13 Februar 2016

Muhm zur Marginalisierung


Was sind das für Kopfschüssler in der SPÖ - jetzt werden die Ungarn gegen Migranten ausgespielt - weil solidarisch muss man nur mit Migranten sein, aber ja nicht mit EU-Bürgern. Der Herr Direktor (!) Muhm hat überhaupt den Sager der Stunde gebracht: Knallhart stellt er fest, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich "in hohem Maße importiert" ist. Ja, wenn gaaaaanz viele Menschen ohne Arbeit in ein Land kommen, wo es nur zuuu viele herumschlapfende und arbeitsaverse Kammer-Beamte gibt, aber nicht genug produktive Arbeitsplätze, importiert man wirklich Arbeitslosigkeit. Ist das jetzt nur ausländerfeindlich oder muss da die Staatsanwaltschaft wegen Verhetzung eingreifen? Herr Muhm, noch ein Tipp - Schutzzölle sind auch wieder total im Vormarsch, wenn man im eigenen Schrebergarten nicht mehr weiter weiß. Krieg mit Ungarn wäre auch ein Ansatz gegen zu viele Fremdarbeiter von dort drüben - kurzes Meeting mit BK Faymann, der hat da schon mal vorgearbeitet. Ist ja logisch: Migranten nehmen wir mit Handkuss auch über Ungarn auf, weil die die volle Sozialleistung bekommen und nicht die Löhne von den anderen Migranten drücken, so wie diese faschistischen Ungarn. Genau - und in Deutschland haben sie gar kein Arbeitsplatz-Problem damit, obwohl doch alle eigentlich dorthin wollen.

Aber vielleicht ist der Herr Muhm auch nur angefressen, da ihm die Arbeiter aus Ungarn keine AK-Umlage als Obulus für seinen Dienstmercedes beisteuern. Also aus Sicht der AK vollkommen wertlos.

Ein Land, dass mit ständestaatlichen Kammersystemen Antworten und Strategien von heute und morgen liefern will, sollte sich unter den Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe stellen lassen. Herr Muhm - nicht alle Arbeitslosen verdienen kein Geld...

DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 12.02.2016            Unternehmens- und Organisationsberater

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