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09 März 2018

Nur ein toter Pakistaner...


TTP - klingt ja fast wie ein Freihandelsvertrag - die haben wirklich Wortwitz die Amis. Damit man jeden Artikel zu Freihandelsverträgen auch gliech in den NSA Überwachungsfiltern findet. Zwei Fliegen auf einen Schlag. Lustiger Weise hat man in Syrien keinerlei Berührungs-, Finanzierungs- und Aufrüstungsängste bei Al-Kaida-Splittergruppen von Seiten der USA. Wahrscheinlich kommen die US-Behörden bald drauf, dass EU-Freihandelsanhänger auch mit der Al-Kaida verbündet sind und daher von der Lieferung der Rohmetalle für die Rüstungsproduktion ausgeschlossen gehören - kaufen sollen sie die Fertigrüstungsprodukte natürlich schon. In Deutschland wird ja jetzt dem thumben Volk wieder einmal eingeredet, dass die Wehrmacht der Bundeswehr vollkommen gegen Null geht und man nur mit Milliarden an Rüstungsausgaben der "Verantwortung" bei Kriegen im Ausland gerecht werden kann. Unser Ex-Verteidigungsminister Doskozil hat ja ähnliches schon bei den Eurofightern durchgesetzt gehabt. Witziger Weise, kaum ist ein anderer Parteigenosse am Ruder ist unser Luftraum nicht mehr so gefährdet. Der geplante Einsatz von neutralen F16 Kampfjets in Nordafrika ist damit leider auch gestorben. Tja - wir tragen ja auch Verantwortung (!?!?) So wie die Deutschen immer glauben. Die tragen so viel Verantwortung weil die ja auch einen dauerhaften Sitz im Sicherheitsrat haben. So wie die Briten und die Franzosen (...) Im Gegensatz zu den Chinesen. Und alle freuen sich, dass die USA soooo toll die Verantwortung für die ganze Welt übernehmen. Globalisierung ist nur so lange gut, wie man den Weltmarktpreis bestimmen kann. Globalisierung ohne weltmarktbeherrschende Position ist fad. Wenn die anderen die Globalisierungsrichtung umzudrehen beginnen, dann kommt halt wieder der gute alte Protektionissmus. Weil man bleibt nicht so reich, wenn man den anderen die Profite lässt.

So geben die USA halt mal eine Abschußprämie in einem anderen Land aus, weil ihnen offenbar die Ziele für die Drohnen-Kills ausgehen. Jetzt wo sie langsam aber sicher aus dem zentralasiatischen Raum rausfliegen, weil sie eigentlich nur die einzige Strategie des maximalen Blutzolls haben (laut GröFaZ Trump) Lustig wäre eigentlich wie das rechtlich wäre, wenn der Kim ein Kopfgeld auf den Trump aussetzen würde? Den USA jedenfalls fällt nicht mehr ein als dem untergehenden römischen Reich.

DI Mathias Gruböck                                                                                             Nondorf, 09.03.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

