und -untersuchungen Druck auf die Justiz ausüben sollen), erinnert an die Anfänge vom damaligen Untergang Österreichs. Gut, die SPÖ weiß ja offenbar aus eigener Jobpolitik warum man der Unabhängigkeit der österreichischen Justiz nicht so ganz vertraut. Die wissen ja wie man einen Bundeskanzler, der ungeniert in Staatsfirmenkassen greift rausboxt. Da bekommen die Genossen jetzt Fracksausen. Was ist schon so a giftige Kriegsintrige gegen eine ordentliche wiener Intrige. Hahaha – man könnte ja auch aufstehen und einfach die Notbremse ziehen, wenn man sieht, dass der Zug anfängt zu rollen. Alle natürlich für den Sieg. Sterben für die Interessen der USA und die Verteidigung UNSERER Werte am schwarzen Meer, im Iran, in Syrien und am Hindukusch.

Heil der Troika - einer May, die kleine Kinder fressen würde um von dem Brexit-Schlamassel abzulenken, einer Merkel, die offenbar ihre unverbrüchliche Waffenbrüderschaft von den Sowjets einfach auf die Kapitalmärkte umgemünzt hat und ein Macron, der seinen Wahlkampffinanzierern endlich das Payback geben muss. Auffällig ist hier nur der Gleichschritt im Fall Skripal und dem Vorstoß den Iran durch neue Sanktionen von der Sinnlosigkeit des Unterfangens sich mit den USA vertraglich zu einigen zu überzeugen. Schaut fast nach einer Strategie von Macron für Syrien aus, da er doch noch vor ein paar Tagen von der roten Linie bezüglich Gifteinsatzes gesprochen hat. Jetzt endlich hat die Merkel wieder ihre Kanzlerschaft und schon geht's los auf der großen Bühne. Undenkbar, oder? (Bologna, Oktoberfest, NSU, ..., Giftgas in Syrien - immer passend zum Einsatzbefehl)

DI Mathias Gruböck                                                                                              Nondorf, 21.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Februar 2018

Komplexität


Also sind die Iterationen im Euro-Fighter-Spiel jetzt so weit fortgeschritte, dass sich eine absolute 0-Nummer für die Österreicher abzeichnet. Die Deutschen kalmieren, wie sie es schon bei der Formel 1 Geschichte vom Ecclestone gemacht haben, oder die Engländer bei der BAE-Geschichte vom Mensdorf-Puilly. Abschlagszahlung und aus.

Man kann hier fast die goldene Regel der Mega-Korruption aufstellen: Wenn die Abschlagszahlung widerspruchslos gezahlt wird, dann war die Korruption sicher noch größer. Ist fast wie bei der Kirchensteuer. Wenn der Staat gegen jedes logische und finanzielle Kalkül einen Ex-Politiker hetzt (vergl. Fall Grasser) dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es sich hier um die Bestrafung von Unschuldigen handelt. Der Staat Österreich gibt noch einmal 10-15 Millionen Euro aus, damit er einen Schauprozess am Rande (oder um mit den Worten eines Ermittlers zu sprechen: Wie aus dem Weisbuch für politischen Missbrauch der Justiz) der Politjustiz hinzimmert.

Der deutsche Staat, speziell der Freistaat Bayern hat keinerlei Interesse „Kompensationszahlungen“ gegen einen wichtigen Konzern in Bayern zu verfolgen. Akten schließen und weiter. Der österreichisches Staat (speziell die links-liberalen Wirtschaftsnetze) hat ein Interesse den Eurofighterdeal rückabzuwickeln. Einfachste Methode: Nachweis von Korruptionshandlungen. Aber, wenn das nur so einfach wäre, denn das Eine ist, der EADS Korruptionshandlungen nachzuweisen – da hat man ja jahrelange Fähigkeiten im Rahmen der Kriminalisierung des Herrn Grasser vorzuweisen. Das Blöde an der Sache ist aber, dass man beim Schmieren zu aller erst den Geschmierten ausfindig machen sollte. Und da wird es sehr sehr schwierig für die österreichischen Rechtsstaatler, denn meißt schmiert man zur Verkaufsförderung irgendwie Entscheider oder deren Umgebung. Also müsste das österreichische Politestablishment ein paar der Ihren opfern um aus dem EADS-Deal rauszukommen. Ob die das wirklich wollen? Pröll, Platter, Schüssel aber auch Gusi und speziell Norbert Darabos hätten da etwas dagegen. Der Zivildiener als Verteidigungsminister, der für die rote Reichshälfte auf einem A4-Blatt einen Milliardendeal nachverhandelte. Ohne sich irgendwie mit den vorhergehenden Chefverhandlern abzusprechen. Aha.

