10 Februar 2016

Stell dir vor wir machen Krieg und behaupten noch das sei gut!


Motte Allerechtevorbehalten Kobane, zuerst zerstören die USA den Irak durch einen mutwilligen Angriffskrieg. Dann sperren sie alle die sich dagegen wehren als Terroristen in ein Gefängnislager. Dort finanzieren dann die befeindeten Freunde aus Saudi Arabien einen sunnitischen Dshihad im Irak und Syrien um alle Iran-freundlichen, schiitischen und laizistischen Kräfte und Länder weiter zu destabilisieren. Die USA schaut dabei hilfreich und finanzierend zu. Durch die gezielte Destabilisierung mit Waffen, Geld und militärischen Ressourcen brechen Jeder-gegen-Jeden Bürgerkriege aus. Überall haben diese üblichen Verdächtigen das gleiche Programm durchgezogen. Bürgerkriege anzetteln, dann mit Bomben die "Demokratie" mittels Angriffskrieges unter Hauptaugenmerk auf Ölquellen durchbomben. Ja und in Kobane wurden die massivsten Schäden und Zerstörungen durch westliche Bomben erzielt. Der NATO-Partner Türkei sieht in der kurdischen Bevölkerung in Kobane keine schützenswerte Population sondern eher Gegner der Turkvölker (allgemein Türken). Die Europäer sollen mit den Opfern dieser desaströsen kolonialen Kriegespolitik der USA solidarisch sein. Jetzt sollen sie sich auch noch vermehrt kriegerisch beteiligen. Libyen ist der neue Spielball geworden. Zuerst bomben die NATO-Bomber jede Struktur in Libyen kurz und klein um den westlichen Konzernen das libysche Öl zu verschaffen. Wenn dann die Menschen nichts mehr zu Arbeiten haben, alle staatlichen Strukturen der westlichen Willkür unterworfen wurden und lokale instrumentalisierte Machthaber ihre kleinen Profite dabei herausschlagen, dann wundern sich alle, dass die einzigen Kräfte, die offenbar Widerstand gegen westliche New-Age-Kolonialherren leisten massive Zulauf bekommen. Nächster Schritt: EU- und NATO einigen sich auf Truppeneinmarsch in Libyen um die Flughäfen und Ölquellen/Raffinerien zu schützen. Es wirkt etwas pharisäerhaft wenn man die fehlende Schulbildung im zerstörten Kobane moniert und gleichzeitig im Jemen und in Libyen die nächsten Stufen dieses vorsätzlichen Zerstörungs- und Angriffskrieges des Westens angeht.
DI Mathias Gruböck                                                          Baden, 09.02.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

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