18 Februar 2018

Feindbildner



Motte Allerechtevorbehalten In Österreich bekommt jeder Wachsoldat ein geladenes Sturmgewehr in die Hand und dann stolpern die auch noch so gerne mit entsicherter Waffe - oder wollen den lästigen, gemobbten Kollegen noch mit dem Lauf an der Stirn aufwecken. Da musst du nicht einmal einen Test auf Deutsch schreiben können. Solange bei den "Profis" derart viele gravierende Sicherheitsvorschriften ganz locker verletzt werden können ist JEDE Waffe eine zu viel. Lustig ist, dass sofort ab dem Zeitpunkt wenn jemand eine Uniform trägt, diese Waffen IMMER der richtig eingesetzt werden. Schon etwas paradox: Wenn man sich zur Fremdenlegion meldet, darf man ungestraft Menschen in Syrien umlegen. Wenn man sich der YPG anschließt, dann darf man nur ungestraft Syrer umbringen, die nicht den nationalen Sicherheiten der NATO-Armeeeinheiten in Syrien dienen. Türkische (NATO?)-Armeeeinheiten in Syrien dürfen wiederum vor allem YPG-Mitglieder in Syrien umbringen. Israel darf hingegen nur Verbündete der syrischen Armee in Syrien umbringen, wo hingegen die USA-Truppen wiederum syrische Armeeeinheiten und derern Verbündete nur aus Verteidigungsgründen und wenn sie die Lufthoheit in Syrien erlangen wollen umbringen dürfen. Marcon will jetzt auch wieder mehr Fremdenlegionäre nach Syrien schicken und syrische Armeeeinheiten und deren Verbündete in Syrien umbringen. Wo hingegen US-Boden-Luft-Raketen von Al-Kaida-Splittergruppen gegen die Verbündeten der syrischen Armee einsetzen, die sie natürlich nicht aus den Waffenlieferungen der USA an die Golfstaaten bekommen haben...und lustiger Weise werden die roten Linien immer genau dann überschritten wenn sie in die Aufmarschpläne irgendwelcher Staaten in Syrien passen. Schauen wir mal wie lange der DGSE braucht um dem ehemaligen Rothschild-Mitarbeiter Marcon die Überschreitung der gerade gezogenen roten Linie liefert. Der CIA hat das ja für den Herrn Trump recht flott zur Primetime erledigt. Was kann man aus der Situation in Syrien lernen: Mehr Waffen bringen mehr Sicherheit - laut unserem "Genie" Trump. Wobei, es geht nicht nur um die Menge an Waffen sondern auch um die Philosophie im Umgang damit. Seit dem Ende des WW2 ist in deutschsprachigen Ländern und wahrscheinlich in Japan eine gewisse grundsätzliche Ächtung von Einsatz von Waffengewalt gegeben gewesen - das ändert sich jetzt langsam - Aufrüstung ist politisch wieder salonfähig gemacht worden. Mehr Polizei, mehr Militär, mehr Gerät, mehr Waffen, mehr Atombomben - und keiner findet mehr etwas dabei! Alle glauben plötzlich an das Dogma von mehr Waffen mehr Sicherheit! Auch wenn die Anzahl der bei Blutbädern Umgekommenen die der westlichen Terroropfer bei Weitem übersteigen. Selektive Wahrnehmung nach dem Geschmack der NRA und der Staatsgewaltigen. Es geht nie um mehr Sicherheit (da dies ein GEFÜHL ist) sondern um die Feststellung einer höheren Bedrohung. Ohne Bedrohung gehen die Sicherheitsbudgets in den Keller und keiner braucht mehr Armeen, die über die normale Landesverteidigung hinaus in der ganzen Welt Menschen masakrieren können. (vergl. vor 9/11) Ohne ordentliches Feindbild fühlen sich die Menschen viel zu frei und es entsteht unkontrollierbares Chaos. Ist des Feindbild bekannt und klar umrissen, werden die Reihen dicht geschlossen.

DI Mathias Gruböck                                                                                    Nondorf, 18.02.2018
Unternehmens- und Organisationsberater

27 April 2016

Schindlers Delistung


Was haben U-Boote, der Chef des BND und 5Eyes miteinander zu tun? Nehmen wir einmal die einzige Möglichkeit von Staatenlenkern riesige Wirtschaftsprojekte anzustoßen – das sind Infrastrukturbauten (beliebt Flughäfen) und Rüstungsprojekte. Gefolgt von Atomkraftwerken, was aber schon viel schwieriger ist. Wenn man derartige Projekte lostritt benötigt man einen Grund. Flughafen versteht jeder und Rüstungsprojekte fallen irgendwie unter Sicherheit oder nationales Interesse. Das sind dann echte Milliardenprojekte die sofort eine riesige Pyramide an Organisationen und Unternehmen anziehen, die einfach davon profitieren wollen. Da werden immense Kräfte und Energien freigesetzt. Solche Großprojekte lösen kein einziges Problem und auch meistens die vorgeschobenen Ziele nicht, jedoch stellen sie modernen Schlachten eines globalen Wirtschaftssystems dar. Da wird alles aufgefahren was gut und teuer ist um hierbei zu obsiegen.