Jetzt hat der Gusi aber Blut geleckt bei der Hochfinanz und gleich bei den Steinmetz-Schlaff-Soros Netzen angeheuert. Den Silberstein hat er ja nicht umsonst als Spinndoktor nach Österreich gebracht – mit steuerfreier Kickback-Zahlung über die Faymann-Schatulle ASFINAG.

Die Netzwerke wollen aber auch etwas haben für ihre Wahlhilfen. Eine Partnerschaft für den Frieden sollen die neutralen Österreicher eingehen und sich auch dafür zertifizieren. Laufend – wie man das macht? Ganz einfach, indem man US-zertifizierte Waffensysteme (oder zumindest BAE-kontrollierte) kauft. Aufrüstung heißt das Stichwort schon sehr lang. Und Vorwärtsverteidigung wo sich z.B.: US-, NATO-Verbände und Israelis bei kriegerischen Angriffen in Syrien immer nur verteidigen. Da wird dann vom orf.at propagandistisch-manipulierend von der Tötung von „regimetreuen Soldaten“ gesprochen. Wenn man es einfach einen Angriffskrieg nennt, dann wird man wahrscheinlich vom BvT und seinen PfdF-Chef-Diensten zumindest medial isoliert.

Um zurückzukommen zur Hauptintriege. Das wiener Proporzsystem wird sich nicht selbst abschaffen, nur damit es aus dem Eurofighter-Deal rauskommt. Der letzte der das probiert hatte wurde schwups fertiggemacht – der Peter Pilz. Von den üblichen Verdächtigen, der Fußi (aus dem Gusi-Soros-Steinmetz-Team mit Kern-Freundschafts-Zündung) hat da genauso seine Finger im Spiel wie bei der Selbstzersetzung der Grünen. Diese Netzwerke werden auch irgendwelch FPÖ-Parvenues nicht aushebeln. Wäre so, als ob Admira Wacker gegen Bayern München gleichwertig antreten wollen würde.

Die sozialistische Medien-Goldgräber-Ölschürfer-Wechselkursmanipulierer-Netze haben die EU sicherlich mehr unter Kontrolle als die FPÖ-Jetzt-erst-recht Recken. Demokratie ist wenn alles so bleibt wie es ausgemacht ist. Sonst muss man nachhelfen.

Die Eurofighter-Spiele sind eröffnet – und auch gleich wieder beendet. 82 Millionen hat das den Deutschen gebracht – ziemlich genau die Summe, die sich die österreichischen (u.a.) „Eliten“ reingezogen haben. Tatausgleich nennt man das.

DI Mathias Gruböck Nondorf, 11.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater


16 Dezember 2017

Allen Ernstes


das System Grasser hat also laut der Anklage der Staatsanwaltschaft Wien derart hinterhältig zugeschlagen, dass es beim Verkauf der BUWOG dem „Österreichkonsortium“ nicht schon bei der ersten Runde den Staatsbesitz um 923+1Million zugeschanzt hat und dafür die vorher ausgemachte Bestechungssumme (?) kassiert hat, sondern eine zweite Runde veranstaltet zu haben, die dem Staat Österreich 960+1 Million gebracht hat. Okay, die Wiener Städtische (mit ihrem jetzigen Lobbyisten Werner Faymann) und die Raiffeisen waren sicher nicht besonders gut politisch vernetzt in den wiener Ministerien. Alle wollten die Bundeswohnungen an die CA-Immo verkaufen – ganz sicher. Nebenbei wurde diese 1987 von einem Herrn Karl Petrikovics gegründet. Der sitzt ja jetzt auch beim Österreich-Konsortium auf der Anklagebank.

