29 April 2016

Und plötzlich herrschte Krieg



Jeder Krieg fängt mit einer Lüge an. Verhetzung benötigt nur ein paar Rollenbilder, Stereotype. Schon sind stehen alle bereit. Diktator, Kinderschänder, Gewalttäter. Alles Worte die nie gendergerecht ausgesprochen werden.

Und plötzlich befindet man sich im Krieg. Da gibt es ganze Hilfsstrukturen, die nur darauf warten „Opfer“ zu verteidigen, die zu finanzieren, ihnen Unterkunft und Verteidigung zu finanzieren. Diese Hilfsstrukturen verhandeln dann auch für die Opfer um deren Interessen zu wahren. Die gesamte Gemeinschaft wird informiert, was da nicht alles schreckliches passiert ist. Wie sehr das Opfer Opfer und der Täter Täter ist. Die Gesellschaft kennt sich auch sofort aus. Sie versteht. Sie wertet und sie urteilt – ganz nach den Rollenbildern und den Darstellungen der Hilfsstrukturen, die wiederum sofort gewusst haben was los ist, als das Opfer sich als solches darstellte. Diese Systematik gilt auch für syrische Väter.

Für österreichische Väter gilt das nicht. Genausowenig wie für einen Herrn Assad, einen Herrn Erdogan oder schon einen Herrn Orban. Von allen weiß eigentlich niemand etwas genauer aber alle sind sich sicher, dass diese Menschen, diese Personen der Ursprung allen Übels sind. Diese Menschen gehören ausgeschaltet – das ist sozusagen die Pflicht jedes aufrechten Demokraten. Auch der österreichische Vater kommt da als Mann (grundsätzlich Schuld daran, dass es NOCH IMMER einen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt) und in der kinderzeugenden Variante nachgewiesener Maßen der Tunichtgut, der die Frauen durch Mutterschaft knechtet.

Krieg gerechtfertigt. Und da werden gleich ganz schwere Geschütze aufgefahren. So eine Jugendamt-Opfer-Verteidigungsschlacht ist weltweit die einzige Schlacht, bei der fast 100% nur Frauen beteiligt sind. Und die kennen sich aus, wer da der Täter und wer da das Opfer ist. Mediation Fehlanzeige. Irgendwelche Rechtsgrundlagen oder Amtshaftungen Null. Die können schalten und walten wie ein Hybrid aus den Rollenbildern eines Assads gepaart mit einem Erdogan und gekrönt mit ein bisschen Orban.

Jetzt ist man in der gleichen Situation wie der Mann in Watzlawiks Buch „Man kann nicht nicht kommunizieren“ den seine Frau fragt wie ihm denn das Essen geschmeckt hätte. Die Illusion der Alternative. Man hat nämlich als Mann keine Alternative mehr. Kämpft man gegen eine systematische Entrechtung, Lynchhetze und Lebensvernichtung durch diese Beamtinnen, die eine eigenartige Mischung aus einem Schreibtischtäter der NAZI-Zeit und einer Jeanne D'Arc mit Vaterkomplex abgeben, erfüllt man nur die Kriterien für einen langwährenden und aufreibenden Abnutzungskrieg durch die Verteidigerinnen des beamteten Mutterwahnsinns.

Jetzt müssen einem schon alle Kriegsflüchtlinge der Welt leid tun, jedoch kann man nach so ein paar Jahren Sonderbehandlung durch das JA als Vater nicht mehr sonderlich unterscheiden ob man nicht selbst auch die Kriterien für syrische Kriegsflüchtlinge erfüllen würde. Lebensgrundlage vorsätzlich und mutwillig zerstört, entrechtet, verfolgt, gefoltert, verhöhnt und zwischendurch immer wieder bis aufs Blut provoziert, damit man doch noch einmal einen Fehler macht und in dem einseitigen Krieg gegen Väter sich einfach ungebührlich wehrt. Da gibt es ganze Gerichtsabteilungen über Väter, die dem Druck nicht standgehalten haben und falsch gezuckt haben. Es geht einem wie Helmut Qualtinger in der Name der Rose als er vom Inquisitor befragt wird. Leugnen führt nur zur Intensivierung der Folter. Ja, man kann es durchaus sagen, dass JA hat die Methoden der USA in Abu Ghraib perfektioniert. Es gibt von ihren Foltermethoden keine Fotos, keine Unterlagen und sie lassen sich alle ihre Aktionen rechtlich durch andere Beamten abdecken. Selbst stehen sie außer jeder Reichweite eines Rechtsstaates, geschützt durch Amtsverschwiegenheit und Beamtenbruderschaften. Es benötigt mehrere Jahre bis man erkennen kann, dass dies keine individuellen Folterungen sind, sondern, dass dieses JA-System systematisch, vorsätzlich und mutwillig gegen Väter so vorgeht wie sie einfach wollen. Weil eben feststeht, dass Väter die Täter sind – reimt sich ja sogar. Und die Gesellschaft findet das vollkommen richtig, da sie auch jeden Blödsinn im Internet glauben und wirklich denken, dass Beamte für den Bürger da seien. Wer solchen Schwachsinn gepaart mit übelsten Rollenklischees glaubt, glaubt auch, dass die hermetische Überwachung auch wirklich nur den bösen Terroristen gilt. Wer glaubt, dass JA-behandelte Väter teil des Rechtsstaates sind glaubt auch, dass Schwarze in den USA rein zufällig überproporzional der Todesstrafe zugeführt werden. Da ist es ganz wichtig den Glauben zu stärken. Den Glauben an die eigenen Wahrhaftigkeit und Richtigkeit. Das man selbst einfach weiß was richtig und was falsch ist. Und eben die Beamtinnen vom JA und der Gruppenmainstream. Das ist sozusagen gottgegeben und irgendwie geschieht es ja diesen Männern auch Recht, da sie früher ja auch immer die armen Hexen verbrannt haben. Man muss das in größeren Zusammenhängen sehen. Und plötzlich ist Krieg und das seit 7 Jahren.

DI Mathias Gruböck                                                         Nondorf,29.04.2016
Unternehmens- und Organisationsberater

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