Beispielhaft könnte man ein U-Bootgeschäft in Australien nehmen. An sich sind die Australier Mitglied im Five Eyes-Spionage-Ring und haben eine wie immer geartete Commonwealthanbindung. Bei Hubschrauberträgern und dergleichen sind die Briten mit der BAE Haus- und Hoflieferant der Aussis. Jetzt kann man an sich fragen wozu die Aussis 35+ Milliarden U-Boote benötigen, da ein Angriff der Japaner schon lange nicht mehr da war und die Chinesen wohl kaum Australien angreifen werden. Da geht es schon eher um die Unterstützung der geo- und militärpolitischen Ziele der USA im pazifischen Raum. Und der Waffenhändler des Vertrauens der australischen Politik ist eindeutig BAE. Jetzt begann eine Schlacht darum ob man in den fast monopolistischen BAE-Down-Under-Markt entweder die Deutschen oder die US-Japaner hineinlassen müsste. Die Engländer, nicht blöd schoben einfach einmal die Franzosen als Flagschiff-Kooperationspartner vor.

Die USA mit ihrem Mandats-Verbündeten Japan versuchten die Rüstungsindustrie der Japaner im Angesicht der chinesischen Herausforderung wieder ordentlich hochzudrehen. Dafür bräuchte man ausländische Abnehmer, da das ja sonst eine rein defensive Bewaffnung der Japaner sofort überschreiten würde. So oder so gibt das nur Probleme, da der an sich aggressive Kurs der USA weltweit gerade im südchinesischen Meer noch viel schneller als anderswo zu einer veritablen Explosion führen kann.

Die Deutschen will eigentlich keiner. So haben die die Thyssen-Deutschen angeblich ein um 50% niedrigeres Angebot als die fränkischen Britnormannen gelegt. Wie gesagt die Deutschen will keiner obwohl sie wahrscheinlich die S-Klasse unter den konventionelle U-Booten produzieren. Nur bekommt man die normaler Weise geschenkt (vergl. Israel). Jetzt kommt der BND-Schindler mit seinen Listen dazu. Dass hier die gesamte Armada der Geheimdienste nichts anderes zu tun hat als „den Bieterprozess zu begleiten“ ist wohl selbstredend. Außer offenbar der BND, der schön brav den fünf Hühneraugen den Stand der Dinge aus Essen meldet. GCHQ bekommt eine Live-Schaltung aus Deutschland. Wenn dann das schlagseitige Schiff des deutschen Angebotes untergegangen ist, dann kommt noch Präsident Obama nach Hannover zur Messe und sagt TTIP oder ihr gewinnt nie wieder irgendeine internationale Ausschreibung. So schaut's aus.

Der Oberspion Schindler darf jetzt seine Honorarproffesuren in Amerika antreten, vielleicht wird er auch noch mal als Lobbyist für die BAE in Brüssel aufschlagen. Thyssen-Krupp bringt das nichts mehr. Was macht eigentlich der Herr Abbot jetzt? Offenbar ist der nicht in Panama veranlagt, das sind doch eher die Ablenkraketen für die öffentliche Meinung gewesen. Dem Herrn Abbot sein Haus auf Bali möchte ich sehen, das liegt genau in der Mitte zwischen Australien und Singapur :-)

Großprojekte sind schon toll. Sie lösen kein einziges Problem wirklich, aber es ist der einzige Weg wie man anständig Profit machen kann. Also schon fast unanständig. Rüstungsentscheidungen sollten einzig und allein vom Wahlvolk entschieden werden. Dann bekommt es wenigstens auch etwas Brot und Spiele von den Rüstungskonzernen gespendet. So gibt es immer abzählbar viele Entscheider. Für 35 Milliarden glaubt man gar nicht wozu manche Menschen fähig sind. Auch nur für ein paar Promille davon.

Mutti Merkel muss jetzt schleunigst ihre Spionageabteilung, den BND auf das gleiche Niveau heben, wie es einer Wirtschaftsweltmacht entspricht. Da werden 1000 neue Mitarbeiter viel zu wenig sein. Vor allem wenn man sie weiterhin dazu nutzt die eigene Industrie auszuspionieren. In Wirklichkeit sind derartige Projekte für den normalen Bürger nur Schrott. Davon hat er nichts, aber er darf dafür zahlen. Aber Deutschland könnte ja die Hälfte der U-Boote für Australien bauen und mitten im Meer versenken, wegen des 50%igen Rabatts. Würde man die Wertschöpfung total in Deutschland halten, keine übergebürlichen Transfers in Steueroasen anstoßen und man würde keinen Krieg benötigen um die Boote zu versenken. Vielleicht als künstliches Great Barrier Rief als Grundlage für die Korallen und als 35/2 Milliarden-Projekt gegen den Klimawandel (weil man sich den Sprit ersparen würde)?