Bei TETRON (dem Behördenfunk) wurde eine bereits entschiedene Ausschreibung gekippt und allein diese Entscheidung kostete 30 Millionen Euro. Diese Entscheidung von einem Minister/Ministerium kostete dem Staat echt Geld und Herr Mensdorf-Puilly bekam dafür ja von Motorola jede Menge Geld, damit das auch geschmiert geht. Das wäre so ein klassischer Korruptionsverdacht. Oder ein Minister nimmt sich Geld aus einer vom Ministerium kontrollierten Aktiengesellschaft und zahlt damit persönliche Artikelserien in einem reichweitenstarken Printmedium. Das findet die Staatsanwaltschaft Wien als vollkommen richtigen Vorgang – in Summe Gelder in der Höhe von 10 Millionen Euro aus staatsgestützten Aktiengesellschaften zu entnehmen.

Wenn mir aber jetzt bei einem Hauskauf der Immobilienmakler das aktuelle Höchstgebot sagt, dann ist das ab sofort Untreue, Korruption und Geldwäsche? Wo war die Schädigung? Ja, Steuerhinterziehung, das stimmt. Wirtschaftspolitische Intrige, das stimmt auch. Damals von Schwarz, Rot und Blau so gewollt – sicher.

Ahhh – die CA-Immo hätten eigentlich 1,13 Milliarden zahlen wollen – aber eben nur wegen eines Missverständnisses 960 Millionen gezahlt. Die haben auch nicht die Ausschreibung beeinsprucht – also wahrscheinlich ist ihnen auch entgangen, dass die Konkurrenz nur um eine Million mehr geboten hat. Jetzt kommt noch der „Man in the middle“ - Hochegger und bekommt einen Deal angeboten, wenn er die anderen anschwärzt. Keine Verurteilungen in seinen vielen anhängigen Verfahren, wenn er sich teilschuldig im BUWOG-Prozess bekennt und Grasser denunziert. Klassischer Schauprozess. Man nimmt alle so lange in die Mangel bis sie anfangen sich und alle anderen zu denunzieren. Der Herr Hochegger sollte ein bisschen über die prager Schauprozesse der 50er und 60er Jahre lesen – zum Schluss wurden alle als Asche aus dem fahrenden Auto geschüttet.

Wirklich interessant zu sehen wie man in Österreich die einen Fälle reinwäscht und andere zusammenschustert, dass das Blut spritzt. Der Grasser soll endlich den Widerstand aufgeben und sich seiner Verantwortung stellen – er wurde zum Abschuss freigegeben und sein Abwehrverhalten erhöht nur die Kosten für die Jagdgesellschaft. Die österreichische Politjustiz kann es sich nicht leisten hier ohne Verurteilung abgespeist zu werden – die Blamage wäre noch viel größer als bei der SOKO Bekleidung. Mit dem Mafia-Paragraphen gegen Tierschützer, die unerlaubt in Schweineställe eingedrungen sind. Das darf nicht noch einmal passieren – schon die Geschichte mit der Y-Line war ja kein Ruhmesblatt. Wo der Staat so lange und massiv ermittelt MUSS am Ende eine Verurteilung stehen – sonst blamiert sich ja der Staat und die ihn bedienenden Netzwerke. Der Herr Grasser kann ja nicht einmal auf die politisch gefärbten Ärzte hoffen, die natürlich nicht korrupt, gegen Zahlung fürstlicher Honorare dann Ex-Bankpräsidenten Persilscheine erstellen. Da darf man aber weiterhin nicht vollkommen PARTEILOS sein. In Österreich ist das lebens- und existenzgefährdend.

DI Mathias Gruböck                                                                                               Baden, 16.12.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

19 Januar 2017

Warum erwischt es immer nur Nichtgroßkoalitionäre?


http://orf.at/stories/2375640/




Warum versucht die ZIB2 einer österreichischen Bank ans Bein zu pinkeln anstatt, dass österreichische Gerichte den Baukonzern, so wie die Amis auch, zu Milliardenstrafzahlungen verdonnern? Warum dürfen immer nur die Amis alle ausländischen Firmen abkassieren und unsere Supernasen von der ZIB2 denken sich gar nichts wenn sie brasilianische/amerikanische Vernehmungprotokolle zugespielt bekommen. 
 