DI Mathias Gruböck                                                        Nondorf, 27.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

02 April 2016

A wöld Pressesprecher



Die einzigen die schmutzige Bomben seit Jahrzehnten einsetzen sind die USA. Ihre Sprengkapseln mit abgereichertem Uran liegen in Ex-Yugoslawien, im Irak, in Syrien, in Afghanistan und sonstwo herum und führen zu einer Mißbildungsrate und Kindersterblichkeit die um einen Faktor 10 über dem (nicht einmal nachgewiesenen) des Zika-Virus liegen.
Eines der sichersten Konzepte gegen den nukleraen Terror wäre, dass sich die USA endlich einmal mit ihren 700 Atomsprengköpfen aus Europa schleichen. Die Europäer haben selbst genug, dass sie niemand angreift. Terror ist wenn man grundlos Angst und Schrecken erzeugt. Dafür sind Massenvernichtungswaffen immer ein ganz gutes Mittel. Grundlos verbreiten die USA seit Jahrzehnten keine Schrecken - sie haben ja ihre Interssen. Welche diese genau sind weiß keiner so genau - National Security nennt man das - also als Akronym: NS. Interessant bleibt nur wie die Führungsschicht in den USA verhindern wird, wie einer aus ihrer Rige sich dazu aufschwingt den präsidialen Frontmann abzugeben. Dafür gibt es doch sonst immer besser zu vermarktende Figuren. Das waren noch Zeiten als Johnny Walker Bush den Pappkameraden machte. Wer das Gold hat hat das Sagen - und einen schwarzen Pressesprecher.

Und wieder einmal die gleiche Strategie – die USA malen das Bild von der schmutzigen Bombe und bringen es mit dem IS (natürlich nur in Syrien) in Zusammenhang. Dann gibt es einen Auftrag diese Gefahr zu unterbinden – also muss man in Syrien einmarschieren. Das mit dem Sarin hat nicht so gut geklappt, da es zu unglaubwürdig ist. Jetzt schwirren wieder die Thinktanks aus und erklären dem werten Publikum, dass es natürlich keinerlei Gefahren bei militärischen Nuklearbeständen gäbe, aber in Krankenhäusern und in Wirtschaftsbetrieben natürlich (und in Russland sowieso). Die Menge an Fernsehberichten mit militärischem Bezug wird auch weiter auf Höchstniveau gefahren. Da werden in 3Sat schon mal Probleme beim Airbus-Militärtransporter gemeldet, die dann im Bericht nicht weiter vertieft werden sondern sich als eine Anti-Werbeeinschaltung der US- und BAE Rüstungsindustrie gegen kontinentaleuropäische Produzenten entpuppt.


DI Mathias Gruböck                       Nondorf, 02.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

22 März 2016

Wer hat da ein Problem?

http://orf.at/stories/2330635/


Tausende Tonnen von panzerbrechender Munition aus abgereichertem Uran der US- und GB-Truppen führen auch zu Mikrozephalus Fehlbildungen bei Neugeborenen im Irak, Ex-Yougoslavien, Syrien, Afghanistan, Ukraine und sonstwo. Und wen kümmert das? Das Klumpat aus der Atombombenproduktion wird so bei den Opfern der "westlichen Befreiungskriege" endgelagert. Perfidie der Geschichte: Die USA haben den Irak ja ursprünglich wegen der angeblichen "weapons of mass destruction" überfallen. Dazu gehörte auch die Mähr von der "schmutzigen Bombe" mit der Sadam Europa, Israel und überhaupt die ganze Welt bedrohen würde. Die einzigen die schmutzige Nuklearwaffen einsetzen sind die USA und Großbritannien. Aber Zika kommt ja aus einem BRICS-Staat und die haben plötzlich ALLE derartige Probleme, die sie zuvor, als sie sich noch nicht gegen die Gott gewollte westliche Wirtschaftshegemonie aufgestellt hatten, nicht hätten. Was lernen wir daraus? Besser schnell TTIP unterzeichnen, sonst müssen wir in Europa auch noch die US-Hegemonie selbst zahlen. Alleine der IS-Putin-Zika-Virus bringt all die Menschen in die Fluchtbewegung. Und Glyphosat reichert sich gar nicht im Wasser oder der Nahrungskette an.


DI Mathias Gruböck                                                      Nondorf, 22.03.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

04 März 2016

Nestscheißer - oder kriminelle Beinahewaffenexporte

Österreich: Granaten für die Emirate


Also, ich bin mir nicht sicher ob eine Übernahme durch den transatlantischen Spiegel als toller Ritterschlag für grüne Teil-Pazifisten-Aufdeckung gelten sollte. An die Golfstaaten liefern alle was das Zeug hält - weil irgendwie zählen sie ja angeblich zu den Guten (!?) - also jedenfalls hör ich nichts mehr von Boykottaufrufen der Grünen gegen saudische Einrichtungen, jetzt wo sie Zivilisten im Jemen niedermetzeln. Ah, die Unterstützen ja nur die freien Armeen - achhh - da nimmt sich jedes Kurz-Österreich-Bashing so aus, als ob man gegen die eigene Hausmauer pinkelt, damit man auch mit Vadalismus zu kämpfen vorgeben kann. Die diskutierten 250.000 Granaten wären wahrscheinlich schon von der freien Opposition (mit dem Siegel des Pentagon: sicher keine Sunnitenkrieger) in Syrien verschossen worden, wenn sie denn überhaupt exportiert worden wären - aber eh nur auf den Schlächter Assad und seine unislamistischen Horden. Also laut Oberkommando Afrikakorps eh keine Zivilisten. (hierbei sei angemerkt, dass bei US-Drohnenangriffen in Pakistan und Afghanistan männliche Opfer ab dem 12. Lebensjahr als illegale Kämpfer gezählt werden (O-Ton: Besser wir haben den 12jährigen jetzt eliminiert, da er später sicher ein Terrorist geworden wäre - was sogar irgendwie logsich ist, wenn man seine gesamte Familie auslöscht)) 

Bin mir nicht ganz sicher ob man hier mit dem Spiegel nicht einen Mitstreiter gefunden hat, der die österreichische Position zu den gelenkten Migrationsströmen als Störung in seinen Kriegs- und Aufmarschplänen sieht. Und hier ist meines Erachtens die kriegsgeile Stimmung, wo sich jeder an Regimechanges in fremden Ländern zumindest anfeuernd beteiligt, viel gefährlicher für den Frieden als 250.000 Granaten, da genau diese Kreigshetzerei und -akzeptanz diese Granaten erst einsatzfähig macht. Manchmal hat man das Gefühl, dass es Parteien in Österreich gibt, die sich um den nützlichen-Idioten-Lobbypreis konkurrenzlos streiten.


Namir-Osmond Sharé
Namir-Osmond Sharé Diese Meinung gilt nur solange nicht die üblichen Verdächtigen Waffenlobbyisten hinter dem Deal gesteckt haben. Falls die Jägerseilschaft wieder geschaut hat, dass bei dem Deal alles wie geschmiert läuft, dann ist er aber jetzt angeschmiert, weil die Seilschaften (in diesem Fall eher in schwarz gehalten) auch nicht mehr das sind, wofür sie früher genommen haben...
Namir-Osmond Sharé
Namir-Osmond Sharé Nur, dann ist die Korruptionsstaatsanwaltschaft aber der falscheste Ort für eine Anzeige, da gibt es einige politisch einschlägig protektive Akteure

DI Mathias Gruböck                                                                   Baden, 04.03.2016
Unternehemens- und Organisationsberater