Klar Muß der Parteifunk die österreichische Bank kaputt berichten, weil die mal dem Silberstein-Feindbild Grasser einen hochdotierten Job gegeben haben. Der Silberstein selbst wird gerade bei einer Spezialgesetzgebung in Rumänien vor Korruptionsverurteilungen geschützt - zusammen mit dem angeklagten roten Ex-Ministerpräsidenten. Das sind die neuen SPÖ-Werte. Faymann in der Krone um Staatsgeld ist sauber, BZÖ als kärntner Landesfarben in einer Broschüre ist ein Verbrechen. Westenthaler geht in den Häfen für Bundesliga-Förderungen, die ein LH Pröll locker in seine Privatstiftung steckt. Warum bekommt Österreich nicht 3.5 Milliarden Dollar von dem schmierigen Baukonzern? Was genau hat Faymann mit Silberstein zu tun?
 
DI Mathias Gruböck                                                                                  Malaga, 19.01.2017
Unternehmens- und Organisationsberater

18 August 2016

Betreff: Einstellung der Ermittlungen gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer


Betreff: Einstellung der Ermittlungen gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer
Von: MG
Datum: 09.07.13 09:53
An: Ursula.Kropiunig@justiz.gv.at
Kopie (CC): wksta.leitung@justiz.gv.at, Eckert Fries Prokopp | Office
 
Sehr geehrte Frau Dr. Kropuinig,
 
ich habe am 04.10.2012 eine Sachverhaltsdarstellung in diesem Fall eingegeben, die dem Ermittlungsakt weitergeleitet wurde. Laut Pressemitteilungen schlagen Sie die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Herrn Faymann und Herrn Dr. Ostermayer im Prinzip deswegen vor, da in diesem Fall der untersuchten Untreue keinen Schaden der Aktiengesellschaften hervorgerufen worden sei.
 
Nach § 153 StGB macht sich der Untreue schuldig „Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt“.

Eine Untreuehandlung kann in diesem Fall nicht untersucht werden, da weder Herr Faymann noch Herr Dr. Ostermayer eine wie immer geartete Befugnis über das Vermögen der betroffenen Firmen hatte. Herr Faymann hatte die Veranwortung der Verwaltung von Anteilen an einer Aktiengesellschaft - das sind in der Regel Stimmrechte in der Aktionärsversammlung. Welcher Art die in Inanspruchnahme von Vermögen von Aktiengesellschaften durch Herrn Ostermayer war und ist, kann sicherlich auch nicht als Untreuetatbestand gesehen werden. Weiters waren beide Herren in keiner nachweisbaren Art befugt Verträge mit Dritten (Printmedien - und sei es nur mündlich) im Namen der geschädigten Firmen abzuschließen. Auch die Familie Porsche kann sich nicht einfach Geld und ein paar Porsches aus der Produktion der Porsche AG nehmen und an Dritte weiterverkaufen oder kurz einmal für eine Geburtsanzeige für ein neues Familienmitglied in allen Tageszeitungen der VW AG die Rechnung schicken.

Dass es bei ungeplanten Geldzahlungen, die vielleicht in einem Budgetrahmen vorgesehen sind, aber speziell in Aktiengesellschaften die negativ bilanzieren, nicht kosten- und zinsfrei fällig gestellt werden können, zu Kostenwirkungen kommt, ist wohl unbestritten. Wenn nun gesellschaftsfremde Personen zu einem spezifischen Zeitpunkt Geldzahlungen an Dritte verursachen, dann entstehen zwangsläufig Finanzierungsbedarfe in einem Unternehmen. Diese ungeplanten Mehrkosten stellen sicherlich einen Schaden für das Unternehmen dar.
 
Die Einlassung, dass es durch die Werbewirksamkeit dieser Inseratenschaltung zu keinem Schadenseintritt gekommen ist, stellt die Frage warum dann eine Werbeprämie in einem Realitätengeschäft, die für den Erfolgsfall vereinbart ist eine Anklage nach §153 StGB durch die Staatsanwaltschaft Wien hervorruft?
 
Im Prinzip verwirkt sich mit dieser Rechtsauffassung die Staatsanwaltschaft Wien jede weitere Argumentation gegen Schutzgelderpressungen. 