17 Februar 2016

PsyOps total

https://www.facebook.com/peterpilz/posts/1032550943455385

Namir-Osmond Sharé Viel bedenklicher finde ich es, dass die Staatsmedien in Deutschland und Österreich schon voll auf Kriegsrethorik eingeschwenkt sind. Da werden die Diktionen der ursprünglichen (Bürger)kriegstreiber im Stundentakt gebracht - alles schon bekannt: die anderen (also die Bösen) töten Kinder und zerstören Krankenhäuser und Schulen, Frau van der Leyen tritt im ZDF überhaupt nur noch flankiert von US-EU-Obergenerälen in Uniform und STRATFOR-Thinktanks auf und erklärt immer wieder die alte Leier von den Menschenrechten, die die anderen mutwillig und vorsätzlich brechen würden. (Während 10.000 Luftangriffen der westlichen Kampfgruppen wurden nie Kinder, Schulen oder ähniches vernichtet - auch im Jemen führt Saudi Arabien einen supersauberen Krieg gegen Nichtkinder und Nichtzivilisten, die Türkei säubert seine Kurdengebiete und irakische und syrische gleich mit und trifft wundersamer Weise immer nur PKK-KämpferInnen - auch auf wundersame Weise ist die IS im Irak plötzlich überhaupt kein Problem mehr) Frau Feldmarschall übersieht in ihre Lageeinschätzung und Berichten von der Front, dass der ganze Schlamassel in der Region nur durch die angeblichen Interessen des Westens (Werte-Blabla/Menschenrechte-Geheule) nimmt ja hoffentlich niemand wirklich ernst) in dieser Region entstanden sind. Herr Erdogan wird von seinen osmanischen Reichsvorfahren geritten, die Wahabiten-Saudis wissen gar nicht was sie noch für terroristische-islamistische Gruppen in der Region aufrüsten sollen, wenns zu einseitig wird, dann fliegt Israel auch schnell mal einen Luftangriff in Syrien (weil in Gaza die Kegeln wieder aufgestellt werden) - die USA machen das was sie am Besten können - solange alle aufeinander hetzen, bis sie endlich als Ordnungsstifter einschreiten müssen. Einfach mal bei seinen eigenen Regeln bleiben: Bombardierungen in einem unabhängigen Land - nicht gut - nicht völkerrechtskonform. Deutschlands Wiederauferstehung des Afrikakorps - nicht gut - verfassungsbrecherisch (nie wieder Krieg von deutschem Boden) Frankreich - passt auch nicht ganz zu dem EU-Friedensprojekt. Überhaupt stört es die Mitteleuropäer irgendwie gar nicht mehr - ein Ex-K Schröder hat hier noch Widerstand gegen den Hurra-Krieg-Wir-müssen-bestimmen-wie-es-DORT-UNTEN-laufen-soll geleistet. Wo sind die Grünen, die hier aufjaulen. Krieg hat noch nie Menschen gerettet - es gibt auch nicht den "guten" Krieg. Hat es bei der Friedensbewegung den totalen Reset gegeben? Hallo ist da noch jemand? Frieden ist wenn man keine Truppen und Bomber irgendwohin schickt! Sorry - sich über ein paar lizenzgefertigte Sturmgewehre aufzuregen ist gut und schön, aber wo ist die Grundaussage, dass man tunlichst keine fremden Länder mit Mord und Totschlag überziehen soll? Wo ist die Friedensbewegung die diesem perfiden jahrelangen Strategiespielen des militärisch-wirtschaftlichen Apparates entgegentritt? Europaweit! Alle schon wegen Terrorverdachts mundtot gemacht? Wer will Krieg? Niemand? Warum führen wir dann seit 15 Jahren dauernd welche?
DI Mathias Gruböck                                                                Baden, 17.02.2016
Unternehmens- und Organisationberater

01 Februar 2016

Von Christenmenschen und Kreuzrittern


Motte Allerechtevorbehalten Es gibt nichts christenmenschlicheres als Menschen in Not zu helfen. Es gibt nichts perverseres als diese Art des Flüchtlingstriatlons: Zu erst ums Leben vor den Bomben davonlaufen, dann im Meer ums Leben schwimmen und dann vielleicht noch in Skandinavien mit dem Rad im Winter abgeschoben werden. Wenn man das Ziel erreicht wird man gerettet - oder man stirbt eben. Gleichzeitig drohen die, vom Westen UND den Saudis instrumentalisierten "oppositionellen Kräfte" in Syrien von den Friedens- oder Waffenstillstandsverhandlungen fernzubleiben. Diese Kräfte werden oft als "demokratisch" bezeichnet. Kein einziger der Flüchtlinge hat diese Kräfte ermächtigt sein Leben zu zerstören. Der, von außen gepushte Bürgerkrieg hat Millionen von Leben und Existenzen zerstört. Gleichzeitig wird exakt das Gleiche im Jemen durchexerziert (mit ein paar kleinen Abweichungen) hier sind gerade 4 Millionen+ Menschen am verhungern. Alles was wir dort hinunterschicken sind Waffen und Krieger (nebenbei illegale Kämpfer) Die wahre Verantwortung ist, dass wir laufend mehr Not und Vertreibung produzieren um dann die paar, die es bis an unsere Grenzen schaffen aufzufangen. Was bei uns ankommt ist nur die Spitze des Eisberges, die eine absolut menschenverachtende und jahrzehntelange Nah-Ost-Politik des Westens in Kombination mit, durch unsere Petrodollar absolut degenerierten Golfstaaten-Herrschern (in Kombination mit mafia-ähnlichen riesigen, verfilzten Selbstbereicherungsnetzwerken) noch immer intensiver erzeugt. Durch die (versiegende) Hilfsbereitschaft in Mittel- und Nordeuropa wird diesen Mächten nur mehr Möglichkeiten gegeben ihre Strategien weiter zu fahren. Eine Türkei, die gerade große Teile der eigenen Bevölkerung (Kurden) bekämpft um gleichzeitig durch gezielte Flutung Europas mit syrischen und anderen Flüchtlingen sich massive finanzielle und politische Vorteile zu schaffen ist nur ein ganz kleiner Teil dieser mächtigen "Flüchtlings- und Todesproduktionsmaschine". Der Westen hat wahrscheinlich die höchste Dichte an Experten wie man Krieg erzeugen und führen kann. Auch hat er die höchste Dichte an Kapazitäten unglaublich zerstörerische Waffen zu produzieren. Der Westen hat keinerlei Expertise wie man Frieden schaffen kann. Diese Fähigkeiten sind gegen 0 gehend auch ist das offenbar kein wirkliches Interesse des Westens. So lasst uns weiter Tod und Vernichtung produzieren um dann eine Art "survival of the fittest"-Eperiment zu veranstalten: Jeder der es bis nach Mitteleuropa schafft bekommt alles das, was wir (und unsere Verbündeten) ihm in seiner Heimat ruiniert und zerstört haben. Das sind sicherlich Menschen dabei, die um einiges "fitter" als grundgesicherte Sozialempfänger sind. Auch wird die gezeigte Solidarität mit Flüchtlingen bei existenzminimierten Gruppen in den neuen östlichen EU-Staaten nicht sonderlich gut ankommen, da dort viele nicht viel anders leben als in so manchem Herkunftsland von Migranten. Es entsteht durch die Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen und Migranten das Paradoxon, dass es zu sozialen Spannungen mit anderen, auf Solidarität angewiesene Gruppen kommt. Diese Sprengkraft ist nicht zu unterschätzen - man läuft Gefahr in dem man gutes tut Böses zu erschaffen. Der soziale Zusammenhang und Frieden wird ge- oder gar zerstört. Die größte Gefahr für die Stabilität der Gemeinschaft(en) zur Zeit ist, dass sehr viele Reichtum, Frieden und Hilfeleistungsmöglichkeiten als absolut und gottgegeben ansehen. Die immer hysterischeren Stimmungsschwankungen in der Gesellschaft deuten darauf hin, dass Grenzen erreicht oder überschritten wurden ohne, dass der gesteigerte Bedarf an Hilfe und Schutz auch nur annähernd gestillt wurde.
 