Können Sie überhaupt eine Anklageerhebung gegen einen amtierenden Bundeskanzler vorschlagen? Wäre das nicht sehr gefährlich für Ihr weiteres berufliches Fortkommen, würden Sie sich damit in der Generalprokuratur nicht jede Menge an Feinden machen? Abgesehen von Ihrer Weisungsbehörde der Bundesministerin Karl, deren Chef (Regierungschef) Herr Faymann ist? Immerhin hat Herr Ostermayer schon wegen viel weniger, seinen Wünschen Zuwiderhandelnden mit der Vernichtung gedroht. Können Sie nicht nur zwanghaft eine Einstellung beantragen um sich selbst zu schützen?
 
Mit freundlichen Grüßen
 
DI Mathias Gruböck
 Mathias
 Gruböck
 DN: Digital cn=Mathias unterschrieben Gruböck,
 von Mathias
Am 2500 Flachhard Baden 24
 Gruböck Datum: o=OhneNetzwerk, email=m.gruboeck@gmx.at, 2015.01.01ou=Selbständig,
 22:21:36 +01'00'
 c=AT
co/Jalan Drupadi 6
Seminyak/Bali
Indonesien

27 Juli 2016

Schlag den Grasser!


Hei ist das lustig – ein ehemaliger Finanzminister, der im Gegensatz zu vielen anderen Finanzministern davor und danach wirklich etwas verändert hat, wird durch die parteipolitischen Gassen getrieben – geteert und gefedert. Was ist passiert? Man findet, oh der Graus, im Umfeld Günstlinge und „Freunde“ die die Gunst der Stunde offenbar für die persönliche Bereicherung ausgenutzt haben. Pfuii – schlag den Grasser wo es nur geht – vom Adabei zum Gottseibeiuns.

Cut – ein Pensionistenvertreter und ehemaliger Innenminister, der einen 8 fachen Mörder durch seine Amtskraft gedeckt hat und Aufdecker zu beseitigen versucht hat lächelt in die Kamera. Er wirft sich neuerdings mit seiner Politikerpension im Nebenerwerb für die 20.-€ Nettoverlustpensionisten ins Zeug – so ein ehrenwerter Mann. (Pass auf – schreib das nicht – das könnte noch immer gefährlich sein!)

Cut – zwei Parteien, die seit 65 Jahren systematisch ihre Macht dafür nutzen, ihre Günstlinge überall unterzubringen und so gleichzeitig ihre Macht zu festigen: Beamte, Lehrer, Bundesvergaben, Gemeindewohnungen, Managerposten und und und. Im Skylink sind einfach so die Kosten explodiert – weil hier alle Aufträge gaaaanz ordnungsgemäß an vollkommen unpolitisch Gefärbte vergeben wurden. Buuuhh – und jetzt steht die Welt nicht mehr lange – in der ÖBB solle es einen Chef geben, der Ansätze von Farbenblindheit hat!! Der sieht nicht mehr nur Rot! Der schaut vielleicht wirklich einmal auf das wirtschaftliche Ergebnis?!

Einfacher Schluß: der Grasser war's! Ganz Superschlaue meinen ja schon – das System Grasser! Also zumindest Begünstigung!? - gibt’s da eigentlich das Gegenteil auch? Sind wahrscheinlich lauter parteifreie Beamte, die nicht anders können und plötzlich Akten aus Verfahren den Medien zuspielen müssen. Natürlich umsonst, aus innerem Antrieb. Der Zweck heiligt die Mittel – Rechtsmittel?

Grassers einziger Fehler: er ist farblos! Da haben jetzt die nitsch'schen Blut- und Mysterienspieler endlich so ein kleines niedliches Krokodil auf das sie lustig einschlagen können. Haltet den Dieb...! Message der Parteipolitik: Sorgt euch nicht – WIR haben alles im Griff!!

DI Mathias Gruböck, Baden, 30.01.2011


15 Juli 2014

Entbehrlich


Langsam wird es ungut im Staate Österreich. Wenn Proponenten einer politischen Partei zum x-ten Male versuchen Einfluss (nicht nur via Medien) auf laufende Ermittlungen zu nehmen, dann sollten langsam einmal alle „roten“ Lichter angehen und diese auch als Stop-Signal gewertet werden.