DI Mathias Gruboeck                                                                 Baden, 01.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

27 Dezember 2015

NATO bestimmt über deutsche Truppen ohne, dass der deutsche Bundestag etwas machen kann

http://orf.at/stories/2316488/
 
Also zuvor hieß es doch, dass die NATO die Aufklärer verlegt und der deutsche Bundestag gar nicht zustimmen muß (oder ablehnen kann). Das Luftlagebild wird auch sicher nicht von den Türken beim Bombardement der Kurden (also jeder tote Kurde ist natürlich von der PKK und daher Terrorist und nur die russischen Bomben töten Menschen) im Irak/Syrien/Türkei unterstützen. Keinem fällt auf, dass eigentlich ausschließlich NATO-Staaten in Syrien, Irak und eben der Türkei Krieg führen? Wer hat das in unseren sooo tollen Demokratien beschlossen? Die Kolonialkriege des 21. Jahrhunderts sind sicherlich nicht mehrheitsfähige als früher in totalitären Systemen. Aber dafür ist auch der Blutzoll der Kriege durch NATO-Truppen im mittleren Osten mittlerweile gleich hoch wie die Menge der Menschen, die als Migranten nach Europa kommen.

Die deutsche Bundeswehr versagt in der Flüchtlingsthematik der deutschen Regierung Assistenzleistungen bei Abschiebungsflügen ins Ausland, aber wer genau bestimmt den Einsatz der deutschen Wehrmacht in der Türkei? Hier sind nationalstaatliche Rechte aufgelöst worden - aber nicht von der EU, sondern von anderen Regimen. In der EU kann man wenigstens halbwegs durch Wahlen demokratische Entscheidungsprozesse ausfindig machen. Wer bestimmt in der NATO Einsätze. Wer hat die militärische Macht in Europa??? Deutschland im Krieg gegen die PKK mitdabei und wenn ein türkischer Kurde es bis nach Deutschland schafft, bekommt er dann aber dafür Asylstatus!

DI Mathias Gruböck                                                        Baden, 27.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater

11 Dezember 2015

Die lassen es zu Weihnachten krachen

Motte Allerechtevorbehalten wrote: Also die haben den Sinn von Weihnachten wirklich verstanden! Vielleicht finden die beim Waffenteleshoppingkanal noch etwas Passendes für die ganz Kleinen. Geistig befinden sich die USA anscheinend in einem permanenten Ausnahmezustand. Und diese Geisteshaltung will die Welt regieren? Oder sie regiert gar schon?! Wenn sie schwarze Leiberl anhätten und arabische Schrift verwenden würden, dann würde man sie für Terroristen halten. Schaut nach der Endstufe im neoliberalen Verteilungskampf aus. Müssen wir Europäer deswegen zu den Waffen?
Armin Wolfs Foto.
 DI Mathias Gruböck        Baden, 11.12.2015
 
 
 
 

02 Dezember 2015

AUG um AUG

https://www.facebook.com/peterpilz/posts/993192370724576

Motte Allerechtevorbehalten Der Kommentar bezieht sich aber jetzt nicht darauf, dass das Ministerium für innere Sicherheit der USA das AUG (A3) verwendet? „smile“-Emoticon Alte Diskussion - ist das Werkzeug schuld oder dessen Verwender? Eine Grundregel im Verkehr ist der Vertrauensgrundsatz. Wenn man nicht mehr daran glaubt, dass der Mitmensch einem nicht umbringen will (mit welcher Waffe jetzt genau ist egal), dann ist dieses Problem auch nicht durch geänderte Gasdruckzylinderlayouts zu beseitigen. Außerdem dürfen Terroristen aus PR-Gründen kein Waffe außer der Kalaschnikow verwenden - sonst glaubt ja noch wer, dass wer anderer hinter einem Anschlag steckt. Leider ist die Möglichkeit zur Destruktion (z.B.: Massenmord) nicht durch die verwendeten Mittel bestimmt. Wobei das noch immer nicht erklärt warum angebliche Selbstmordattentäter mittels Schusswaffen versuchen die Opferzahl in einem geschlossenen Raum zu maximiern, während sie Sprengstoffwesten tragen. Drive-by-shooting ist auch eher aus Mafia-Filmen bekannt. Aber, Gott sei Dank, wissen wir ja, dass es die IS war. Hat irgendwer eigentlich schon den Bekennerbrief gesehen, oder Video oder irgendwas dergleichen? Auch bei den Russenflieger hat die IS doch versprochen "später" genauere Informationen zu liefern, wie sie das angestellt haben wollen. Also, für den den nicht die Türken abgeschossen haben. Also nicht die türkische Armee.

DI Mathias Gruböck                                                            Baden, 02.12.2015
Unternehmens- und Organisationsberater