Erbärmlicher noch ist es dann, wenn gewisse Mandatare versuchen, von ihren Gesinnungsgemeinschaften sehr stark unterstützte und geförderte Ermittlungsverfahren via Mediendruck aus der Sackgasse zu holen. Natürlich hätten die weisungsgebundenen Staatsanwälte ein Urteil im Zivilprozess wegen Schadensersatz von Herrn Grasser unbedingt benötigt, damit sie ihre Anklagen nicht vollkommen ins Leere setzen. Wird Deloite zu keinem Schadensersatz verurteilt, dann kann man die gesamte Steueranklagelawine über Herrn Grasser locker ausschütten. Blöd wäre eine Anklage nach 7 Jahren „wir heben jeden Bescheid auf“-Verfahren zu erlassen und es wäre dann Deloite schuld daran. Da bliebe schon ganz wenig von dem Feigenblatt „Irgendwas wird schon hängenbleiben“ über. Und bei Steuerbescheiden ist ja bekanntlich alles möglich – alter Spruch von Steuerbratern zu Finanzprüfungen: 10% finden sie immer – die müssen ja ihre Kosten reinspielen.

Es ist langsam unerträglich was hier in einem perfiden Zusammenspiel zwischen Medien, Politikern und weisungs- und parteigebundenen Ermittlern abgehalten wird. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das seit Jahren nur noch zu tun, wenn man Kukux-Klan-Lynchpartien als von Gott so gewollt annimmt.

Wo genau ist das Steuerverfahren gegen den Herrn Faymann – es wurde ja in den, von seinen direkten MitarbeiterInnen eingestellten Ermittlungen erkannt, dass Herr Faymann Gelder der ÖBB und der ASFINAG nicht in Untreue an die Kronenzeitung verfügt hat. Also konnte er anscheinend über diese Gelder verfügen (offiziell war und ist er nie ein Organ einer dieser Aktiengesellschaften gewesen) Wenn er nun über diese Gelder verfügen kann, könnte man sicherlich nach österreichischem Steuerrecht einen einkommenssteuerlichen Nachzahlungsbetrag (Fruchtgenuss durch bezahlte PR-Markteting-Wahlwerbung) erörtern. Eine Vielzahl von Bankmanagern und Politikern sitzen derzeit im Gefängnis, weil sie eben über Gelder von Firmen verfügt haben ohne direkt befugt dazu gewesen zu sein. Es ist schon äußerst perfid, wenn nun Parteigenossen dieses Bundeskanzlers, der so gerne Gelder von Aktiengesellschaften (mit Mehrheitseigentümer Österreich) verfügt, sich über den Lauf von 7 jährigen Ermittlungen und Zivilprozessen auch nur äußern. Die SPÖ hat schon vor 4 Jahren die U-Haft für Herrn Grasser gefordert. Durch die letzten Äußerungen des Herrn Jarolim, immerhin Justizsprecher der SPÖ, ergibt sich eine Forderung der SPÖ, dass man Herrn Grasser seit 4 Jahren in U-Haft halten will. Ähnlich wie bei den Tierschützern gibt es ausgesprochener Weise Lobbies, die eine Kriminalisierung durch die weisungsgebundenen und parteilich organisierten Polizei- und Staatsanwälte durchführen lassen wollen und auch machen.Wenn man fälschlich jemanden in U-Haft gesteckt hat, dann kostet das dem Staat grad mal einen Tausender.

Faire und unabhängige Verfahren schauen anders aus. Schlag nach bei dem ehemaligen Bundespräsidenten von Deutschland. Mit konzertierter Medien und Polithatz haben wir schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts genügend Erfahrung machen dürfen. Auch in den 30ern. Korruption bekämpft man nicht durch parteiische Ermittlungen und einseitige Justizaktivitäten. Recht ist kein Wunschprogramm von 2 Parteien, die länger an der absoluten Macht sind als die KPdSU es je war. Das ist nicht gut für einen Rechtsstaat. Parteien haben in der Judikative nichts verloren, noch dazu, da diese Parteibuchwirtschafter über die Jahrzehnte eine Parallelmachtstruktur aufgebaut haben, die jeder Einheitspartei des ehemaligen Ostblocks zur Ehre gereichen würde. Viele glauben noch den Parteiorganen und ihren gekauften Medienvertretern, dass der Herr Grasser die Gefahr für die Rechtsstaatlichkeit in Österreich ist – einer der bei keiner Partei ist! So a Bledsinn. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit schauen anders aus – diese Polit/Medien/Lynchjustiz ist mehr als entbehrlich.


--
Von Blogger am 7/15/2014 08:13:00 vorm. unter EinNetzen eingestellt